13.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 13.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Seehofer will Verfassungsschutzchef Maaßen im Amt belassen

Bundesinnenminister Horst Seehofer hält im Streit um die Interpretation der Ereignisse in Chemnitz an Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen fest. Seehofer sagte nach einer Sitzung des Innenausschusses des Bundestages, er sehe keinen Anlass für "personelle Konsequenzen". Maaßen habe sein Bedauern bekundet, dass seine Aussagen in der Öffentlichkeit anders aufgefasst worden seien als beabsichtigt. Er begrüße dieses Bedauern, sagte Seehofer. Maaßen war wegen eines Interviews in die Kritik geraten, in dem er die Authentizität eines Videos in Zweifel zog, das Angriffe auf Ausländer in Chemnitz zeigte.

 

Ex-Präsident El Salvadors wegen Korruption verurteilt

Erstmals muss in El Salvador ein ehemaliger Staatschef wegen Korruption ins Gefängnis. Ein Gericht in San Salvador befand Elías Antonio Saca der Veruntreuung und Geldwäsche schuldig und verhängte eine zehnjährige Haftstrafe. Der 53-Jährige hatte im August mit der Staatsanwaltschaft eine Vereinbarung im Strafprozess geschlossen und sich schuldig bekannt. Saca gestand, 301 Millionen US-Dollar aus dem Staatssäckel abgezweigt zu haben. Allein sieben Millionen Dollar hatte er seiner Partei ARENA zukommen lassen. Der Ex-Präsident muss nun 260 Millionen Dollar an den Staat zurückzahlen.

 

Präsident und Rebellenführer unterzeichnen Friedensabkommen für Südsudan

Südsudans Präsident Salva Kiir und Rebellenführer Riek Machar haben ein Friedensabkommen unterschrieben. Nach der Unterzeichnung bei einem Regionalgipfel in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba schüttelten sich die bisherigen Widersacher die Hände. In dem Abkommen sagen beide zu, "auf Versöhnung und dauerhaften Frieden zu dringen". Sie sollen nun binnen drei Monaten eine Regierung der nationalen Einheit bilden, in der Machar wieder einer der Stellvertreter Kiirs wird. Die Konfliktparteien handelten in den vergangenen Jahren mehrere Friedensabkommen aus, die jedoch stets gebrochen wurden.

 

Tschechien peilt Verlegung der Botschaft nach Jerusalem an

Tschechien fasst einen Umzug seiner Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem ins Auge. Das teilte ein Sprecher von Präsident Milos Zeman nach einem Treffen mit wichtigen Mitgliedern der Regierung mit. Demnach soll die Eröffnung eines "Tschechischen Hauses" in Jerusalem im November "der erste Schritt" eines solchen Plans sein. Im Mai hatte Prag bereits ein Honorarkonsulat in Jerusalem eröffnet. Damals hatten die USA gerade ihre Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt. Für die Palästinenser war dies ein schwerer Affront, es kam zu blutigen Unruhen.

 

Sturm "Florence" treibt tausende Bewohner der US-Ostküste in die Flucht

Der Wirbelsturm "Florence" hat eine Massenflucht im Südosten der USA ausgelöst. Tausende Menschen verließen wegen des näher rückenden Hurrikans ihre Wohnorte. Auf den Straßen bildeten sich lange Staus. Etwa 1,7 Millionen Menschen sind aufgerufen, die Küstenregion zu verlassen. Das Nationale Hurrikan-Zentrum NHC stufte den Wirbelsturm in der Nacht auf Donnerstag auf die Stufe zwei auf der fünfstufigen Hurrikan-Skala herunter. Er bleibe mit Windgeschwindigkeiten von 175 Kilometer pro Stunde aber immer noch lebensbedrohlich.

 

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