100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg | Reporter - Vor Ort | DW | 10.11.2018
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Reporter

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg

Einhundert Jahre liegt das Ende des Ersten Weltkriegs inzwischen zurück - um die Erinnerung daran wachzuhalten, können Jugendliche freiwillig einen so genannten Friedensdienst leisten. Auch einige Schüler aus Kassel haben sich dafür entschieden.

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Ein Jahr lang widmen sich die Schüler dem Projekt Erster Weltkrieg - darunter Rebecca Böhmer und Christoph Sentis. Die beiden Gymnasiasten aus Kassel recherchieren die Geschichte eines Soldaten, der einst an ihre Schule ging und schließlich als Soldat an der Front fiel. Der "Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge" unterstützt sie dabei. Ein Höhepunkt ist die Teilnahme an der "Last Post"-Zeremonie in Ypern, wo sie auch Schüler aus anderen europäischen Ländern treffen. Die Jugendlichen können inzwischen nachvollziehen, warum der Erste Weltkrieg als die Urkatastrophe Europas gilt - und warum der heutige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einmal sagte, "Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen". Eine Reportage von Gerlind Vollmer.