10.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 10.11.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

10.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:45

Nachrichten von Samstag, 10.11.2018 – langsam gesprochen als MP3

Trump kritisiert Macrons Vorschlag einer europäischen Armee

US-Präsident Donald Trump hat die Forderung von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron nach einer europäischen Streitmacht scharf kritisiert. Bei seiner Ankunft in Paris schrieb Trump auf Twitter, dieser Vorschlag sei "sehr beleidigend". Er forderte die Europäer auf, stattdessen ihren Anteil für die NATO zu leisten. Diese werde von den USA in hohem Maße subventioniert, so Trump. Der US-Präsident ist nach Frankreich gereist, um gemeinsam mit dem französischen Präsidenten und anderen Staats- und Regierungschefs an den Gedenkfeiern zum Ende des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren teilzunehmen.

 

Saudi-arabische Kampfjets im Jemen künftig ohne US-Luftbetankung

Die von Saudi-Arabien geführte Koalition im Bürgerkriegsland Jemen will künftig auf die Betankung ihrer Kampfjets durch US-Flugzeuge verzichten. Dies berichtet die saudische Nachrichtenagentur SPA. Saudi-Arabien sei inzwischen selbst in der Lage, die Maschinen in der Luft zu betanken. Der Schritt sei in Abstimmung mit den USA erfolgt, heißt es. Die US-Luftwaffe war bislang für die Betankung von rund einem Fünftel der Koalitionsflugzeuge, die im Jemen im Einsatz waren, zuständig. In dem seit 2014 andauernden Bürgerkrieg wurden bislang mehr als 10.000 Menschen getötet.

 

Vereinte Nationen verdoppeln Hilfe für den Jemen

Im Kampf gegen die Hungersnot im Bürgerkriegsland Jemen will das UN-Welternährungsprogramm dort künftig 14 Millionen Menschen mit Nahrung versorgen. Das ist die Hälfte der Bevölkerung des Landes. Bisher wurden rund acht Millionen Menschen versorgt. Um die Hilfslieferungen in den Jemen bringen zu können, fordern die UN freien Zugang zur umkämpften Hafenstadt Hodeida. Dort starben nach Angaben von Ärzten binnen 24 Stunden mehr als 130 Menschen. Im Jemen kämpfen die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen gegen Truppen der ins Exil geflohenen Regierung. Diese wird von Saudi-Arabien unterstützt.

 

Kein Durchbruch bei Afghanistan-Konferenz

In Moskau ist die internationale Afghanistan-Konferenz ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Vertreter der afghanischen Regierung und der radikalislamischen Taliban konnten sich nicht auf direkte Friedensgespräche einigen. Die Taliban erkennen die Regierung in Kabul nicht an. Zu der Konferenz waren auch Vertreter der USA eingeladen. Washington betrachtet Russlands Afghanistan-Initiative mit Argwohn und hat bereits selbst zwei Treffen mit Taliban-Vertretern arrangiert. Trotz der vor einem Jahr erhöhten US-Truppenpräsenz sind die Taliban am Hindukusch weiter auf dem Vormarsch.

 

Medien: Afghanischer Diplomat stellt Asylantrag

Ein ranghoher afghanischer Diplomat hat nach Medieninformationen Asyl in Deutschland beantragt. Laut Recherchen von "Süddeutscher Zeitung", WDR und NDR will der Mann wegen Sicherheitsbedenken nicht in sein Land zurückkehren. Die Medien berichten unter Berufung auf deutsche Behördenkreise, der Mann sei bis Ende Oktober in einer diplomatischen Vertretung Afghanistans in Deutschland tätig gewesen. Bis zum Frühsommer 2018 waren Abschiebungen nach Afghanistan ausgesetzt. Seit Juli dieses Jahres finden nun wieder regelmäßig Rückführungen statt.

 

Jordaniens Felsenstadt Petra überschwemmt

Wegen heftiger Regenfälle sind in Jordanien fast 4000 Besucher der weltberühmten Felsenstadt Petra in Sicherheit gebracht worden. Petra ist vor allem wegen seiner in  Felswände gemeißelten 600 Grabanlagen berühmt und seit 1985 UNESCO-Weltkulturerbe. Nahe der Hauptstadt Amman kamen durch die Unwetter mindestens vier Menschen ums Leben, wie lokale Medien berichten. Bereits vergangene Woche waren bei schweren Unwettern in der Region am Toten Meer 21 Menschen bei Überschwemmungen gestorben, darunter viele Schüler.

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