13.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.04.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:56

Nachrichten von Samstag, 13.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

Präsident des Militärrats im Sudan zurückgetreten.:

Nach nur einem Tag im Amt hat der Präsident des neu gegründeten Militärrats im Sudan, Awad Ibn Auf, seinen Posten niedergelegt. Der ehemalige Verteidigungsminister reagierte damit auf anhaltende Demonstrationen der Sudanesen, die Demokratie in dem nordafrikanischen Land fordern. Erst am Donnerstag hatte Ibn Auf den Sturz des langjährigen Staatschefs Omar al-Baschir verkündet. Der ranghohe Militär Abdel Fattah Burhani soll nun die Leitung des Übergangsrats übernehmen. Der Übergangsrat soll dem Militär zufolge zwei Jahre im Amt bleiben und Wahlen vorbereiten.:

 

Wieder Demonstrationen in Algerien.:

Erneut haben Tausende Menschen in Algerien gegen die Staatsführung protestiert. Auch nach dem Rücktritt von Langzeitpräsident Abdelaziz Bouteflika in der vergangenen Woche forderten die Menschen grundlegende demokratische Reformen. In der Hauptstadt Algier kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein. Nach Angaben der Behörden wurden 27 Polizisten verletzt, vier von ihnen schwer. Mehr als 100 Menschen wurden festgenommen.:

 

China verstärkt wirtschaftliche Zusammenarbeit in Osteuropa.:

China baut seine wirtschaftlichen Kooperationen in Mittel- und Südosteuropa weiter aus. Als 17. Mitglied der Plattform für die wirtschaftliche Zusammenarbeit wurde Griechenland aufgenommen. Zu der Gruppe gehören Länder wie zum Beispiel Polen, Bulgarien und Albanien. Peking bietet den Ländern Hilfe beim Ausbau ihrer Infrastruktur an. Finanziert mit chinesischen Krediten, entstehen auf diese Weise Autobahnen, Brücken, Kraftwerke und Hafenanlagen in der Region. Die EU sieht diese Aktivitäten skeptisch, da sie befürchtet, dass die Länder in eine Schuldenfalle tappen und von China abhängig werden.:

 

Kim will drittes Treffen mit Trump unter Bedingungen.:

Im Atomstreit mit den USA hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un der Regierung in Washington eine Frist bis Ende des Jahres gesetzt. Er sei nur an einem dritten Treffen mit US-Präsident Donald Trump interessiert, wenn die USA mit der richtigen Einstellung teilnähmen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA aus einer Rede Kims. Er werde bis Ende dieses Jahres auf eine Entscheidung der USA warten, hieß es weiter. Kim und Trump haben sich bislang zwei Mal getroffen, ohne einen Durchbruch zu erzielen. Dennoch bezeichnete Kim seine Beziehung zu Trump als weiterhin ausgezeichnet.:

 

Trump droht mit Zuweisung von Migranten in Demokraten-Städte.:

US-Präsident Donald Trump droht damit, in großer Zahl illegale Migranten in einwandererfreundliche Städte zu bringen, die von Demokraten geführt werden. Trump sagte, viele dieser Städte würden ja mehr Menschen aufnehmen wollen. Das könnten sie haben. Illegale Migranten gebe es genug. Der Präsident betonte, die Demokraten könnten diesen Schritt abwenden, wenn sie endlich bereit seien, die "verrückten" Einwanderungsgesetze des Landes zu ändern. In den USA gibt es zahlreiche Städte wie San Francisco, Los Angeles und Chicago, die illegalen Zuwanderern Schutz bieten.:

 

Seehofer plant Verlängerung der Grenzkontrollen zu Österreich.:

Reisende, die die deutsch-österreichische Grenze passieren wollen, müssen sich weiter auf Kontrollen einstellen. Bundesinnenminister Horst Seehofer will die Überwachung um weitere sechs Monate bis November verlängern. Ein Sprecher des Ministeriums begründete die Maßnahme mit der anhaltend hohen Zahl von Migranten, die versuchten, über die Grenze nach Deutschland einzureisen. Im Schnitt würden monatlich 950 unerlaubte Einreisen und 600 Zurückweisungen von Migranten registriert. Deutschland hatte die Grenzkontrollen im Herbst 2015 eingeführt. Seitdem wurden sie alle sechs Monate verlängert.:

 

Fisher-Price warnt vor Babywiege.:

Der US-Spielzeughersteller Mattel ruft weltweit Babywippen des Tochterunternehmens Fisher-Price zurück. Betroffen seien 4,7 Millionen Exemplare des Modells "Rock 'n Play Sleeper". Trotzdem betonte Fisher-Price, das Produkt sei sicher. Es handle sich um einen freiwilligen Rückruf. Hintergrund sind Berichte über mehr als 30 Todesfälle von Säuglingen innerhalb von zehn Jahren. Der Rückruf erfolgt in Kooperation mit der US-Behörde für Produktsicherheit. Diese hatte vor der Nutzung gewarnt, nachdem sich nicht angeschnallte Babys in der Wippe umgedreht hatten und dabei ums Leben gekommen waren.:

 

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