14.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:53

Nachrichten von Dienstag, 14.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

Milliardenstrafe für Bayer in Glyphosat-Prozess

Das Bayer-Tochterunternehmen Monsanto muss einem an Krebs erkrankten Paar mehr als zwei Milliarden Dollar Schadenersatz zahlen. Das entschied eine Jury im US-Bundesstaat Kalifornien. Das Rentnerehepaar geht davon aus, dass es wegen des von Monsanto erzeugten, umstrittenen Wirkstoffs Glyphosat an Krebs erkrankte. Bayer macht für die Krebserkrankungen der Kläger Vorerkrankungen verantwortlich und kündigte Rechtsmittel an. Für Bayer ist der Fall hochbrisant: Es ist bereits der dritte Schuldspruch innerhalb weniger Monate. Bayer ist in den USA mit Tausenden Klagen konfrontiert.

 

Trump will sich mit Xi bei G20-Gipfel treffen

Mitten im eskalierenden Handelsstreit mit China hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping angekündigt. Die beiden würden sich während des G20-Gipfels in Japan Ende Juni treffen, sagte Trump in Washington. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA hatte sich am Montag weiter verschärft. Peking reagierte auf die jüngsten Zollerhöhungen der US-Regierung mit der Ankündigung eigener Strafabgaben. Zuvor hatte Trump China aufgefordert, von Vergeltungsmaßnahmen abzusehen.

 

Trump würdigt Orban bei Besuch in Washington

US-Präsident Donald Trump hat Ungarns rechtsnationalen Regierungschef Viktor Orban bei einem Treffen im Weißen Haus dafür gelobt, in vielerlei Hinsicht einen "hervorragenden Job" zu leisten. Orban habe sein "Land sicher gehalten", so Trump. Der ungarische Ministerpräsident erklärte seinerseits, Ungarn sei stolz, mit den USA "bei der Bekämpfung der illegalen Einwanderung und des Terrorismus" zusammenzustehen. Das Treffen fand zehn Tage vor Beginn der Wahlen zum Europaparlament statt. In der EU steht Orban massiv in der Kritik. Unter anderem werden ihm autokratische Züge vorgeworfen.

 

Todesopfer bei Ausschreitungen in Sri Lanka

Bei gewaltsamen Unruhen in Sri Lanka ist ein Muslim getötet worden. Ersten Meldungen zufolge griff ein Mob den Mann in seiner Werkstatt mit scharfen Waffen an. Seit Sonntag wird der Inselstaat von neuen antimuslimischen Ausschreitungen als Reaktion auf die mutmaßlich islamistischen Anschläge vor drei Wochen erschüttert. Die Behörden verhängten eine sechsstündige nächtliche Ausgangssperre. Zudem wurde der Zugang zu sozialen Netzwerken gesperrt. Bei den Selbstmordattentaten auf katholische Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka am Ostersonntag waren 258 Menschen getötet worden.

 

Tote bei neuen Ausschreitungen in Sudans Hauptstadt Khartum

Nach der Einigung des Militärs und der Opposition im Sudan auf eine Teilung der Macht bis zu den nächsten Wahlen ist die Gewalt in dem afrikanischen Land wieder aufgeflammt. Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten in der Hauptstadt Khartum kamen am Montag mehrere Menschen ums Leben. Nach Angaben des Rats wurden ein Demonstrant und ein Offizier erschossen. Ein den Demonstranten nahestehendes Ärztekomitee meldete vier weitere Tote. Der Militärrat und die Demonstranten machten bewaffnete Gegner der politischen Entwicklung für die Gewalt verantwortlich.

 

Massive Sicherheitslücke in WhatsApp

Der Chatdienst WhatsApp hat eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die Überwachungssoftware auf Smartphones installiert werden konnte. Die Geräte ließen sich mit einem präparierten WhatsApp-Anruf infizieren. Hinter der Angriffstechnologie werde die israelische Firma NSO vermutet, die Spionage-Werkzeuge an Regierungen verkauft, berichteten Medien. WhatsApp geht davon aus, dass lediglich einige ausgewählte Nutzer Ziel der Angriffe geworden sein dürften. So war wohl ein Menschenrechtsanwalt in Großbritannien am Wochenende über die Schwachstelle attackiert worden.

 

Mysteriöser Tod von fünf Menschen wirft Fragen auf

Die Armbrust-Morde von Passau geben den Ermittlern weiter Rätsel auf. Polizei und Staatsanwaltschaft erhoffen sich von den Obduktionen Erkenntnisse über die Geschehnisse. Am Samstag hatten Mitarbeiter einer Passauer Pension in einem Zimmer einen Mann und zwei Frauen tot aufgefunden. Die drei waren anscheinend mit Pfeilen getötet worden. Die Ermittler stellten drei Armbrüste sicher. In der Wohnung einer der toten Frauen in Niedersachsen entdeckten Polizisten am Montag zwei weitere Frauenleichen. Die Todesursache ist noch unbekannt. Die beiden Frauen waren aber offenbar nicht mit einer Armbrust getötet worden.
 

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