13.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.02.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:57

Nachrichten von Donnerstag, 13.02.2020 – langsam gesprochen als MP3

Somalia ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International beklagt eine zunehmende Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in Somalia. Seit dem Amtsantritt von Präsident Mohamed Abdullahi Farmajo vor drei Jahren habe sich die Lage dramatisch verschlechtert, dokumentiert Amnesty in einem neuen Bericht. Der Anstieg von gewaltsamen Übergriffen, Bedrohungen, Schikanen und Einschüchterungen mache das Land am Horn von Afrika zu einem der weltweit gefährlichsten Orte für Journalisten. Gewalt gehe sowohl von Regierungstruppen als auch der Terrormiliz Al-Shabaab aus.

 

Sprunghafter Anstieg der Corona-Toten in Hubei

Die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus ist in der besonders betroffenen chinesischen Provinz Hubei am Mittwoch deutlich gestiegen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, wurden 242 neue Todesopfer registriert, mehr als doppelt so viele wie am Tag zuvor. Die Gesamtzahl der Toten in der Provinz liegt inzwischen bei mehr als 1300. Auch die Zahl der nachgewiesenen Infektionen erhöhte sich demnach sprunghaft - um knapp 15.000 auf rund 48.000. Der Grund für diese Entwicklung ist unklar. Zuletzt war eher von einer sich verlangsamenden Verbreitung des Virus die Rede.

 

Mobilfunk-Messe in Barcelona wegen Coronavirus abgesagt

Wegen des neuartigen Coronavirus findet die Mobilfunkmesse MWC in Barcelona in diesem Jahr nicht statt. Das teilten die Veranstalter mit. Zuvor hatten viele bedeutende Aussteller angekündigt, nicht anzureisen. Die Messe gilt mit üblicherweise mehr als 100.000 Besuchern und knapp 3000 Ausstellern als weltweit wichtigster Branchentreff. Veranstalter und Politiker hatten bis zuletzt erklärt, die Messe werde stattfinden. In Spanien gibt es derzeit zwei bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus, davon allerdings keinen in der Region Barcelona.

 

UN-Sicherheitsrat stimmt für Libyen-Resolution

Mehr als drei Wochen nach dem Libyen-Gipfel in Berlin hat der UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Unterstützung der dort gefassten Beschlüsse angenommen. Das 15-köpfige Gremium der Vereinten Nationen nahm den Entwurf bei einer Enthaltung durch Russland an. In dem Papier wird unter anderem die Wichtigkeit eines anhaltenden Waffenstillstands in Libyen betont. Bundesaußenminister Heiko Maas begrüßte die Entscheidung als großen Schritt hin zu einer Konfliktlösung in dem Bürgerkriegsland. Die Ergebnisse der Berliner Libyen-Konferenz würden damit für alle Beteiligten verbindlich.

 

Jedes sechste Kind lebt in einem Konfliktgebiet

Laut der Kinderrechtsorganisation Save the Children wachsen weltweit etwa 415 Millionen Mädchen und Jungen in einem Konfliktgebiet auf. Das seien über ein Drittel mehr als noch 2010, heißt es in einem Bericht der Organisation, der sich auf Zahlen aus dem Jahr 2018 stützt. Damit lebe jedes sechste Kind in einem Krisengebiet. Allein 2018 seien mehr als 12.000 Kinder durch konfliktbedingte Gewalt getötet oder verletzt worden. Der Bericht wurde anlässlich der am Freitag beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz veröffentlicht.

 

Chef der US-Demokraten in Iowa tritt zurück

Als Konsequenz aus der technischen Panne bei der Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat Iowa hat der dortige Parteichef, Troy Price, sein Amt niedergelegt. Die Störungen bei der Übermittlung der Auszählungsergebnisse seien inakzeptabel gewesen, begründete der Politiker seinen Schritt. Bereits am Samstag solle ein Interimschef zu seinem Nachfolger gewählt werden. Bei der Vorwahl in Iowa war eine App für die Weitergabe der Resultate falsch programmiert gewesen. Das Endergebnis konnte deshalb erst mit tagelanger Verspätung bekanntgegeben werden.

 

Dresden erinnert an Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

In Dresden wird an diesem Donnerstag an die Zerstörung der Stadt vor 75 Jahren erinnert. Als Redner bei der zentralen Gedenkveranstaltung im Kulturpalast wird unter anderen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet. Am Abend wollen sich tausende Dresdner zu einer Menschenkette zusammenschließen, um damit ein Zeichen für Frieden und Toleranz zu setzen. Am 13. Februar 1945 und an den beiden darauffolgenden Tagen hatten britische und amerikanische Bomber das Zentrum Dresdens in Schutt und Asche gelegt. Dabei starben bis zu 25.000 Menschen.

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