12.03.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.03.2015
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Nachrichten

12.03.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 12. März 2015 – langsam gesprochen als MP3

Schüsse auf Polizisten in US-Stadt Ferguson:

Nach dem angekündigten Rücktritt des Polizeichefs der US-Stadt Ferguson im Bundesstaat Missouri sind dort zwei Polizisten angeschossen worden. Am Mittwochabend waren etwa 150 Demonstranten vor die Polizeizentrale gezogen, um den Abgang von Sicherheitschef Thomas Jackson zu feiern. Sie trafen auf Polizisten in Kampfausrüstung, die das Gebäude abgeriegelt hatten. Dann fielen Schüsse. Wie schwer die beiden Polizisten verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Jackson will sein Amt am 19. März abgeben. Er reagiert damit auf massive Vorwürfe wegen rassistischer Diskriminierung von Afro-Amerikanern. Die Schüsse eines weißen Polizisten auf den unbewaffneten Teenager Michael Brown hatten Unruhen in Ferguson und landesweite Empörung ausgelöst.

Griechenland beklagt sich über EZB-Politik:

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgeworfen, übermäßigen Druck auszuüben. Aus seiner Sicht verfolge die EZB eine Strategie, die der griechischen Regierung die Luft zum Atmen nehme, sagte Varoufakis in einem Fernsehinterview. Andere Staaten der Euro-Zone und der Internationale Währungsfonds (IWF) sollten gezwungen werden, eine Übereinkunft mit Griechenland zu erzielen. Varoufakis ging auch auf das Verhältnis zu Deutschland ein. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble habe ihm gesagt, er - Varoufakis - habe das Vertrauen der deutschen Regierung verloren. Er habe darauf entgegnet, dass er es niemals genossen habe. Griechenland muss den internationalen Geldgebern bis Ende April neue Reformvorschläge präsentieren. Das Land steht unter Druck, weil es seine Milliardenschulden weiter bedienen muss.

Kerry: Iran muss sich entscheiden:

Vor der möglicherweise entscheidenden Verhandlungsrunde im Atomstreit mit dem Iran hat US-Außenminister John Kerry Teheran zum Einlenken aufgefordert. Der Iran müsse nun eine "Grundsatzentscheidung" treffen und den klaren Verzicht auf Atomwaffen erklären, sagte Kerry bei einem Treffen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Washington. Die Atomverhandlungen mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland sollen kommende Woche fortgesetzt werden. Steinmeier sagte, es seien noch nicht alle Hindernisse überwunden. Der Iran müsse "Bewegung" zeigen. Das Land steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms an Nuklearwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet das.

Hilfswerke: UN versagen im Syrien-Konflikt:

21 renommierte internationale Hilfsorganisationen haben dem UN-Sicherheitsrat völliges Versagen in der Syrien-Krise vorgeworfen. Den UN sei es nicht gelungen, die Menschen in dem Land zu schützen, heißt es in einem Bericht, der genau vier Jahre nach dem Beginn des Aufstands gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad veröffentlicht wurde. Der Sicherheitsrat habe seine drei Syrien-Resolutionen nicht umgesetzt, kritisieren die Helfer. Mit 76.000 Todesopfern sei 2014 das blutigste Jahr des Bürgerkriegs gewesen. Seit dem Frühjahr 2011 seien damit insgesamt 220.000 Menschen getötet worden, heißt es in dem Report.

Deutsche Bank fällt im zweiten US-Stresstest durch:

Die US-Tochter der Deutschen Bank ist in der zweiten Runde der Banken-Stresstests in den Vereinigten Staaten durchgefallen. Dies teilte die US-Notenbank Federal Reserve in Washington mit. Die eingereichten Kapitalpläne seien wegen qualitativer Bedenken abgelehnt worden. Auch die US-Filiale der spanischen Bank Santander schaffte den Stresstest nicht. Die Tests der Fed sollen sicherstellen, dass sich eine schwere Finanzkrise wie nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers vor mehr als sechs Jahren nicht wiederholt.

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