12.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:04

Nachrichten von Mittwoch, 12.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

Global Peace Index: Die Welt ist etwas friedlicher geworden

Erstmals seit 2013 ist die Welt wieder etwas friedlicher geworden. Das geht aus dem Global Peace Index hervor. Demnach stabilisierte sich die Situation im vergangenen Jahr in der Ukraine, in Syrien und im Irak. Das Land mit dem geringsten Maß an Frieden ist nicht mehr Syrien, sondern Afghanistan. In Nicaragua, der Türkei und im Jemen ist die Lage schlechter geworden. Europa bleibt die friedlichste Region der Welt. Die Studie der Denkfabrik Institute for Economics and Peace (IEP) bewertet jedes Jahr die Lage in mehr als 160 Ländern der Welt.

 

Parlament in Hongkong verschiebt Debatte über Abschiebegesetz wegen Massendemos

Das Parlament in Hongkong hat seine geplante Debatte über ein Auslieferungsgesetz wegen Massenprotesten verschoben. Zehntausende blockierten Straßen und Gebäude im Regierungsviertel. Sie protestierten dagegen, dass Abschiebungen von Straftätern nach China möglich sein sollen. Bislang hatte die Regierung der Sonderverwaltungszone nicht abgeschoben, weil das chinesische Justizsystem wenig transparent und die Todesstrafe weit verbreitet sei. Seit der Rückgabe an China 1997 besitzt die ehemalige britische Kolonie weitgehende Autonomierechte. Kritiker beklagen jedoch eine immer stärkere Einmischung Pekings.

 

Italien droht Hilfsorganisationen mit hohen Geldstrafen

Italiens populistische Regierung verschärft ihre Gangart gegen Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten. Kapitänen, Eignern und Betreibern von Schiffen, die ohne Genehmigung in italienische Hoheitsgewässer eindringen, drohen künftig bis zu 50.000 Euro Geldstrafe. Die Rettungsschiffe werden in dem vom Kabinett verabschiedeten Erlass zwar nicht ausdrücklich erwähnt, sie wären von der Regelung aber betroffen. Schiffe, die wiederholt gegen den Erlass verstoßen, würden beschlagnahmt, sagte Innenminister Matteo Salvini.

 

Journalistin in Mexiko getötet

In Mexiko ist erneut eine Journalistin getötet worden. Norma Sarabia wurde Berichten zufolge in der Nähe ihrer Wohnung in der Stadt Huimanguillo von zwei Bewaffneten auf einem Motorrad erschossen. Die Angreifer konnten fliehen. Sarabia hatte 15 Jahre lang als Korrespondentin für die Zeitung "Tabasco Hoy" und zuletzt für andere Medien im Bundesstaat Tabasco gearbeitet. Es handelt sich um den bereits sechsten Journalistenmord in Mexiko seit Jahresbeginn. Reporter ohne Grenzen stuft Mexiko als eines der gefährlichsten Länder für Journalisten ein - nach den Kriegsländern Syrien und Afghanistan.

 

Opposition beendet Generalstreik im Sudan

Der Streik, der seit Sonntag den Sudan lahmgelegt hat, ist beendet. Das hat die Opposition des afrikanischen Landes bekannt gegeben. Es soll jetzt mit Hilfe eines äthiopischen Vermittlers neue Verhandlungen zwischen der Militärregierung und der Opposition geben. Seit der Absetzung des langjährigen Machthabers Omar al-Baschir im April regiert im Sudan das Militär. Die Opposition fordert die Einrichtung einer zivilen Übergangsregierung. Erste Verhandlungen waren gescheitert, worauf die Opposition zum Generalstreik aufgerufen hatte.

 

Bundesregierung will Influencern mehr Sicherheit geben

Werbebotschafter im Internet sollen mehr Rechtssicherheit bekommen. Das plant die Bundesregierung. Die Frage, wann eine Veröffentlichung zum Beispiel bei Instagram als Werbung zu kennzeichnen ist, soll mithilfe eines Gesetzes eindeutiger als bisher beantwortet werden, so der Staatssekretär im Justizministerium, Gerd Billen. Es gehe auch darum, dass Influencer nicht alles und jedes schon aus Angst vor einer Abmahnung als Werbung kennzeichnen müssten. Das Justizministerium reagiert damit auf ein Urteil gegen die Influencerin Cathy Hummels Ende April.

 

DFB-Elf geht mit hohem Sieg in die Sommerpause

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich mit einem hohen Sieg in die Sommerpause verabschiedet. Die Elf von Ersatz-Bundestrainer Marcus Sorg gewann in Mainz ihr EM-Qualifikationsspiel gegen Estland mit 8:0. Torschützen waren Marco Reus und Serge Gnabry, die beide jeweils zwei Tore schossen, sowie Leon Goretzka, Ilkay Gündogan, Timo Werner und Leroy Sané. Marcus Sorg vertrat erneut den nach einem Sportunfall verhinderten Bundestrainer Joachim Löw. Das 8:0 gegen die harmlosen Esten war der höchste deutsche Sieg seit November 2016.

 

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