15.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | NRS-Import | DW | 15.02.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

15.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:10

Nachrichten von Samstag, 15.02.2020 – langsam gesprochen als MP3

Coronavirus kommt in Afrika an

Mit dem ersten Infektionsfall in Ägypten hat das neuartige Coronavirus nun auch den afrikanischen Kontinent erreicht. Die aus dem Ausland stammende Person habe keine Symptome der Atemwegserkrankung, sei aber in einem Krankenhaus isoliert worden, hieß es aus Kairo. In den vergangenen Wochen hatten Experten wiederholt vor einer Ausbreitung des Virus nach Afrika gewarnt, weil die Gesundheitsversorgung dort vielerorts mangelhaft ist. In China stieg die Zahl der offiziell registrierten Todesopfer inzwischen auf mehr als 1500. Gut 66.000 Menschen hätten sich bisher infiziert.

 

Schlagabtausch der Großmächte in München

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wird an diesem Samstag ein politischer Schlagabtausch der atomaren Großmächte erwartet. Reden sollen die Außenminister der USA, Russlands und Chinas. Zum Auftakt des Treffens am Freitag hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier scharfe Kritik an den drei Ländern geübt. Die Regierungen in Washington, Moskau und Peking zerstörten mit nationalem Egoismus die internationale Weltordnung, so Steinmeier. Am Rande der Sicherheitskonferenz soll es eine Fülle von bilateralen Treffen zu Themen wie Syrien, Libyen oder Afghanistan geben.

 

EU-Staaten beklagen Situation in Idlib

Deutschland und andere EU-Staaten haben sich "zutiefst alarmiert" über den eskalierenden Konflikt in der syrischen Region Idlib gezeigt. Die skandalösen Angriffe auf zivile Ziele in dicht besiedelten Gebieten, darunter medizinische Einrichtungen und Siedlungen für Flüchtlinge, müssten sofort ein Ende haben, erklärten Deutschland, Frankreich, Polen, Estland und Belgien nach einer Sitzung des Weltsicherheitsrats in New York. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros wurden in der letzten größeren Rebellenhochburg in Syrien seit Anfang Dezember schon mehr als 800.000 Menschen vertrieben.

 

USA erhöhen Zölle auf EU-Flugzeuge

Im Streit mit der EU über Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus dreht die US-Regierung wieder an der Zollschraube. Die Abgaben auf Flugzeuge aus der Europäischen Union würden Mitte März von zehn auf 15 Prozent angehoben, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragen Robert Lighthizer mit. Hintergrund ist ein seit 15 Jahren vor der Welthandelsorganisation ausgetragener Streit über staatliche Hilfen für Airbus wie auch für den Rivalen Boeing in Milliardenhöhe, die die WTO jeweils für unzulässig erklärt hat.

 

Gedenken an Schulmassaker von Parkland vor zwei Jahren

Zwei Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida haben Überlebende und Angehörige der Opfer gedacht. Mit einer Schweigeminute in der Nähe der Marjory Stoneman Douglas High School erinnerten sie an die 17 Schüler und Schulmitarbeiter, die ein 19-jähriger ehemaliger Schüler damals erschossen hatte. Das Massaker führte zur Gründung der March for Our Lives-Bewegung für strengere Waffengesetze und zu US-weiten Protestaktionen. Ihre Forderungen nach einer Verschärfung des Waffenrechts scheiterten aber insbesondere an den Republikanern im Kongress.

 

Mindestens 15 Kinder sterben bei Brand in Waisenhaus in Haiti

Bei einem Brand in einem Kinderheim in Haiti sind Medienberichten zufolge 15 Kinder ums Leben gekommen. Zwei Kinder seien in dem Heim selbst gestorben, 13 weitere später im Krankenhaus an Rauchvergiftungen. In der Einrichtung lebten insgesamt 66 Kinder. Haiti gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Der karibische Inselstaat leidet immer noch an den Folgen des schweren Erdbebens vom 12. Januar 2010. Damals kamen mehr als 200.000 Menschen ums Leben. Mehr als 1,5 Millionen Haitianer wurden obdachlos.

 

Manchester City zwei Jahre vom Europapokal ausgeschlossen

Der englische Meister Manchester City ist wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay für die kommenden zwei Spielzeiten aus der Champions League ausgeschlossen worden. Der Club habe zwischen 2012 und 2016 Sponsoreneinnahmen falsch bewertet und der UEFA so falsche Informationen übermittelt. Der Verein von Startrainer Pep Guardiola muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro zahlen. Das teilte die Europäische Fußball-Union in Nyon mit. Der Club kündigte umgehend an, Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof Cas einzulegen. 

 

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