11.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 11.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

11.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 05:55

Nachrichten von Dienstag, 11.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Maaßen relativiert Aussagen zu "Hetzjagden"

Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen hat Medienberichten zufolge seine umstrittenen Äußerungen über rechtsextreme Ausschreitungen in Chemnitz relativiert. Er zweifele nun nicht mehr an der Echtheit eines im Internet veröffentlichten Videos, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Zudem sei er falsch verstanden worden, heiße es in dem Schreiben Maaßens an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Maaßen hatte am Montag einen schriftlichen Bericht mit seinen Einschätzungen zu den Ereignissen in Chemnitz an Innenminister Horst Seehofer und das Kanzleramt übermittelt.

 

Ungarns Regierungschef Orban stellt sich EU-Abgeordneten

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban nimmt heute im EU-Parlament Stellung zu den Vorwürfen, dass in seinem Land der Rechtsstaat in Gefahr sei. Orban stellt sich den Fragen der Abgeordneten einen Tag vor einer Abstimmung im Parlament, ob ein Rechtsstaatsverfahren gegen Ungarn eingeleitet werden soll. Im Zuge dieses Verfahrens könnte das Land im äußersten Fall Stimmrechte im EU-Ministerrat verlieren. Hintergrund ist ein kritischer Bericht der Grünen-Abgeordneten Judith Sargentini, die eine "systemische Bedrohung der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der Grundrechte in Ungarn" anprangert.

 

Strache schlägt Orban gemeinsame EU-Fraktion vor

Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der rechtspopulistischen FPÖ hat dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban die Bildung einer gemeinsamen Fraktion im Europaparlament vorgeschlagen. Er lade Orban und dessen Fidesz-Partei ein, künftig in einem gemeinsamen EU-Block zusammenzuarbeiten, erklärte Strache. Die FPÖ hatte in der Vergangenheit wiederholt Orbans Anti-Einwanderungsrhetorik zugestimmt. Im EU-Parlament gehört die FPÖ derzeit der rechtspopulistischen Fraktion "Europa der Nationen und der Freiheit" (ENF) an; Orbans rechtspopulistische Partei Fidesz zählt zur konservativen EVP-Fraktion.

 

Polizei-Großaufgebot bei AfD-Kundgebung

Nach dem Tod eines 22-Jährigen in Köthen in Sachsen-Anhalt sind hunderte Menschen einem Aufruf der AfD zu einer "Gedenkveranstaltung" in der Stadt gefolgt. Bis zu 550 Menschen zogen nach Angaben der Polizei vom Marktplatz zu dem Ort, an dem der junge Mann am Sonntag nach einem Streit mit anderen Männern gestorben war. Laut Polizei verlief die Veranstaltung "weitgehend störungsfrei". Ein Großaufgebot der Polizei war im Einsatz. Laut einer Polizeisprecherin lag die Zahl der Beamten "im oberen dreistelligen Bereich".

 

Streiks bei Ryanair

Ryanair-Passagiere müssen sich am Mittwoch auf Flugausfälle einstellen. Die Vereinigung Cockpit und die Gewerkschaft Verdi riefen die Piloten und Flugbegleiter in Deutschland erneut zum Streik auf. Beginnen soll der 24-stündige Ausstand am frühen Mittwochmorgen. Betroffen sind alle Verbindungen, die in dieser Zeit aus Deutschland abfliegen sollen. Derzeit befindet sich Ryanair in der heftigsten Streikwelle in der Geschichte der Fluggesellschaft. Europas größter Billigflieger verhandelt seit Monaten erstmals mit Gewerkschaften für Piloten und Kabinenbeschäftigte über Tarifverträge.

 

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