12.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 12.01.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

12.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 12. Januar 2018 – langsam gesprochen als MP3

Bei Berliner GroKo-Sondierungen "Durchbruch auf Chefebene" gemeldet:

Deutschland wartet mit Spannung auf die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zwischen CDU, CSU und SPD über eine mögliche Regierung. Nach mehr als 24-stündigen Marathonverhandlungen wurde in Berlin unter Berufung auf Parteikreise ein "Durchbruch auf Chefebene" gemeldet. Die Vorsitzenden Angela Merkel, Horst Seehofer und Martin Schulz wollen ihren Parteien offenbar empfehlen, offizielle Verhandlungen über eine Fortsetzung der "großen Koalition" (genannt "GroKo") aufzunehmen. Die jeweiligen Sondierungsdelegationen müssen darüber noch entscheiden. Zentrale Probleme waren bis zuletzt die Finanz- und die Flüchtlingspolitik. An diesem Freitag wollten Merkel und Schulz ihren Gremien die Ergebnisse vorlegen. Die entsprechenden Sitzungen wurden zunächst verschoben. 

 

Trump nennt afrikanische Staaten und Haiti "Drecksloch"-Länder:

Bei Beratungen über ein neues Einwanderungsgesetz soll sich US-Präsident Donald Trump verächtlich über Migranten aus Afrika und Haiti geäußert haben. Die Zeitung "Washington Post" berichtete unter Berufung auf Teilnehmer der Gespräche, Trump habe gefragt, warum so viele Menschen aus - so wörtlich - "Drecksloch-Ländern" in die USA kämen. Zugleich schlug er demnach vor, dass die USA mehr Einwanderer aus Ländern wie Norwegen oder aus Asien aufnehmen sollten. Die "New York Times" zitierte den Präsidenten ebenfalls mit dieser Äußerung. Trump hatte sich am Donnerstag mit Senatoren und Kongressabgeordneten im Weißen Haus getroffen, um einen von beiden Parteien vorgelegen Gesetzentwurf zu beraten. :

 

US-Finanzminister erwartet neue Sanktionen gegen den Iran:

Es wird erwartet, dass US-Präsident Donald Trump in Kürze über amerikanische Sanktionen gegen den Iran entscheidet. An diesem Freitag läuft die Frist aus, in der der Präsident festlegen muss, ob er die im Zuge des internationalen Atomabkommens ausgesetzten US-Sanktionen gegen die Islamische Republik wieder in Kraft setzt oder nicht. Sein Finanzminister Steve Mnuchin sagte vor Reportern in Washington, er erwarte, dass Trump neue Strafmaßnahmen gegen den Iran verhängt. Trump hat das 2015 mit dem Iran geschlossene Atomabkommen wiederholt als "den schlechtesten Deal aller Zeiten" kritisiert. Sollte er amerikanische Sanktionen wieder in Kraft setzen, gilt die Zukunft der Vereinbarung als gefährdet. Bei einem Besuch des iranischen Außenministers Mohammed Dschawad Sarif am Donnerstag in Brüssel verteidigte die EU das Atomabkommen mit dem Iran.

 

Proteste in Bulgarien bei Übernahme von EU-Ratsvorsitz:

Der offizielle Start der bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft ist in der Hauptstadt Sofia von lautstarken Protesten begleitet worden. Mehr als 1500 Menschen demonstrierten gegen Korruption in dem ärmsten EU-Mitgliedstaat. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk waren am Donnerstag eigens zur Übergabe der Ratspräsidentschaft nach Sofia gereist. Bei dem Festakt im Nationaltheater sicherte Juncker dem südosteuropäischen Land Unterstützung für den Beitritt zum Schengenraum und zur Eurozone zu. Die Kommission ist an eurer Seite, bekräftigte Juncker. Bulgariens Regierungschef Boiko Borissow hatte zuvor angekündigt, sein Land werde sich in den nächsten sechs Monaten um die Aufnahme in die Währungsunion bewerben. 

 

Facebook-Chef will weniger Unternehmensinhalte zeigen:

Facebook-Nutzer werden künftig mehr Beiträge von Freunden und Familie statt von Unternehmen, Medien und politischen Gruppen zu sehen bekommen. Damit solle das weltgrößte Online-Netzwerk wieder stärker auf das ursprüngliche Ziel ausgerichtet werden, persönliche Verbindungen zu ermöglichen, schrieb Gründer und Chef Mark Zuckerberg in seinem jüngsten Facebook-Beitrag. Die Änderung gehe auf Wünsche von Nutzern zurück. Die Beiträge von Unternehmen und Medien sollen zudem danach priorisiert werden, "ob sie zu bedeutungsvollen Interaktionen ermutigen". Mit anderen Worten sollen Inhalte, zu denen sich ein Nutzer und seine Freunde äußern, höher im Newsfeed platziert werden. Dabei wird Facebook mit Hilfe seiner Algorithmen versuchen, vorherzusagen, über welche Beiträge man sich wohl austauschen wollen werde.

 

Millionenbeute aus dem Pariser Ritz sichergestellt:

Nach dem spektakulären Raubüberfall auf das Pariser Luxushotel Ritz hat die französische Polizei alle gestohlenen Schmuckstücke und Luxusuhren im Wert von mehreren Millionen Euro wiedergefunden. Wie aus Ermittlerkreisen verlautete, hatte die Polizei einen Teil der Beute bereits bei der Festnahme von drei der fünf Täter gefunden. Der Rest sei in einer Tasche gewesen, die die Polizei sichergestellt habe. Die vermummten und bewaffneten Diebe hatten am Mittwochabend mit Äxten Vitrinen von Nobeljuwelieren in der Lobby des Hotels eingeschlagen. Die drei Festgenommenen sind der Polizei bekannt. Es soll sich um junge Männer aus Paris handeln. Zwei Mittäter sind flüchtig.

 

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