11.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 11.06.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

11.06.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:13

Nachrichten von Dienstag, 11.06.2019 – langsam gesprochen als MP3

USA kritisieren von Hongkong geplantes Auslieferungsgesetz

Die USA haben das Vorhaben der Regierung in Hongkong kritisiert, ein Gesetz zu erlassen, um auf Geheiß Pekings künftig Verdächtige an China auszuliefern. Die USA teilten die Sorge, dass dadurch die Autonomie Hongkongs untergraben werden könnte, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Morgan Ortagus. Auch auf die Wirtschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone werde sich die Gesetzesänderung vermutlich negativ auswirken. In Hongkong hatten am Sonntag mehr als eine Million Menschen gegen das Vorhaben protestiert.

 

USA weisen Drohungen des Iran zurück

Die USA zeigen sich unbeeindruckt von Drohungen, die der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif bei einem Treffen mit seinem deutschen Kollegen Heiko Maas in Teheran ausgesprochen hat. Der Iran könne sich wie ein normales Land verhalten oder dabei zusehen, wie seine Wirtschaft zugrunde gehe, hieß es aus Washington. Sarif hatte den USA mit Blick auf Sanktionen einen Wirtschaftskrieg vorgeworfen und gewarnt, Unterstützer dieses Krieges könnten nicht erwarten, sicher zu bleiben. Maas will das Atomabkommen mit dem Iran retten, erzielte bei einem Besuch dort aber keine Fortschritte.

 

Vatikan warnt vor Auslöschung der Geschlechter

Der Vatikan hat für katholische Schulen einen Leitfaden zum Umgang mit der sogenannten Gender-Theorie erstellt. Das mehrseitige Dokument wirbt für die katholische Lehre der unterschiedlichen Identität von Mann und Frau und die christliche Vorstellung von Familie. Es trägt den Titel "Als Mann und Frau schuf er sie". Die Gender-Theorie sei eine "Ideologie", welche "den Unterschied und die natürliche Wechselseitigkeit zwischen Mann und Frau" leugne, erklärte der Vatikan. Mit dem Text wolle man zum Dialog anregen, hieß es weiter.

 

Militärrat meldet Festnahme von Soldaten im Sudan

Eine Woche nach dem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte im Sudan gegen Demonstranten sind mehrere Soldaten in Gewahrsam genommen worden. Der herrschende Militärrat begründete die Festnahmen mit Ergebnissen einer Untersuchung zu den Vorfällen in der Hauptstadt Khartum. Die Schuldigen würden so schnell wie möglich zur Rechenschaft gezogen. Die Armee hatte am 3. Juni Straßenblockaden mit Gewalt räumen lassen. Laut einem Ärzteverband wurden dabei mehr als 100 Menschen getötet.

 

EU will mehr Gewicht in der Welt

Die Europäische Union will sich in den nächsten fünf Jahren auf die Stärkung von Sicherheit, Wachstum und Klimaschutz konzentrieren und mehr Einfluss in der Welt gewinnen. Das geht nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa aus einem Entwurf ihrer "Strategischen Agenda" bis 2024 hervor. Darin heiße es außerdem, die EU müsse "selbstbewusster und mächtiger" werden und die Tür für neue Mitglieder offen halten. Das Dokument soll auf dem EU-Gipfel in der kommenden Woche präsentiert werden. Der Entwurf wird in den nächsten Tagen von den 28 Mitgliedsstaaten debattiert und kann noch ergänzt werden.

 

Griechisches Parlament aufgelöst

Der griechische Präsident Prokopis Pavlopoulos hat auf Antrag von Regierungschef Alexis Tsipras das Parlament in Athen offiziell aufgelöst und damit den Weg für vorgezogene Neuwahlen am 7. Juli frei gemacht. Regulär hätte es in Griechenland erst im Oktober Parlamentswahlen gegeben. Tsipras hatte jedoch nach den Stimmenverlusten seiner linken Syriza-Partei bei der Europawahl angekündigt, dass der Termin vorgezogen werden soll. In jüngsten Meinungsumfragen liegt Syriza mit 23 Prozent deutlich hinter der konservativen Oppositionspartei Nea Dimokratia, die auf mehr als 30 Prozent kommt.

 

Hubschrauber stürzt auf Hochhaus in New York

Im New Yorker Stadtteil Manhattan ist ein Hubschrauber auf einen Wolkenkratzer nahe dem Times Square gestürzt. Dabei kam ein Mensch ums Leben, Medienberichten zufolge der Pilot. Verletzt wurde niemand. Das betroffene Hochhaus wurde evakuiert. Die Unglücksursache ist noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Pilot bei Regen und schlechter Sicht notlanden. Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio teilte mit, es gebe keinen Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund.

 

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