13.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:05

Nachrichten von Freitag, 13.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Deutsche sollen wegen Coronavirus auf Kontakte verzichten

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bevölkerung wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus aufgefordert, wo immer möglich auf Sozialkontakte zu verzichten. Das sei ein Aufruf an alle, sagte die CDU-Politikerin nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer. Auch die vorübergehende Schließung von Kindergärten und Schulen sei eine weitere Option, fügte die Kanzlerin hinzu. Die Zahl der Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus in Deutschland gestorben sind, ist unterdessen auf sechs gestiegen.

 

Saarland und Bayern kündigen Schulschließungen an

Im Saarland und in Bayern werden ab Montag alle Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten wegen der Coronavirus-Krise geschlossen bleiben. In beiden Bundesländern fällt der Unterricht damit bis zum Ende der Osterferien Ende April aus. Die Regierung des Saarlandes begründete den Schritt mit der geografischen Nähe zur französischen Krisenregion Grand-Est. Eine Notbetreuung für Familien werde sichergestellt. Andere Länder wie Nordrhein-Westfalen erwägen ähnliche Schritte.

 

Kampf gegen Coronavirus weltweit

Im Kampf gegen das Coronavirus haben Frankreich und Belgien angekündigt, vorerst landesweit alle Schulen zu schließen. In Frankreich bleiben auch Kindertagesstätten und Universitäten ab Montag zu, in Belgien gilt das auch für Restaurants und Cafés. Weltweit wird das öffentliche Leben mehr und mehr eingeschränkt. Der Start der Formel-1-Saison in Melbourne wurde abgesagt. In Kanada begab sich Regierungschef Justin Trudeau in eine selbstgewählte Isolation, nachdem seine Frau positiv auf den gefährlichen Krankheitserreger getestet wurde.

 

EU-Innenminister beschäftigen sich mit Flüchtlingskrise

Die Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge von den griechischen Inseln wird an diesem Freitag Thema der EU-Innenministerkonferenz in Brüssel sein. Mehrere Länder wollen Angaben der EU-Kommission zufolge in einer "Koalition der Willigen" Kinder zu sich holen, darunter Deutschland. Die Regierungskoalition in Berlin hatte sich am vergangenen Sonntag grundsätzlich bereiterklärt, zusammen mit einigen anderen EU-Staaten bis zu 1500 unbegleitete minderjährige Migranten aus Griechenland aufzunehmen.

 

US-Luftangriffe als Vergeltung im Irak

US-Truppen haben nach dem Raketenbeschuss eines Stützpunktes im Irak Milizenstellungen angegriffen. Man habe "defensive Präzisionsangriffe" gegen Einrichtungen der vom Iran unterstützten Miliz Kataib Hisbollah ausgeführt, teilte das Pentagon mit. Nach irakischen Angaben fanden die US-Luftangriffe in Nadschif sowie an drei anderen Orten südlich von Bagdad statt. Am Vortag waren bei der möglicherweise von der Miliz gestarteten Raketenattacke auf den Militärstützpunkt der US-geführten Militärkoalition in Tadschi zwei Amerikaner und ein Brite getötet worden.

 

Chelsea Manning kommt aus der Beugehaft frei

Ein US-Gericht hat die Freilassung der früheren Wikileaks-Informantin Chelsea Manning angeordnet. Die gegen die 32-Jährige verhängte Beugehaft sei nicht mehr notwendig, entschied ein Bundesrichter in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia. Manning hatte zuvor nach Angaben von Unterstützern versucht, sich das Leben zu nehmen. Die Whistleblowerin sollte dazu gezwungen werden, vor einer sogenannten Grand Jury zum Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange auszusagen.

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