13.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:39

Nachrichten von Freitag, 13.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

US-Präsident Trump trifft Königin Elizabeth II.

Überschattet von der Regierungskrise in Großbritannien hat Premierministerin Theresa May am Abend US-Präsident Donald Trump zu einem Galadinner empfangen, an dem auch zahlreiche Wirtschaftsvertreter teilnahmen. Unterdessen bereitet sich die Polizei auf einen der größten Einsätze der jüngeren Vergangenheit vor. Die Sicherheitsbehörden rechnen mit "erheblichen" Protesten. Im ganzen Land sind Demonstrationen angekündigt. Für den Nachmittag ist ein Treffen von Königin Elizabeth II. mit dem Präsidenten geplant.

 

Milliardenstrafe für Pharmakonzern

Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson ist zu einer Milliardenstrafe verurteilt worden, weil bestimmte Körperpflegeprodukte Krebs verursacht haben sollen. Beim Prozess in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri befand die Jury das Unternehmen einstimmig für schuldig und ordnete Schadenersatz- und Strafzahlungen in Höhe von insgesamt 4,7 Milliarden Dollar an. Geklagt hatten 22 an Eierstockkrebs leidende Frauen. Johnson & Johnson weist die Vorwürfe zurück.
 

Innenministerium will Islamkonferenz reformieren

Das Bundesinnenministerium will die Deutsche Islamkonferenz neu aufstellen. Man müsse viel stärker als bisher die Vielzahl der in Deutschland noch nicht organisierten muslimischen Mitbürger in das Zentrum der Islamkonferenz stellen, sagte der für den Bereich Heimat im Ministerium zuständige Staatssekretär Markus Kerber der Bild-Zeitung. Dazu sollten auch wieder Einzelpersonen zugelassen werden sowie kritische muslimische Stimmen, so Kerber weiter. Die Deutsche Islamkonferenz soll die Integration der Muslime in Deutschland voranbringen und den Austausch zwischen Staat und Muslimen verbessern.

 

Aktivisten: Mindestens 28 Zivilisten bei Luftangriff in Syrien getötet

Bei einem Luftangriff in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten und staatlichen Medien mindestens 28 Zivilisten getötet worden. Der Luftangriff habe Zivilisten nahe der Ortschaft Sussa in der östlichen Provinz Deir Essor nahe der irakischen Grenze getroffen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Stadt wird von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) kontrolliert. Auch die amtliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete über den Luftangriff. Ihrem Bericht zufolge wurden dabei rund 30 Zivilisten getötet. Wer für den Luftangriff verantwortlich ist, ist unklar.

 

19 Tote bei Explosion in Industriepark in China

Bei einer Explosion in einem Industriepark im Südwesten Chinas sind 19 Menschen ums Leben gekommen, zwölf weitere wurden verletzt. Das Unglück ereignete sich in einem Chemieunternehmen in der Provinz Sichuan. Die Gründe für die Detonation sind unklar. Das ausgebrochene Feuer sei inzwischen gelöscht, die Verletzten seien in einem stabilen Zustand, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua.

 

Erstes Gerichtsverfahren gegen FARC-Kommandeure gestartet

Eineinhalb Jahre nach dem Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der linken Guerillaorganisation FARC müssen sich die früheren Rebellenkommandeure erstmals vor Gericht verantworten. Die Sonderjustiz für den Frieden hat 32 ehemalige Anführer der FARC vorgeladen. In dem Verfahren geht es um mehr als 8000 Entführungen in den Jahren 1993 bis 2012. Ende 2016 beendeten die kolumbianische Regierung und die FARC den jahrzehntelangen Bürgerkrieg mit mehr als 220.000 Toten und Millionen Vertriebenen und unterzeichneten einen Friedensvertrag.

 

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