14.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.06.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

14.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:44

Nachrichten von Freitag, 14.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

USA machen Iran für mutmaßliche Tanker-Angriffe verantwortlich

Mutmaßliche Angriffe auf zwei Tanker im Golf von Oman haben die Ängste vor einer militärischen Eskalation in der Region weltweit verstärkt. Die USA wiesen dem Iran die Verantwortung für die Vorfälle zu. Außenminister Mike Pompeo verwies auf Geheimdiensterkenntnisse, die eingesetzten Waffen und den "Grad an Expertise" bei den Attacken. Teheran bestritt jegliche Urheberschaft. Der UN-Sicherheitsrat wurde zu einer Sondersitzung einberufen. UN-Generalsekretär Antonio Guterres warnte, die Welt könne sich eine größere Konfrontation in der Golfregion nicht leisten.

 

Saudi-Arabien fängt Drohnen der Huthi-Rebellen ab

Die saudischen Streitkräfte haben nach Militärangaben fünf Drohnen abgefangen, die Huthi-Rebellen aus dem benachbarten Jemen abgefeuert hatten. Die unbemannten Drohnen seien auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Abha und zur nahegelegenen Stadt Chamis Muschait zerstört worden, teilte ein Sprecher mit. Erst am Mittwoch waren bei einem ähnlichen Angriff der Huthis auf den Airport 26 Zivilisten verletzt worden. Saudi-Arabien führt eine Militärkoalition an, die im Jemen gegen die schiitischen Huthi-Rebellen kämpft, die vom Iran unterstützt werden.

 

US-Konzerne fordern Ende des Handelskriegs gegen China

Im Handelskrieg mit Peking bekommt US-Präsident Donald Trump Druck von hunderten Unternehmen und Verbänden aus der Mitte des Landes - also der Region, in der er die Wahl im Jahr 2016 für sich entschieden hatte. Mehr als 500 Firmen und 140 Vereinigungen schickten einen Brief an Trump. Darin fordern sie ein Ende der Spirale von immer neuen Zöllen und die Wiederaufnahme von Gesprächen mit China. Zusätzliche Zölle hätten signifikante negative und langfristige Folgen für die gesamte US-Wirtschaft, heißt es in dem Schreiben.

 

Trump-Sprecherin Sanders verlässt das Weiße Haus

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, scheidet aus dem Amt aus. Das teilte US-Präsident Donald Trump mit. Er dankte der 36-Jährigen für ihre gute Arbeit und drückte die Hoffnung aus, sie werde nach der Rückkehr in ihren Heimatstaat Arkansas für den Gouverneursposten kandidieren. Sanders' letzte Pressekonferenz war vor 94 Tagen. Für ihre Arbeit im Weißen Haus erfuhr sie viel Kritik. Sanders ist die Tochter des Republikaners Mike Huckabee, der selber einst Gouverneur in Arkansas war.

 

Finanzminister einigen sich auf Eurozonen-Budget

Die europäischen Finanzminister haben sich auf Kernpunkte für einen künftigen Haushalt der Eurozone und die Stärkung des Euro-Rettungsfonds ESM verständigt. Frankreichs Ressortchef Bruno Le Maire sprach von einem "Durchbruch", obwohl noch wichtige Fragen ungeklärt sind. So ist offen, wie das geplante Budget finanziert werden soll. Die genaue Summe ist ebenfalls unklar. Der Euro-Haushalt geht auf einen Vorstoß des französischen Präsidenten Emmanuel Macron aus dem Jahr 2017 zurück.

 

Sudans Ex-Machthaber Baschir der Korruption beschuldigt

Zwei Monate nach seinem Sturz ist der langjährige sudanesische Machthaber Omar al-Baschir der Korruption beschuldigt worden. Die amtliche Nachrichtenagentur Suna meldete unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft, ihm werde der Besitz ausländischer Gelder, die Anhäufung illegalen Vermögens und die Anordnung des Ausnahmezustands vorgeworfen. In dem Anwesen Baschirs stellten Ermittler Bargeld im Wert von mehr als 100 Millionen Euro in drei Währungen sicher. Der drei Jahrzehnte autoritär herrschende Präsident war am 11. April nach monatelangen Massenprotesten von der Armee gestürzt worden.

 

Frauen-WM: Deutschland nach Sieg Chinas vorzeitig im Achtelfinale

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat vorzeitig das Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich erreicht. Durch den 1-zu-0-Erfolg der Chinesinnen gegen Südafrika ist die DFB-Auswahl in Gruppe B nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Im letzten Vorrundenspiel gegen Südafrika benötigt das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Montag lediglich einen Zähler zum Gruppensieg. Mitfavorit Brasilien kassierte dagegen einen Dämpfer. Das Team verlor trotz eines 2-zu-0-Vorsprungs nach einer schwachen zweiten Halbzeit gegen Australien mit 2 zu 3.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema