10.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 10.05.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

10.05.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Donnerstag, 10.05.2018– langsam gesprochen als MP3

Israel greift zahlreiche iranische Ziele in Syrien an:

Israels Armee hat nach eigenen Angaben zahlreiche iranische Militärziele in Syrien angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf iranische Raketenangriffe auf israelische Stellungen auf dem Golan, sagte ein Sprecher. Die Attacken hätten auf die Abschussorte der Raketen sowie auf Geheimdiensteinrichtungen abgezielt. Israel strebe aber keine militärische Eskalation mit Teheran an, so der Sprecher weiter. Laut der Armee hatte der Iran rund 20 Raketen auf Stützpunkte entlang der Grenze zu Syrien abgefeuert. Die Aktion sei von einem Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden angeordnet worden.

 

Macron wirbt für erweitertes Abkommen mit dem Iran:

Nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran plädiert der französische Präsident Emmanuel Macron für eine Erweiterung der Vereinbarung. Die Europäer blieben in dem Abkommen, weil es für die Stabilität im Nahen Osten wichtig sei, sagte Macron im Interview der ARD-Tagesthemen und der Deutschen Welle. Das Atomabkommen müsse aber ergänzt werden, über 2025 hinaus und um Themen wie die ballistischen Raketen des Iran und die regionalen Aktivitäten des Landes. Europa stehe nun vor einer historischen Herausforderung, mahnte Macron.

 

US-Präsident Trump droht Teheran:

Einen Tag nach seinem Ausstieg aus der Atomvereinbarung hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit "sehr schwerwiegenden Konsequenzen" gedroht, sollte das Land sein Nuklearprogramm ausweiten. Er würde dem Iran "sehr stark" dazu raten, nicht sein Atomprogramm zu starten, sagte Trump vor Journalisten im Weißen Haus. US-Verteidigungsminister Jim Mattis beteuerte, dass seine Regierung weiterhin mit den europäischen Verbündeten in der Iran-Frage zusammenarbeiten wolle.

 

92-jähriger führt Opposition in Malaysia zum Sieg:

Erstmals seit der Unabhängigkeit Malaysias 1957 ist das Regierungsbündnis Barisan Nasional (BN) abgewählt worden. Der 92-jährige ehemalige Premierminister Mahathir Mohamad führte bei der Parlamentswahl die Oppositionsallianz Pakatan Harapan (PH, Pakt der Hoffnung) zum Sieg. Nach Angaben der Wahlkommission sicherte sich die PH zusammen mit einer verbündeten Partei 115 der 222 Sitze im Parlament. Der bisherige Premier Najib Razak, einst ein Zögling Mahathirs, war wegen eines Korruptionsskandals in Ungnade gefallen.

 

Maas zu Antrittsbesuch in Moskau:

Knapp zwei Wochen nach Amtsantritt der neuen Bundesregierung fliegt Außenminister Heiko Maas nach Russland. Ein Thema ist die Aufkündigung der Atomvereinbarung durch die USA. Die Regierung in Moskau will ebenso wie die übrigen Unterzeichner Deutschland, Frankreich, Großbritannien und China an dem Abkommen mit dem Iran festhalten. Bei seinem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow dürfte Maas auch den Krieg in Syrien ansprechen. Der Westen bemüht sich derzeit um einen neuen Anlauf für eine politische Lösung des Konflikts. Außerdem geht es um die Lage in der Ostukraine.

 

Weiterer tödlicher Unfall mit Tesla-Fahrzeug:

Zwei Insassen sind bei einem Unfall in Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida ums Leben gekommen, eine Person wurde verletzt. Nach Angaben der Behörde für Transportsicherheit hatte die Batterie des mit Strom betriebenen Tesla Model S Feuer gefangen, nachdem der Wagen mit hohem Tempo gegen eine Wand geprallt war. Vier Unfallermittler wurden zum Unglücksort entsandt. Um Teslas Fahrassistenzprogramm "Autopilot" gehe es bei den Ermittlungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht, betonte die Behörde.

 

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