13.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 13.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Senat in Rom stimmt über Termin für Misstrauensvotum ab

In Italien entscheidet der Senat am heutigen Abend über einen Termin für das Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Guiseppe Conte. Dazu wurden die Senatoren aus der Sommerpause nach Rom beordert. Die Abstimmung wurde notwendig, weil sich die Fraktionsvorsitzenden nicht auf einen Termin verständigen konnten. Vorgeschlagen ist der 20. August. Der Antrag für das Misstrauensvotum wurde von der rechtsgerichteten Lega von Innenminister Matteo Salvini eingebracht, der damit möglichst schnell eine Neuwahl erreichen will. Salvini hat die Koalition mit der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung aufgekündigt.

 

USA ermutigen britische Regierung zu hartem Brexit

Die US-Regierung befürwortet einen EU-Austritt Großbritanniens auch ohne Abkommen. Der Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump erklärte bei einem Besuch in London, man werde einen No-Deal-Brexit, so wörtlich, "mit Begeisterung" unterstützen. Dem US-Präsidenten sei an einem erfolgreichen Ausstieg Großbritanniens aus der EU am 31. Oktober gelegen, sagte Bolton vor Journalisten. Er stellte zudem ein Handelsabkommen in Aussicht. Zuvor hatte sich Bolton mit Premierminister Boris Johnson und anderen hochrangigen Vertretern der britischen Regierung getroffen.

 

USA verschärfen die Regeln für die Green Card

Die US-Regierung verschärft die Regeln für Einwanderer, die die sogenannte Green Card erhalten wollen. Die Aufenthaltserlaubnis werde ab Oktober nur noch Antragstellern gewährt, die keine Unterstützung von staatlichen Hilfsprogrammen benötigten. Das teilte der Vize-Direktor der Einwanderungsbehörde, Ken Cuccinelli, mit. Dazu zählten unter anderem Lebensmittelkarten und Wohngeld. Cuccinelli betonte, mit der neuen Regelung wolle die Regierung sicherstellen, dass Einwanderer auf eigenen Füßen stehen könnten. Die Green Card erlaubt den unbefristeten Aufenthalt und das Arbeiten in den USA.

 

Hongkonger Regierungschefin Lam kritisiert Demonstranten

Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam hat die anhaltenden Proteste in der Stadt scharf kritisiert. Es habe zahlreiche "illegale Aktivitäten im Namen der Freiheit" gegeben, sagte sie. Lam verteidigte zudem das harte Vorgehen der Polizei. Zuvor hatte Chinas Zentralregierung erklärt, bei den seit rund zwei Monaten andauernden Demonstrationen hätten sich "Keime von Terrorismus" gezeigt. Das schürt Sorgen, dass die Sicherheitskräfte demnächst noch härter durchgreifen könnten. Die Demonstranten fürchten um Hongkongs liberale Sonderrechte und werfen Lam eine zu große Nähe zur Führung in Peking vor.

 

Maduro will offenbar Parlament auflösen

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro will offenbar das von der Opposition kontrollierte Parlament auflösen. Die regierungstreue Verfassungsgebende Versammlung setzte eine Kommission ein, die den Termin für die Parlamentswahl festlegen soll. Wahlen müssten stattfinden, weil die Nationalversammlung nicht mehr funktioniere, hieß es. Außerdem wurde die Immunität von vier Oppositionsabgeordneten aufgehoben. Ihnen wird Verrat und Verschwörung vorgeworfen. Parlamentspräsident Juan Guaidó erklärte, die Entscheidungen seien verfassungswidrig und hätten keine Gültigkeit.

 

Mann sticht in Sydney auf Passanten ein

In der Innenstadt von Sydney hat ein Mann auf offener Straße auf eine Frau eingestochen und weitere Passanten verfolgt. Die australische Polizei nahm den Verdächtigen fest. In Fernsehberichten war zu sehen, wie der Mann "Allahu Akbar" sowie "Erschießt mich" rief. Der Zustand der Frau ist der Polizei zufolge stabil. Im November vergangenen Jahres hatte ein aus Somalia stammender Mann in der Innenstadt von Melbourne drei Menschen erstochen. Dann attackierte er eintreffende Polizisten und wurde schließlich erschossen. Er hatte sich offenbar auf die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" berufen.

 

WWF: Tierbestände in Wäldern seit 1970 mehr als halbiert

Die weltweiten Bestände zahlreicher Tierarten in Wäldern haben sich laut einer Untersuchung in den vergangenen Jahrzehnten mehr als halbiert. Zwischen 1970 und 2014 schrumpften die 455 untersuchten Populationen um durchschnittlich 53 Prozent, teilte die Umweltstiftung WWF unter Berufung auf eine eigene Analyse mit. Besonders betroffen seien die Tropen und der Amazonas-Regenwald. Als Hauptgrund für die Entwicklung wurde "durch Menschen verursachter Lebensraumverlust" genannt.

 

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