14.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 14.01.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

14.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 14.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

VW und Ford arbeiten zusammen

Die beiden Automobilkonzerne Volkswagen und Ford wollen künftig verstärkt kooperieren. Neben der bereits angekündigten Zusammenarbeit bei leichten Nutzfahrzeugen sind auch gemeinsame Projekte für Roboterautos sowie in der Elektromobilität geplant, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Auf der an diesem Montag beginnenden Automesse in Detroit wollen beide Konzerne ihre globale Allianz bekanntgeben.

 

Messerattacke auf Danzigs Stadtoberhaupt

Der Bürgermeister der polnischen Hafenstadt Danzig, Pawel Adamowicz, ist von einem Angreifer schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben stürmte ein 27-jähriger Mann bei einer Benefizveranstaltung auf die Bühne und stach mit einem Messer mehrfach auf den Politiker ein. Der Bürgermeister wurde vor Ort wiederbelebt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Ein Arzt bezeichnete Adamowicz' Zustand als "sehr ernst". Der Angreifer wurde von der Polizei festgenommen.

 

Kirgisisches Frachtflugzeug fängt bei Notlandung im Iran Feuer

Bei der Notlandung eines Frachtflugzeugs sind im Iran mindestens 15 Menschen getötet worden. Dies berichtete das Staatsfernsehen IRIB. Die kirgisische Boeing 707 war bei der Notlandung am Fath-Flughafen in Karadsch von der Landebahn abgekommen, gegen eine Wand geprallt und dabei in Brand geraten. Der Pilot habe beim Anflug die falsche Landebahn angesteuert.

 

Trump warnt Türkei vor Offensive gegen Kurden

US-Präsident Donald Trump hat die Türkei im Falle eines Angriffs auf kurdische Truppen in Nordsyrien vor einem ökonomischen Desaster gewarnt. Die Türkei würde wirtschaftlich zerstört, wenn sie die Kurden angreife, schrieb Trump auf Twitter. Zugleich rief der US-Präsident die Kurden dazu auf, die Türkei nicht zu provozieren. Trump hatte im Dezember überraschend einen vollständigen Abzug der US-Truppen aus Syrien angekündigt. In der Folge kündigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine neue Offensive gegen die kurdischen Milizen in Syrien an.

 

Weniger Minderjährige bei der Bundeswehr

Die Bundeswehr hat einem Medienbericht zufolge im Jahr 2018 erstmals seit fünf Jahren wieder weniger Minderjährige eingestellt. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf Zahlen des Verteidigungsministeriums berichtete, rekrutierte die Bundeswehr vergangenes Jahr 1679 Soldatinnen und Soldaten, die bei Dienstantritt noch nicht volljährig waren. Im Jahr 2017 waren es 2128. Dem Bericht zufolge wurde der seit fünf Jahren andauernde Aufwärtstrend damit erstmalig gestoppt. Minderjährige dürfen ab 17 Jahren zur Bundeswehr, allerdings noch keinen Dienst mit der Waffe leisten.

 

Bericht: Brüssel rechnet mit Brexit-Verschiebung

Die EU bereitet sich einem Medienbericht zufolge auf eine Verschiebung des Brexit vor. Der britische "Guardian" schrieb in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf hohe EU-Beamte, Brüssel halte es für sehr unwahrscheinlich, dass das vorgesehene Datum 29. März für den EU-Austritt Großbritanniens eingehalten werden könne. Grund sei der starke heimische Widerstand gegen das Brexit-Abkommen, dem sich Premierministerin Theresa May gegenüber sehe. Eine Verlängerung bis Juli wäre demnach ein erster Schritt. Eine Niederlage Mays bei der Brexit-Abstimmung am Dienstag gilt als wahrscheinlich.

 

EU-Kommission will Einstimmigkeit in Steuerpolitik abschaffen

Die EU-Mitgliedstaaten sollen künftig in steuerpolitischen Fragen nicht mehr einstimmig entscheiden. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Geplant seien Entscheidungen mit qualifizierter Mehrheit. Das bedeutet, dass 55 Prozent der Mitgliedstaaten zustimmen müssen, die mindestens 65 Prozent der EU-Gesamtbevölkerung repräsentieren. In einem Arbeitspapier, das die EU-Kommission am kommenden Mittwoch vorstellen wolle, schlage die Brüsseler Behörde zudem vor, das Europaparlament künftig an der steuerpolitischen Gesetzgebung gleichberechtigt zu beteiligen.

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