14.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:14

Nachrichten von Samstag, 14.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

UN einigen sich auf Migrationsabkommen

Die Vereinten Nationen haben sich auf ihr erstes globales Migrationsabkommen geeinigt. Ziel ist nach Auskunft von UN-Vertretern, durch zwischenstaatliche Zusammenarbeit und unter Berücksichtigung der nationalen Souveränität Migration sicher und geordnet zu machen. Die Unterzeichnung der nicht bindenden Vereinbarung ist für Dezember in Marokko geplant. Von den 193 UN-Mitgliedstaaten haben 192 sie gebilligt. Einzig die USA sind nicht daran beteiligt. Sie zogen sich aus den Verhandlungen zurück mit der Begründung, das Abkommen sei mit der Souveränität der Vereinigten Staaten nicht vereinbar.

 

Mexiko fordert rasche Zusammenführung von Familien an US-Grenze

US-Außenminister Mike Pompeo hat den mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto getroffen. In Mexiko-Stadt drängte Nieto darauf, dass die lateinamerikanischen Familien, die an der US-Grenze getrennt wurden, rasch wieder zusammengeführt werden. Es müsse eine Lösung gefunden werden, die das Wohlergehen und die Rechte der Kinder in den Mittelpunkt stelle, sagte er. Die Trennung von Eltern und Kindern im Grenzgebiet hatte weltweit für Empörung gesorgt. Bei diesem ersten Besuch Pompeos als Außenminister in Mexiko ging es neben der Migration auch um die Themen Sicherheit und Handel.

 

Neuer Streit zwischen Italien und Malta um Schiff mit Migranten

Zwischen Italien und Malta gibt es wieder Streit um ein Rettungsboot. Das Schiff mit mehr als 400 Flüchtlingen an Bord treibt zwischen Malta und der italienischen Insel Lampedusa. Italiens Innenminister Matteo Salvini sagte, er werde dem Schiff nicht erlauben, in einem italienischen Hafen anzulegen. Im Online-Netzwerk Facebook schrieb der Chef der fremdenfeindlichen Lega wörtlich: "Malta, die Schleuser und die Gutmenschen sollen wissen, dass dieses Schiff hier nicht anlegen wird." Die Regierung in Valletta erklärte indes, das Schiff befinde sich näher an italienischem als an maltesischem Staatsgebiet.

 

Mehr als 130 Tote nach Anschlag in Pakistan

Knapp zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Pakistan sind bei einem Selbstmordanschlag auf einer Wahlkampfveranstaltung mehr als 130 Menschen getötet worden. Ein Mann habe sich in der Stadt Mastung im Südwesten des Landes in die Luft gesprengt, sagte die Regierung. Die radikalislamische IS-Miliz reklamierte die Tat für sich. Bei einem anderen Anschlag am Morgen in der Stadt Manu waren bereits fünf Menschen getötet worden. Die Wahl findet am 25. Juli statt. Die Lage ist wegen der Rückkehr des verurteilten Ex-Ministerpräsidenten Nawaz Sharif angespannt. Er wurde nach seiner Ankunft in Lahore festgenommen.

 

Anhörung bei Opel wegen möglicher Abgasmanipulation

Der Autobauer Opel muss im Diesel-Skandal wegen der Funktionsweise der Abgasreinigung bei drei Modellen Rede und Antwort stehen. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums bestätigte, dass es "eine amtliche Anhörung gegen Opel wegen drei Euro-6-Modellen" gebe. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" berichtet, dass bei einigen Modellen die Abgaseinrichtung aus technisch nicht erklärbaren Gründen während der Fahrt komplett abgeschaltet werde. Zur Unzulässigkeit der Einrichtung könne laut Bundesverkehrsministerium noch nichts gesagt werden.


 

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