12.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:49

Nachrichten von Donnerstag, 12.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

USA verhängen wegen Coronavirus Einreiseverbot für Menschen aus Europa

Die USA verhängen wegen des Coronavirus für 30 Tage ein allgemeines Einreiseverbot für Menschen, die aus Europa in die Vereinigten Staaten reisen wollen. Die Maßnahme soll nach den Worten von US-Präsident Donald Trump am Freitag um Mitternacht in Kraft treten. Das Einreiseverbot gelte allerdings nicht für Großbritannien. Unterdessen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Verbreitung des neuartigen Krankheitserregers als Pandemie eingestuft.

 

Italiens Regierung schließt im Kampf gegen Coronavirus Restaurants und Geschäfte

Die italienische Regierung hat weitere drastische Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des gefährlichen Coronavirus angeordnet. So müssten alle Bars, Restaurants und Geschäfte in dem Land schließen, nur Lebensmittelläden und Apotheken seien weiter geöffnet, erklärte Premierminister Guiseppe Conte. Das ganze Land gilt bereits als Sperrzone. In Italien sind nach offizieller Statistik mehr als 12.400 Menschen mit dem Virus infiziert. Mehr als 820 sind gestorben.

 

Drei Tote bei Raketenagriff im Irak

Bei einem Raketenangriff auf einen Militärstützpunkt im Irak sind nach offiziellen Angaben zwei Soldaten der US-geführten Koalitionstruppen und ein Mitarbeiter eines Unternehmens getötet worden. Zwölf weitere Soldaten seien bei dem Beschuss der Basis Tadschi verwundet worden, teilte die von den Vereinigten Staaten angeführte Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit. Etwa 18 Katjuscha-Raketen seien auf dem Stützpunkt eingeschlagen. Auf wen der Angriff zurückgeht, ist unklar. Irakische Sicherheitskräfte hätten wenige Kilometer von dem Stützpunkt entfernt ein Fahrzeug gefunden, das für den Abschuss von Raketen umfunktioniert gewesen sei.

 

Abschiebeflug aus Deutschland trifft in Afghanistan ein

Deutschland hat erneut eine Gruppe abgelehnter Asylbewerber in die afghanische Hauptstadt Kabul ausgeflogen. An Bord der Maschine befanden sich nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur 39 Afghanen. Seit Ende 2016 haben Bund und Länder insgesamt 868 Männer nach Afghanistan zurückgebracht. Die Abschiebungen sind umstritten. Denn trotz der Aussicht auf Friedensgespräche geht der Konflikt zwischen der afghanischen Regierung und den militant-islamistischen Taliban weiter.

 

Prozess gegen türkischen Anwalt der deutschen Botschaft startet

In der türkischen Hauptstadt Ankara beginnt der Prozess gegen einen Anwalt der deutschen Botschaft. Der Angeklagte Yilmaz S. wurde vor sechs Monaten in der Türkei verhaftet. Ihm wird unter anderem Spionage vorgeworfen. Der Fall ist besonders brisant, weil der türkische Anwalt den Auftrag hatte, Angaben von Menschen aus der Türkei zu überprüfen, die in Deutschland Asyl beantragt hatten. Seit seiner Verhaftung besteht die Sorge, dass sensible Informationen über Schutzsuchende in die Hand türkischer Behörden gelangt sind.

 

Weinstein mit Herzproblemen ins Krankenhaus gebracht

Der wegen Vergewaltigung und schwerer sexueller Nötigung zu 23 Jahren Haft verurteilte Filmproduzent Harvey Weinstein ist nach der Verkündung des Strafmaßes in ein New Yorker Krankenhaus gebracht worden. Der 67-Jährige habe Brustschmerzen und leide unter Herzproblemen, teilte eine Sprecherin Weinsteins mit. Mehr als 100 Frauen haben dem einstigen Hollywood-Mogul sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Vor dem Gericht in New York waren schließlich die Fälle der früheren Produktionsassistentin Mimi Haleyi und der Jungschauspielerin Jessica Mann gelandet. Weinsteins Anwälte haben Rechtsmittel gegen die Verurteilung angekündigt.

 

BVB scheitert an Paris in der Champions League

Borussia Dortmund hat im Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League die Chance auf ein Weiterkommen vergeben. Der BVB wurde von Paris Saint-German mit 2:0 besiegt. Die Treffer erzielten Neymar und der frühere Bayern-Profi Juan Bernat. Der 2:1-Sieg aus dem Hinspiel blieb insofern ohne Wirkung. - In der italienischen Serie A ist mit Daniele Rugani von Juventus Turin der erste Profi-Fußballer positiv auf das Coronavirus getestet worden.

 

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