13.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 13.01.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

13.01.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:30

Nachrichten von Montag, 13.01.2020 – langsam gesprochen als MP3

Libysche Kriegsparteien beraten in Moskau über Waffenruhe

Die beiden Konfliktparteien aus dem umkämpften Bürgerkriegsland Libyen werden in Moskau erwartet, um ein bereits in Kraft getretenes Abkommen über eine Waffenruhe zu unterzeichnen. Laut der Agentur Interfax erklärte das Moskauer Außenministerium, dass dabei auch ein direktes Treffen zwischen dem international anerkannten Regierungschef Fajis al-Sarradsch und dem abtrünnigen Rebellengeneral Chalifa Haftar geplant sei. Seit Sonntag gilt eine an Bedingungen geknüpfte Waffenruhe in Libyen. Beide Konfliktparteien warfen sich zuletzt aber gegenseitig Verstöße vor.

 

Hongkong verweigert Chef von Human Rights Watch die Einreise

Hongkong hat dem Chef der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erstmals die Einreise verweigert. Kenneth Roth durfte auf dem Flughafen nicht die Passkontrolle passieren. Er habe in Hongkong den Jahresbericht der Organisation vorstellen wollen, der, so wörtlich, "die zunehmenden Angriffe der chinesischen Regierung auf das internationale Menschenrechtssystem hervorheben" werde, teilte Human Rights Watch mit. Als Reaktion auf US-Gesetze zur Förderung der Demokratiebewegung in Hongkong hatte China unter anderem "Sanktionen" gegen Menschenrechtsgruppen erlassen. 

 

Attentat auf FARC-Parteichef in Kolumbien vereitelt

Die Sicherheitskräfte in Kolumbien haben offenbar einen Anschlag auf den früheren Oberkommandierenden der linken FARC-Guerilla, Rodrigo Londoño, verhindert. Zwei Verdächtige, die das Attentat ausführen wollten, seien getötet worden, teilte die Polizei mit. Die Männer hätten einer Terrorgruppe angehört, die von einem abtrünnigen FARC-Mitglied geführt werde. Der auch unter seinem früheren Kampfnamen "Timochenko" bekannte Londoño ist heute Vorsitzender der FARC-Partei, die nach Ende des Bürgerkriegs in Kolumbien 2016 aus der Guerilla hervorging.

 

Pentagon-Chef kennt keine Beweise für Behauptung Trumps

Nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani wachsen die Zweifel an der Begründung von US-Präsident Donald Trump für die Militäraktion. Verteidigungsminister Mark Esper sagte dem US-Sender CBS, ihm seien keine Beweise für geplante Angriffe auf vier US-Botschaften im Nahen Osten bekannt. Der US-Präsident hatte erklärt, er glaube, dass Soleimani solche Pläne gehabt habe. Esper betonte, er teile die Einschätzung Trumps, dass der Iran "wahrscheinlich" US-Botschaften angreifen wollte. 

 

Maas besucht Bundeswehrsoldaten in Jordanien

Bundesaußenminister Heiko Maas ist in Jordanien eingetroffen. Geplant ist dort neben einem Treffen mit seinem Kollegen Aiman Safadi auch ein Besuch der Bundeswehrsoldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak. Von dort starten normalerweise Aufklärungsflüge über Syrien und dem Irak. Sie sind derzeit wegen der Zuspitzung der Lage in der Region ausgesetzt. Jordanien gilt als wichtiger Verbündeter im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat".

 

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