15.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.01.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

15.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 15.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

Kanada verschärft nach Todesurteil Reisehinweise für China

Das angespannte Verhältnis zwischen China und Kanada hat sich nach dem Todesurteil gegen einen mutmaßlichen kanadischen Drogenschmuggler weiter verschlechtert. Die kanadische Regierung verschärfte ihre Reisehinweise für China und warnt kanadische Staatsbürger nun vor der "willkürlichen Durchsetzung" von Gesetzen in der Volksrepublik. Ein Gericht im Nordosten Chinas hatte am Montag den 36-jährigen Robert Lloyd Schellenberg wegen Drogenhandels zum Tode verurteilt.

 

May befürchtet Spaltung Großbritanniens

Vor dem Brexit-Votum im britischen Parlament hat Premierministerin Theresa May vor einem Auseinanderbrechen des Landes gewarnt. May sagte im Unterhaus in London, ein sogenannter "No-Deal-Brexit" würde die Befürworter einer schottischen Unabhängigkeit und eines Zusammenschlusses von Nordirland und Irland stärken. Sie forderte, dem mit Brüssel ausgehandelten Vertrag eine zweite Chance zu geben. Zugleich hielt May am Austrittstermin 29. März fest. Die Abstimmung im Parlament wird für Dienstagabend erwartet. Eine Mehrheit für den Brexit-Vertrag gilt als unwahrscheinlich.

 

Warnstreiks an acht deutschen Flughäfen

Gleich an acht deutschen Flughäfen müssen sich Reisende an diesem Dienstag auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Beamtenbund haben das Sicherheitspersonal zu Warnstreiks aufgerufen. In Hamburg, Hannover und Bremen hat der Ausstand um Mitternacht begonnen. Dort wird das Sicherheitspersonal den ganzen Tag nicht arbeiten. Seit zwei Uhr nachts haben auch etwa 5000 Mitarbeiter am größten deutschen Flughafen Frankfurt am Main ihre Arbeit niedergelegt. Warnstreiks sind zudem in München sowie in Dresden, Leipzig/Halle und Erfurt geplant.

 

US-Militäreinsatz an der Grenze zu Mexiko verlängert

Die US-Regierung hat den umstrittenen Militäreinsatz an der Grenze zu Mexiko bis Ende September verlängert. Außerdem wird der Aufgabenbereich der eingesetzten Soldaten ausgeweitet, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte. Sie sollen nun auch für "mobile Überwachung und Aufklärung" an der Grenze zuständig sein. US-Präsident Donald Trump hatte den Einsatz im Oktober angeordnet. Die Soldaten sollen die Grenze zusätzlich vor Flüchtlingsströmen sichern.

 

Trump geht wieder auf Türkei zu

Im Streit mit der Türkei hat US-Präsident Donald Trump versöhnliche Töne angeschlagen. Nach einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan schrieb Trump in einer Twitter-Nachricht, er sehe großes Potenzial für einen Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zur Türkei. Am Vortag hatte er dem Land noch mit der wirtschaftlichen Vernichtung gedroht, sollte es die Kurden-Miliz YPG im Norden Syriens angreifen. Die USA unterstützen die YPG im Kampf gegen die IS-Terrormiliz. Die Türkei betrachtet die kurdischen Kämpfer hingegen als Bedrohung und hat zusätzliche Truppen an die Grenze zu Syrien verlegt.

 

Auto-Manager fordern Ende der US-Zölle

Spitzenmanager internationaler Automobilhersteller haben von US-Präsident Donald Trump die Aufhebung der Sonderzölle auf Stahl und Aluminium verlangt. Auf der Automesse in Detroit sagte der Vorstandsvorsitzende von FiatChrysler, Mike Manley, wegen der Zölle dürften sich die Kosten der Fahrzeug-Produzenten in diesem Jahr um 300 bis 350 Millionen Dollar erhöhen. Dies entspreche einer Verteuerung von 135 bis 160 Dollar je Auto. Ähnlich äußerten sich der VW-Konzernchef sowie Manager von Ford, General Motors und die US-Ableger von Toyota und Hyundai.

 

Polen protestieren gegen Hass nach Tod von Bürgermeister

Nach dem tödlichen Messerangriff auf den Danziger Bürgermeister Pawel Adamowicz haben am Abend Zehntausende Menschen in Polens Städten mit Schweigemärschen gegen politischen Hass protestiert. EU-Ratspräsident Donald Tusk rief in Danzig zu mehr gegenseitigem Respekt auf. Staatspräsident Andrzej Duda und Ministerpräsident Mateusz Morawiecki nahmen an einer Gedenkmesse für Adamowicz in der Warschauer Kathedrale teil. Ein 27-jähriger Mann hatte den Bürgermeister am Sonntagabend bei einer Benefizveranstaltung niedergestochen.

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