13.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:44

Nachrichten von Freitag, 13.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Demokratische Kandidaten streiten über Gesundheitswesen

Im Vorwahlkampf der US-Demokraten haben sich die zehn aussichtsreichsten Kandidaten bei einer Fernsehdebatte einen Schlagabtausch geliefert. Zu den Hauptthemen gehörte das Gesundheitswesen. Dabei geriet der frühere Vizepräsident Joe Biden mit US-Senatorin Elizabeth Warren sowie ihrem Kollegen Bernie Sanders aneinander. Biden stellte sich hinter die Gesundheitsreform von Barack Obama. Warren und Sanders geht diese dagegen nicht weit genug. In den USA finden im November 2020 Wahlen statt. Dabei wird der republikanische Amtsinhaber Donald Trump ein weiteres Mal antreten.

 

US-Konzernchefs fordern schärferes Waffenrecht

Zahlreiche Chefs von US-Konzernen haben den US-Senat in einem gemeinsamen Brief zu einer Verschärfung des Waffenrechts aufgefordert. In einem in der "New York Times" veröffentlichten Brief riefen 145 Vorstände dazu auf, einen vom Repräsentantenhaus bereits im Februar beschlossenen Gesetzesentwurf zu verabschieden. Damit sollen Privatverkäufe von Waffen, bei denen es keine Hintergrundprüfung des Käufers gibt, prinzipiell verboten werden. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Geschäftsführer von Airbnb, Uber und Yelp.

 

Fünf ehemalige "Cumhuriyet"-Journalisten vorzeitig aus Haft entlassen

In der Türkei sind fünf Ex-Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Nach knapp fünf Monaten Haft kamen sie aufgrund des Urteils eines Berufungsgerichts frei. Unter ihnen ist auch der international bekannte Karikaturist Musa Kart. Der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge unterliegen die fünf künftig einer Ausreisesperre. Die Mitarbeiter der Zeitung waren 2018 mit weiteren neun Kollegen wegen "Unterstützung von Terrorgruppen" zu Haftstrafen zwischen zweieinhalb und acht Jahren verurteilt worden.

 

Tote bei Attentat in der Südosttürkei

Bei einem Anschlag mit einer Sprengfalle sind in der Südosttürkei nach offiziellen Angaben mindestens sieben Menschen getötet worden. Zehn weitere Menschen wurden verletzt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Sie aktualisierte damit Opferzahlen vom Donnerstagabend. Bei den Opfern soll es sich um Zivilisten handeln. Das Gouverneursamt machte die in der Türkei als Terrororganisation verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK für den Anschlag verantwortlich.

 

EU verspricht mehr Geld für venezolanische Flüchtlinge in Kolumbien

Die Europäische Union will Kolumbien mit weiteren 30 Millionen Euro bei der Versorgung von Hunderttausenden Flüchtlingen aus dem Nachbarland Venezuela unterstützen. Dies kündigte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini bei einem Besuch in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá an. Die EU hat Kolumbien bislang bereits mit 130 Millionen Euro unterstützt. Wegen der schweren wirtschaftlichen und politischen Krise haben bereits über vier Millionen Venezolaner ihre Heimat verlassen. Mehr als 1,4 Millionen haben sich in Kolumbien niedergelassen.

 

Vermisstenzahl nach Hurrikan "Dorian" nach unten korrigiert

Die Behörden auf den Bahamas haben die Zahl der Vermissten nach dem Durchzug des Hurrikan "Dorian" auf 1300 gesenkt. Bislang ging die Katastrophenschutzbehörde der Inselgruppe von 2500 Vermissten aus. Der Wirbelsturm war am 1. September mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern über die Bahamas hinweggefegt. Dabei starben mindestens 50 Menschen.

 

Mehr als 70.000 Hundertjährige in Japan

Japans "Club der Hundertjährigen" feiert einen Rekord: Erstmals zählt die vor Deutschland drittgrößte Volkswirtschaft der Welt mehr als 70.000 Menschen im Alter von 100 oder mehr Jahren. Insgesamt leben nach Angaben der Regierung vom Freitag 71.238 Hundertjährige in dem asiatischen Land. Frauen stellten mit 88,1 Prozent weiterhin die Mehrheit. Weltweit leben nach UN-Angaben rund 533.000 Hundertjährige, in Deutschland sind es rund 18.000.

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