14.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.05.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:12

Nachrichten von Donnerstag, 14.05.2020 – langsam gesprochen als MP3

Rom billigt milliardenschweres Corona-Hilfspaket

Nach längerer Verzögerung hat Italien sein 55 Milliarden Euro schweres Hilfspaket auf den Weg gebracht, das Wirtschaft und Privatleute in der Corona-Krise unterstützen soll. Das Kabinett habe dem Vorhaben zugestimmt, teilte Regierungschef Giuseppe Conte mit. "Wir haben Tag und Nacht daran gearbeitet", berichtete der parteilose Politiker in Rom. Auch das Gesundheitssystem und die Schulen sollen gestärkt werden. Streit in der wackeligen Regierungskoalition hatte die Verabschiedung des Pakets wiederholt verzögert.

 

Trump drängt auf baldige Öffnung von Schulen

US-Präsident Donald Trump hat ein rasches Ende der Schulschließungen in den USA gefordert. Er sei in der Frage völlig anderer Meinung als sein Chefberater in der Corona-Krise, Anthony Fauci, sagte Trump in einem Interview des Fernsehsenders Fox Business Network. Fauci hatte zuvor in einer Senatsanhörung vor einer schnellen Wiederöffnung der Schulen gewarnt. Trump bezeichnete die Äußerungen des international anerkannten Epidemiologen als inakzeptabel.

 

Frankreich geht härter gegen Hasskommentare vor

Das französische Parlament hat ein Gesetz zur Löschung von Hassbotschaften in Onlinenetzwerken verabschiedet. Nach deutschem Vorbild werden große Internet-Plattformen und Suchmaschinen darin verpflichtet, "offenkundig" illegale Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach einer Nutzermeldung zu entfernen. Dazu gehören die Aufstachelung zu Hass und Gewalt sowie rassistische oder religiöse Beleidigungen. Bei Zuwiderhandlung drohen den Betreibern der Portale Geldstrafen von bis zu 1,25 Millionen Euro.

 

Spanien veröffentlicht neue Coronavirus-Studie

In Spanien deutet eine aktuelle Studie darauf hin, dass sich dort bereits 2,3 Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Das wären zehnmal mehr als bisher bekannt. Nach offiziellen Angaben gibt es etwa 230.000 Corona-Fälle in dem westeuropäischen EU-Land. Bei der Ende April gestarteten Studie seien 90.000 Personen in 36.000 Haushalten überprüft worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Dabei habe sich gezeigt, dass sich hochgerechnet schon fünf Prozent der Einwohner Spaniens angesteckt hätten.

 

Neue Spannungen zwischen USA und Kuba

Die Vereinigten Staaten haben Kuba auf ihre schwarze Liste der Länder gesetzt, die nicht vollständig bei der Terrorbekämpfung kooperieren. Das Außenministerium in Washington wies zur Begründung auf den Aufenthalt von Mitgliedern der linksgerichteten kolumbianischen ELN-Rebellen in dem sozialistischen Karibikstaat hin. Diese seien 2017 nach Havanna gereist, aber nicht nach Kolumbien zurückgekehrt. Neben Kuba stehen mit Iran, Syrien, Nordkorea und Venezuela vier weitere Staaten auf der aktuellen schwarzen Liste der USA.

 

Boeing ergattert große Rüstungsaufträge

Der krisengeschüttelte Boeing-Konzern hat zwei Rüstungsaufträge aus Saudi-Arabien erhalten. Die Verträge über die Lieferung mehr als tausend neuer Luftabwehr- und Anti-Schiff-Raketen sowie die Modernisierung bereits vorhandener Raketen haben ein Volumen von mehr als zwei Milliarden Dollar, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte. Boeing vereinbarte auch mit Brasilien, Katar und Thailand die Lieferung von Raketen zum Einsatz gegen Schiffe. Raketenzubehör werde an Indien, Japan, Südkorea und die Niederlande geliefert, hieß es. Das Gesamtvolumen aller Aufträge betrage 3,1 Milliarden Dollar.

 

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