14.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:15

Nachrichten von Samstag, 14.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Europa jetzt Epizentrum der Coronavirus-Pandemie

Europa ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt weltweit die am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Region der Welt. In Europa würden mehr Infektionen und Todesfälle gemeldet als in allen anderen Ländern außerhalb Chinas zusammen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Tedros rief alle Länder der Welt auf, weiter rigoros gegen die Ausbreitung zu kämpfen, Infizierte zu finden, zu isolieren und Kontaktpersonen der Infizierten zu überwachen. Außerdem solle jeder Abstand zu anderen Menschen halten.

 

Zahl der Corona-Fälle in Europa steigt

Italien hat am Freitag 250 neue Corona-Tote gemeldet, so viele wie noch nie an einem Tag seit Ausbruch der Pandemie. Insgesamt starben in dem südeuropäischen Land bisher 1266 Menschen an der Lungenkrankheit, es gibt offiziell 17.660 Infizierte. Die spanische Regierung meldete mehr als 4300 Infektionsfälle, das sind rund 1300 mehr als am Donnerstag. Die Zahl der Toten stieg von 84 auf 120. In Österreich werden am Montag nur noch Supermärkte, Drogerien und Apotheken öffnen, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz mitteilte. In Deutschland bleiben ab Montag alle Schulen und Kitas geschlossen.:

 

Trump ruft Notstand aus

US-Präsident Donald Trump hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus in den USA den nationalen Notstand ausgerufen. Mit der Maßnahme würden weitere Bundesmittel in Höhe von bis zu 50 Milliarden Dollar zur Bekämpfung des Erregers der neuen Lungenkrankheit freigesetzt, sagte Trump bei einer Ansprache im Rosengarten des Weißen Hauses. Er rief die Krankenhäuser auf, ihre Notfallpläne zu aktivieren. Zudem kündigte Trump an, dass es Anfang der kommenden Woche möglich sein soll, 500.000 US-Bürger auf das Coronavirus zu testen. Bislang gab es zu wenige Tests in den USA.

 

Türkisch-russische Nordsyrien-Vereinbarung

Die Türkei und Russland haben sich auf gemeinsame Patrouillen in der nordsyrischen Provinz Idlib verständigt. Beide Seiten hätten eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, sagte der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar. Die gemeinsamen Patrouillen sollen am Sonntag entlang einer Hauptverkehrsstraße beginnen. Mit einer russischen Militärdelegation arbeiteten türkische Vertreter seit Dienstag in Ankara die Details einer Feuerpause aus. Die Waffenruhe hatten der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der russische Staatschef Wladimir Putin am 5. März in Moskau ausgehandelt.

 

Bill Gates will noch wohltätiger werden

Microsoft-Gründer Bill Gates verlässt den Verwaltungsrat des US-Softwareriesen. Wie der Konzern mitteilte, wolle der Milliardär mehr Zeit für wohltätige Zwecke haben. Dazu gehörten unter anderem der weltweite Kampf gegen Krankheiten und den Klimawandel. Der 64-Jährige werde aber weiter als "Technologieberater" für Microsoft-Chef Satya Nadella und andere Spitzenmanager des Konzerns im Einsatz sein.

 

Boeing 737 fliegt mit Riss im Rumpf

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA prüft nach einem Vorfall mit einer Southwest-Airlines-Maschine, ob bestimmte Boeing-Jets häufiger überprüft werden müssen. Anlass ist ein Flug von Las Vegas nach Boise im US-Bundesstaat Idaho, bei dem sich ein über dreißig Zentimeter langer Riss am Rumpf einer Boeing 737 gebildet hatte. Dadurch sei der Druck in der Kabine allmählich gesunken. Die Crew konnte dennoch sicher am Zielort landen. Die Maschine war das letzte Mal nur etwa 500 Flüge zuvor inspiziert worden - was den bisherigen Vorschriften entspricht.

 

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