15.01.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 15.01.2016
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Nachrichten

15.01.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 15. Januar 2016 – langsam gesprochen als MP3

Zustrom von Flüchtlingen hält an :

Der Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland hält nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung unvermindert an. Seit Jahresbeginn seien 51.395 neue Asylbewerber registriert worden, schreibt das Blatt unter Berufung auf Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Nach Informationen der "Frankfurter Rundschau" ist die Zahl der Asylbewerber aus Algerien und Marokko stark angestiegen. Ebenfalls unter Berufung auf das BAMF berichtet die Zeitung, allein im Dezember seien fast 2300 Algerier und 3000 Marokkaner nach Deutschland gekommen. Noch im August seien es insgesamt weniger als 1500 Flüchtlinge aus den beiden nordafrikanischen Ländern gewesen.

Opfer des Istanbul-Attentats sollen in Deutschland obduziert werden:

Nach dem Bombenattentat in Istanbul sollen die Leichen der zehn deutschen Opfer in die Heimat übergeführt werden. Die Bundesanwaltschaft habe entschieden, die Obduktionen in Deutschland vornehmen zu lassen, berichtet das Magazin "Der Spiegel". Es sei geplant, die sterblichen Überreste am Freitag oder Samstag mit einer Bundeswehrmaschine nach Deutschland zu fliegen. Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Dienstag in Istanbuls Altstadtviertel Sultanahmet inmitten einer deutschen Reisegruppe in die Luft gesprengt und zehn Bundesbürger mit in den Tod gerissen. Sieben weitere Deutsche wurden verletzt. Die Identität des Attentäters ist nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière noch nicht abschließend geklärt. Nach türkischen Angaben handelte es sich um einen 27-jährigen Syrer, der Mitglied der Terrormiliz "Islamischer Staat", IS, gewesen sei. Der IS hat sich nicht zu der Tat bekannt.

UN-Generalsekretär Ban: Belagerungen in Syrien sind Kriegsverbrechen:

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat das Aushungern Hunderttausender Menschen in Syrien als Kriegsverbrechen angeprangert. Alle Konfliktparteien machten sich dieses Verbrechens schuldig, sagte Ban in New York. Die Qualen der Menschen in der belagerten Stadt Madaja seien ein neuer Tiefpunkt in dem fast fünf Jahre dauernden Krieg. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) belagert laut Ban Gebiete, in denen rund 200.000 Menschen leben. Truppen von Machthaber Baschar al-Assad hätten Orte mit etwa 180.000 Menschen eingeschlossen, darunter Madaja. Rebellen-Gruppen seien für die Abriegelung von 12.000 Menschen verantwortlich, sagte Ban weiter. In Madaja trafen im Laufe der Woche zwei Konvois mit Lebensmitteln und Medizin für die 40.000 Eingeschlossenen ein. Der UN-Sicherheitsrat will sich auf einer Sondersitzung mit den Belagerungen befassen.

TV-Komiker Morales als Präsident von Guatemala vereidigt :

Der frühere TV-Komiker und Schauspieler Jimmy Morales hat sein Amt als Präsident von Guatemala angetreten. Nach einer Reihe von Militärregimes ist er der achte demokratisch gewählte Präsident seit 1986 in Guatemala. In seiner Antrittsrede erinnerte der Politiker der nationalistischen Partei FCN an die breite Protestbewegung gegen die weit verbreitete Korruption im vergangenen Jahr und versprach transparente Regierungsführung. Das Land leidet unter einem hohen Haushaltsdefizit, über die Hälfte der Guatemalteken gilt als arm. Jugendbanden und Drogenkartelle haben Guatemala zudem zu einem der gefährlichsten Länder der Welt gemacht.

Goldman Sachs verkündet Milliardenvergleich:

Die US-Großbank Goldman Sachs zahlt rund fünf Milliarden Dollar zur Beilegung von Rechtskonflikten um windige Hypotheken-Geschäfte. Das Institut gab nach US-Börsenschluss eine grundsätzliche Einigung auf eine Summe von insgesamt 5,1 Milliarden Dollar bekannt, mit der verschiedene laufende und potenzielle Zivilklagen unter anderem des US-Justizministeriums beendet werden sollen. Es geht um dubiose Geschäfte am Markt für mit Immobilienkrediten unterlegte Wertpapiere aus den Jahren 2005 bis 2007 – also unmittelbar vor der Finanzkrise, die 2007 mit einem Kollaps des US-Häusermarktes begonnen hatte.

14 Tote bei Busunglück in Japan:

Bei einem schweren Busunglück in Japan sind 14 Touristen ums Leben gekommen und weitere 27 Menschen verletzt worden. Der Bus der Ausflugsgruppe war nach Angaben der Behörden aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen, durch eine Leitplanke gebrochen und eine Böschung hinabgestürzt. Der vollbesetzte Bus war auf dem Weg von Tokio in ein Skigebiet im Bereich Nagano.

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