12.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 12.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

Tschechische Regierung übersteht Vertrauensvotum

Fast neun Monate nach der Parlamentswahl hat der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis die obligatorische Vertrauensfrage im zweiten Anlauf überstanden. Für die Minderheitsregierung aus seiner populistischen ANO-Partei und den Sozialdemokraten stimmten 105 der 200 Abgeordneten. Vorausgegangen war eine mehr als 13-stündige Parlamentsdebatte. Erstmals seit der demokratischen Wende von 1989 kam die Mehrheit nur mit Hilfe der Kommunisten zustande. Vor dem Parlamentsgebäude protestierten Hunderte gegen das Wiedererstarken der Kommunisten. Sie riefen "Schande, Schande".

 

NATO-Mitglieder bekräftigen Zwei-Prozent-Ziel

Die NATO-Mitgliedsstaaten wollen bis 2024 zwei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes in den Wehretat fließen lassen. Zudem haben die Staats- und Regierungschefs Mazedonien zu Beitrittsgesprächen eingeladen. Für Aufregung bei dem Brüsseler NATO-Gipfel sorgte US-Präsident Donald Trump, der Deutschland massiv wegen der Erdgas- und Öllieferungen aus Russland kritisierte. Bundeskanzlerin Merkel wies dies zurück. Deutschland mache eine eigenständige Politik und treffe eigenständige Entscheidungen, so Merkel.

 

Ausländische Investitionen in den USA sinken um ein Drittel

Die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump zeigt erste Folgen. Nach seinem Amtsantritt sanken die ausländischen Investitionen in den USA im Vorjahr deutlich um 32 Prozent auf 259,6 Milliarden Dollar. Das teilte das Büro für Wirtschaftsanalysen des Handelsministeriums mit. Der Rückgang folgt einem internationalen Trend, ist aber ausgeprägter. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nahmen Auslandsinvestitionen 2017 weltweit um 18 Prozent ab. Trump wirbt seit seinem Amtsantritt im Januar 2017 um Auslandsinvestitionen.

 

EU-Chef-Unterhändler Barnier sieht noch Hürden bei Brexit-Verhandlungen

Die britische Premierministerin Theresa May stellt an diesem Donnerstag ihr Weißbuch zum Austritt aus der EU vor. Darin beschreibt sie ihre politischen Ziele bei den Austrittsverhandlungen. Der Brüsseler Chef-Unterhändler Michel Barnier warnt derweil vor einem Scheitern der Verhandlungen. Zwar habe es deutliche Fortschritte in den zurückliegenden Wochen und Monaten gegeben, sagte der EU-Diplomat. Es müsse aber noch viel erreicht werden.

 

Seehofer bedauert den Selbstmord eines Flüchtlings

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat den Freitod eines aus Deutschland abgeschobenen Flüchtlings aus Afghanistan bedauert. Seinen Tonfall vom Vortag bedauere er aber auch rückblickend nicht. Der CSU-Politiker hatte am Mittwoch gesagt, ausgerechnet an seinem 69. Geburtstag seien 69 Personen nach Afghanistan zurückgeführt worden. Das liege weit über dem bisher Üblichen. Oppositionsparteien forderten Seehofer zum Rücktritt auf. Dafür sieht der Minister keinen Anlass.

 

Bayern bringt neue Grenzbehörden an den Start

Der bayerische Landtag hat den Gründungen einer bayerischen Grenzpolizei und des Landesamtes für Asyl und Rückführungen zugestimmt. Die Kompetenzen der Landespolizisten sollen noch in dieser Woche mit einem Abkommen zwischen dem Bund und Bayern geregelt werden. Das neue Landesamt soll am 1. August an den Start gehen und rund 1000 Mitarbeiter haben. Für Asyl-Entscheidungen bleibt allerdings das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zuständig. Die neue Behörde soll für Passbeschaffungen und die Koordinierung von Abschiebungen zuständig sein.

 

Kroatien zieht ins Finale der Fußball-WM ein

Kroatien hat erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft den Einzug ins Finale geschafft. Das Team besiegte England im Halbfinale in Moskau mit 2:1 nach Verlängerung. England ging in der fünften Minute durch Trippier mit 1:0 in Führung, ehe Perišić in der 68. und Mandžukić in der 109. Minute das Spiel drehten.

 

Fiat-Arbeiter wollen gegen Ronaldo-Transfer streiken

Der Millionen-Transfer des Weltfußballers Cristiano Ronaldo von Real Madrid zu Juventus Turin erzürnt die Fiat-Arbeiter in Italien. Für die Gewerkschaft USB ist die hohe Ablösesumme nicht hinnehmbar. Jahrelang habe das Unternehmen von den Arbeitern große finanzielle Opfer verlangt, heißt es. Die Agnelli-Familie, die Juventus Turin kontrolliert, ist auch der größte Aktionär des Automobilkonzerns. Der Ronaldo-Transfer soll 340 bis 400 Millionen Euro kosten.

 

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