11.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 11.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

11.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:09

Nachrichten von Mittwoch, 11.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Unternehmen in Wuhan setzen Arbeit fort

In der schwer von der Coronavirus-Epidemie betroffenen chinesischen Millionenstadt Wuhan dürfen einige Unternehmen wieder ihren Betrieb aufnehmen. Dies gelte unter anderem für Unternehmen, die wichtig seien für "globale Industrieketten", teilte die Regierung der Provinz Hubei mit, in der Wuhan liegt. Auch Betriebe, die Güter des täglichen Bedarfs herstellen, dürfen demnach ihre Produktion wiederaufnehmen. In Wuhan war das neuartige Coronavirus im Dezember erstmals bei Menschen aufgetreten. Seitdem wurden in Festlandchina knapp 81.000 Infektionen sowie mehr als 3100 Todesfälle registriert.

 

EU beschließt Investitionen gegen die Corona-Krise

Die EU-Staaten wollen sich im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie besser abstimmen. Bei einer Konferenzschaltung hätten sich die Staats- und Regierungschefs darauf geeinigt, gemeinsam alles Notwendige zu tun und schnell zu handeln, sagte EU-Ratspräsident Charles Michel. Die Gesundheits- und Innenminister sollten sich nun täglich abstimmen. Die EU-Kommission will mit einem 25 Milliarden Euro schweren Fonds die wirtschaftlichen Folgen der Epidemie mildern.

 

Trumps Corona-Hilfsprogramm lässt auf sich warten

Das an den US-Börsen bereits gefeierte Konjunkturpaket, das US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellt hatte, muss wohl erst noch geschnürt werden. Ursprünglich wollte Trump am Dienstag etwas zu den geplanten "großen" wirtschaftlichen Schritten sagen, mit denen die Corona-Krise gemildert werden soll. Stattdessen hieß es von seinem Wirtschaftsberater Larry Kudlow, für Details sei es noch zu früh. Kudlow kündigte jedoch "kühne Schritte" von einem "kühnen Präsidenten" an. Angedacht sind wohl befristete Lohnsteuererleichterungen sowie Kredite für Kleinunternehmen.

 

Biden setzt sich bei US-Vorwahlen von Sanders ab

Bei erneuten Vorwahlen der US-Demokraten hat Präsidentschaftsbewerber Joe Biden seine Siegesserie offenbar fortsetzen können. Ersten Prognosen zufolge konnte sich Biden in vier Staaten gegen seinen Konkurrenten, den linksgerichteten Bernie Sanders, durchsetzen. Dazu gehört auch Michigan, wo am Abend die meisten Delegierten für die Nominierung vergeben wurden. Zahlen aus zwei weiteren Staaten stehen noch aus. Biden ist seit seinem Erfolg beim "Super Tuesday" vor einer Woche der Favorit für die Präsidentschaftskandidatur. Der 77-jährige Politiker könnte den Vorsprung nun entscheidend ausbauen.

 

Weltweit zweiter HIV-Patient gilt als "geheilt"

In London ist zweieinhalb Jahre nach Beendigung einer Anti-HIV-Therapie bei dem Patienten kein funktionsfähiges HI-Virus mehr nachweisbar. Die behandelnden Mediziner an der britischen Universität von Cambridge betrachten den Mann als geheilt. Der Schlüssel dazu war eine spezielle Stammzellspende, die wegen einer zusätzlichen Blutkrebserkrankung notwendig wurde. Die Ärzte betonen, dass diese Behandlung für die meisten HIV-Patienten nicht infrage komme. Eine Heilung von Aids ist bis heute grundsätzlich nicht möglich.

 

Afghanistan lässt Taliban-Kämpfer frei

Der afghanische Präsident Aschraf Ghani hat die Freilassung von 1500 Taliban-Gefangenen versprochen. Der Schritt ist auch Teil des Abkommens zwischen den USA und der Terrorgruppe. Darin wird allerdings die Freilassung von 5000 Gefangenen gefordert. Die restlichen 3500 Kämpfer sollen nach Beginn von innerafghanischen Verhandlungen freigelassen werden, sofern die Taliban die Gewalt beenden. Das US-Außenministerium veröffentlichte aber eine Erklärung, in der es hieß, dass das Ausmaß der Gewalt vor allem in ländlichen Gebieten immer noch "inakzeptabel" sei.

 

Sicherheitskräfte stoppen Regierungsgegner in Venezuela

Polizisten in schwerer Montur und mit gepanzerten Wagen haben eine vom selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó angeführte Demonstration in der venezolanischen Hauptstadt gestoppt. Die Oppositionsanhänger, die zur Nationalversammlung in Caracas gelangen wollten, wurden mit Tränengas zurückgedrängt. Guaidó, der auch Parlamentspräsident ist, war vor zwei Monaten aus der Nationalversammlung ausgeschlossen worden. Seine Versuche, den autoritären sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro aus dem Amt zu drängen, sind trotz großer internationaler Unterstützung bislang fehlgeschlagen.

 

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