13.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:49

Nachrichten von Montag, 13.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

Mutmaßliche Tanker-Sabotage in Golfregion gibt Rätsel auf

Die politische Krise in der Golfregion wird durch die mutmaßliche Sabotage an vier Öltankern weiter verschärft. Saudi-Arabiens Energieminister sprach am Montag von vier Schiffen, darunter zwei saudischen, die nahe der Hafenstadt Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen worden seien. Fudschaira liegt nahe der Straße von Hormus, der für Ölexporte wichtigen Engstelle zwischen arabischer Halbinsel und Iran. Teheran forderte eine Aufklärung des Vorfalls und warnte angesichts der Sabotagevorwürfe vor "Verschwörungstheorien", die die Stabilität und Sicherheit der Region aushöhlen sollten.

 

Stichwahl entscheidet über künftigen Präsidenten in Litauen

In Litauen hat der Politik-Neuling Gitanas Nauseda die erste Runde der Präsidentschaftswahl für sich entschieden. Nach Auszählung fast aller Stimmen kam Nauseda auf gut 31 Prozent und liegt damit vor der konservativen Ex-Finanzministerin Ingrida Simonyte, die gut 30 Prozent holte. Ministerpräsident Saulius Skvernelis erreichte dem vorläufigen Ergebnis zufolge etwa 20 Prozent. Er räumte seine Niederlage ein und kündigte an, er werde im Juli zurücktreten. Die Stichwahl zwischen Nauseda und Simonyte findet - parallel zur Europawahl - am 26. Mai statt.

 

Seehofer lehnt kollektive Rücknahme von IS-Rückkehrern ab

Bundesinnenminister Horst Seehofer schließt eine kollektive Rücknahme deutscher IS-Kämpfer und deren Angehöriger aus. Stattdessen solle jeder Fall einzeln geprüft werden, um Mehrfachidentitäten und eventuelle Strafverfolgungsansprüche anderer Länder auszuschließen. Dieser Grundsatz gelte auch für Frauen und Kinder, sagte der CSU-Politiker in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Den Vorwurf, die Rücknahme der in Syrien inhaftierten deutschen Kämpfer der Terrormiliz "Islamischer Staat" aussitzen zu wollen, wies Seehofer zurück.

 

EU-Kommissarin warnt vor Desinformation vor der Europawahl

Die EU-Justizkommissarin Vera Jourová hat vor organisierten Desinformationskampagnen gewarnt, mit denen EU-Bürger in ihrer Wahlentscheidung zur Europawahl beeinflusst werden sollen. Man dürfe nicht zulassen, dass auch nur in einem Mitgliedsstaat die Wahlergebnisse durch Manipulation verfälscht würden, sagte Jourová dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie werde sich weiter für ein realistisches, aber entschlossenes Vorgehen der EU gegen Desinformation einsetzen. Im Europäischen Auswärtigen Dienst beschäftigt sich seit 2015 eine eigene Einheit speziell mit Desinformation aus Russland.

 

Petersberger Klimadialog in Berlin beginnt

Rund 35 Minister aus aller Welt werden an diesem Montag zum zweitägigen Petersberger Klimadialog in Berlin erwartet. Sie wollen über die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens beraten und die nächste UN-Klimakonferenz im Dezember in Chile vorbereiten. Die Bundesregierung steht seit Monaten wegen verfehlter Klimaziele unter Druck. Erst am vergangenen Donnerstag hatte Kanzlerin Angela Merkel einem Vorstoß von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für ehrgeizigere EU-Klimaziele die Unterstützung verweigert.

 

Umweltschutz vor Europawahl wichtigstes Thema für Deutsche

Knapp zwei Wochen vor der Europawahl ist der Umwelt- und Klimaschutz für 34 Prozent der deutschen Wähler die größte Herausforderung für die Zukunft der EU. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov. Demnach landet das Thema Migration nur noch auf Platz zwei. Rund 8000 Menschen in acht EU-Mitgliedsstaaten wurden befragt. Rechnet man die Ergebnisse aller Länder zusammen, ergibt sich allerdings ein umgekehrtes Bild. Insgesamt empfinden die meisten Befragten Migration als wichtigstes Thema, gefolgt vom Umwelt- und Klimaschutz.

 

US-Präsident Trump empfängt ungarischen Regierungschef Orban

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban und US-Präsident Donald Trump treffen sich am heutigen Montag in Washington. Nach Angaben des Weißen Hauses soll es bei den Gesprächen vor allem um Handelsfragen, Cybersicherheit und Verteidigungspolitik gehen. Der rechtsnationale Orban ist in Europa hochumstritten. Ihm werden unter anderem Einschränkungen der Meinungs-, Presse- und Wissenschaftsfreiheit vorgeworfen. Trump steht in der Kritik, dem autoritären Orban nur zehn Tage vor Beginn der Europawahlen eine zusätzliche politische Bühne zu bereiten.

 

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