14 Profis in El Salvador lebenslang gesperrt | Aktuell Amerika | DW | 21.09.2013
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Aktuell Amerika

14 Profis in El Salvador lebenslang gesperrt

El Salvadors Fußballverband greift durch. Wegen Spielmanipulation wurden 14 Nationalspieler lebenslang gesperrt. Weitere wurden mit befristeten Sperren belegt.

Der Fußballverband des mittelamerikanischen Landes El Salvador (FESFUT) hat wegen Spielmanipulation 14 Nationalspieler lebenslang gesperrt. Sieben weitere der 22 vor einem Monat provisorisch suspendierten Profis wurden mit Sperren von 20 Tagen bis zu 18 Monaten belegt, einer ist freigesprochen worden. Das teilte FESFUT-Präsident Carlos Méndez mit. "Wir hoffen, dass der Fall das sportliche Gewissen stärkt, um die Manipulation von Spielen künftig zu verhindern", sagte Verbandschef Méndez. "Die Nationalmannschaft setzt ihre Aktivitäten fort. Spieler kommen und gehen, aber die Institutionen bleiben." Die Fußballer können innerhalb von 15 Tagen Einspruch gegen das Urteil einlegen.

Verbandspräsident Carlos Méndez (Foto: dpa)

Verbandspräsident Carlos Méndez

Ende August hatten Polizei und Staatsanwaltschaft die Wohnungen mehrerer Verdächtiger durchsucht und Beweismaterial wie Computer, Handys und Dokumente sichergestellt. Laut Medienberichten suchten die Ermittler nach Hinweisen auf Treffen und Finanztransaktionen zwischen den Beteiligten.

Insgesamt sollen vier Spiele manipuliert worden sein: Die Partie El Salvadors gegen die USA im Februar 2010, gegen den Klub DC United, gegen Mexiko im Juli 2012 und gegen Paraguay im Februar 2013. Alle Duelle hatte die salvadorianische Nationalmannschaft verloren.

qu/uh (dpa, sid, afpe)