12.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:21

Nachrichten von Montag, 12.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Konservativer gewinnt Präsidentenwahl in Guatemala

Der rechtskonservative Politiker Alejandro Giammattei hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Guatemala gewonnen. Nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Wahllokale kommt Giammattei auf knapp 60 Prozent der Stimmen. Seine Rivalin, die Sozialdemokratin und frühere Präsidentengattin Sandra Torres, liegt bei etwa 40 Prozent. Im Wahlkampf in dem mittelamerikanischen Land hatte ein Asylabkommen mit den USA eine große Rolle gespielt, das kürzlich von US-Präsident Donald Trump durchgesetzt worden war.

 

Ex-Regierungschef will Übergangsregierung in Italien

Der frühere italienische Ministerpräsident Matteo Renzi hat sich für die Bildung einer Übergangsregierung aus Technokraten ausgesprochen, um rasche Neuwahlen in Italien zu verhindern. Der Sozialdemokrat schlug vor, dass ein breites Spektrum von Parteien eine solche Technokratenregierung unterstützen solle, um das Land vor einem "extremistischen" Kurs zu bewahren. Nach dem Bruch der populistischen Regierungskoalition aus Lega und fünf Sterne sollen heute im italienischen Parlament Beratungen über einen Misstrauensantrag gegen Ministerpräsident Giuseppe Conte starten.

 

Zahl der Toten durch Taifun "Lekima" in China steigt auf über 40

In China werden die Folgen des Taifuns "Lekima" sichtbar. Der Wirbelsturm wütete am Samstag mit heftigem Regen, hohen Wellen und Sturmböen an der Ostküste und tags darauf in der Provinz Shandong. Die Zahl der Todesopfer ist mittlerweile auf mindestens 44 gestiegen. Außerdem werden noch 17 Menschen vermisst, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Die meisten Opfer gab es in der Provinz Zhejiang, wo unter anderem ein Erdrutsch einen Fluss angestaut hatte. Die Wassermassen brachen sich schließlich Bahn und rissen die Menschen mit.

 

Brasiliens Präsident erklärt deutsche Fördermittel für verzichtbar

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hält deutsche Fördermittel für Waldschutzprojekte in seinem Land für verzichtbar. Brasilien brauche das Geld nicht, sagte Bolsonaro in der Hauptstadt Brasilia. Er reagierte damit auf Äußerungen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Die SPD-Politikerin hatte dem "Tagesspiegel" gesagt, die Projektzusammenarbeit könne erst dann wieder fortgeführt werden, wenn Klarheit darüber herrsche, ob eine konsequente Reduzierung der Abholzungen verfolgt werde. Laut dem Bericht geht es in einem ersten Schritt um einen Betrag von rund 35 Millionen Euro.

 

Afghanischer Präsident kritisiert US-Verhandlungen mit Taliban

Der afghanische Präsident Aschraf Ghani hat die Verhandlungen der USA mit den radikalislamischen Taliban kritisiert. Die Zukunft des Landes könne nicht von außen entschieden werden, sagte Ghani in der Hauptstadt Kabul. Niemand dürfe sich in innere Angelegenheiten einmischen. Am 28. September wählen die Afghanen einen neuen Präsidenten. Diese Wahl werde dem nächsten Präsidenten ein starkes Mandat geben, sagte der Präsident. Der US-Sondergesandte Zalmay Khalilzad und die Taliban wollen bis zum 1. September unter Ausschluss der Regierung in Kabul ein Abkommen aushandeln.

 

Angriff in Oslo war versuchter Terror

Die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg hat den bewaffneten Angriff auf eine Moschee bei Oslo verurteilt. Das sei ein Angriff auf die Muslime im Land und auf die Religionsfreiheit, sagte Solberg. Die Polizei geht von einem "versuchten Terroranschlag" aus. Der mutmaßliche Täter vertrete rechtsextreme Ansichten, so die Polizei. Der gebürtige Norweger war am Samstag bewaffnet in die Al-Noor-Moschee in der Nähe von Oslo eingedrungen. Dort verletzte er einen Mann. In der Wohnung des Angreifers wurde später die Leiche einer jungen Frau gefunden. Es handelt sich um dessen Stiefschwester.

 

Viele Tankstellen in Portugal sind leergetankt

In Portugal sind mitten in der Urlaubszeit zahlreiche Tankstellen leergetankt. "Leer" stand auf Schildern an Tankstellen in Lissabon und in anderen Teilen des Landes. Viele Autofahrer hatten vor dem Beginn eines unbefristeten Streiks der Tanklastwagenfahrer am Montag noch ihre Fahrzeuge vollgetankt. Der Treibstoffverkauf habe sich in den vergangenen Tagen fast verdoppelt, sagte Regierungschef Antonio Costa. Die Gewerkschaften fordern höhere Gehälter für die Fahrer der Tanklastwagen. Die portugiesische Regierung hat vorsorglich den "Energienotstand" ausgerufen und Rationierungen angekündigt.

 

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