09.12.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 09.12.2017
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Langsam gesprochene Nachrichten

09.12.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 9. Dezember 2017 – langsam gesprochen als MP3

Trump ruft zu Mäßigung in Nahost auf:

US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Unruhen nach seiner Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels zu "Ruhe und Mäßigung" aufgerufen. Der Präsident hoffe, dass die Stimmen der Toleranz die des Hasses übertönen, sagte ein Sprecher Trumps. Er betonte, der US-Präsident strebe weiterhin eine dauerhafte Friedensvereinbarung zwischen Israelis und Palästinensern an. Nach der Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt wurden bei Unruhen in Jerusalem und den Palästinensergebieten zwei Menschen getötet und mehr als 750 verletzt. Bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats mussten die USA massive Kritik aller 14 anderen Mitglieder des Gremiums einstecken. Die Botschafter von Großbritannien, Italien, Schweden und dem derzeit nicht im Sicherheitsrat vertretenen Deutschland teilten nach der Sitzung mit, die Entscheidung stehe in Widerspruch zu UN-Resolutionen und sei nicht hilfreich.

 

Künstler mahnen Freiheit für Deniz Yücel an:

Mehr als 200 nationale und internationale Künstler und Intellektuelle fordern die Freilassung des in der Türkei inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel. Wie die Zeitung "Die Welt" berichtet, folgten unter anderen U2-Sänger Bono sowie die Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk und Elfriede Jelinek einem Aufruf des Freundeskreises FreeDeniz. Darin heißt es: "Deniz Yücel befindet sich am 10. Dezember seit 300 Tagen in der Türkei in Gefangenschaft - ohne Anklageschrift ist er in einem Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert. Diese 300 Tage sind exakt 300 Tage zuviel." Der "Welt"-Journalist Yücel sitzt seit dem 27. Februar in der Haftanstalt Silivri westlich von Istanbul in U-Haft. Die Türkei wirft ihm Terrorpropaganda und Volksverhetzung vor.

 

Altmaier fordert nach SPD-Parteitag zügige Bildung einer GroKo:

Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich nach dem SPD-Parteitag für die zügige Bildung einer großen Koalition ausgesprochen. "Aus unserer staatspolitischen Verantwortung heraus müssen wir nun dafür sorgen, dass die Gespräche mit der SPD zu einer Regierung führen, die das Land vier Jahre stabil regiert", sagte er der "Rheinischen Post". Altmaier sprach von Vorteilen eines derartigen Bündnisses: "Eine große Koalition kann in wirtschaftlich und außenpolitisch schwierigen Zeiten Stabilität garantieren." Die SPD und die Union haben vereinbart, am Mittwoch erste Gespräche über die Möglichkeit einer Regierungsbildung zu beginnen.

 

Amnesty International beklagt Menschenrechtslage:

Vor dem morgigen Tag der Menschenrechte hat Amnesty International Regierungen in aller Welt aufgefordert, Menschenrechtsverteidiger besser zu schützen. Im vergangenen Jahr wurden nach Amnesty-Angaben weltweit mehr als 280 Frauen und Männer ermordet, weil sie sich für ihre und die Rechte anderer einsetzten. Scharfe Kritik übte Amnesty am ungarischen Gesetz zu Nichtregierungsorganisationen, die finanzielle Unterstützung aus dem Ausland erhalten. In Ungarn würden zivilgesellschaftliche Organisationen als ausländische Agenten diffamiert, kritisierte Amnesty. Auch die Beauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler, prangerte eine Verschlechterung der weltweiten Menschenrechtslage an. Den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland sagte Kofler, so seien die Massenverhaftungen von Journalisten, Politikern und Aktivisten in der Türkei mehr als besorgniserregend. Kofler mahnte auch, die Situation in Deutschland kritisch im Blick zu behalten, etwa den Respekt vor den Menschenrechten von Geflüchteten.

 

Leverkusen gewinnt in Stuttgart 2:0:

Bayer Leverkusen hat die Heimserie des VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga beendet. Die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich gewann zum Auftakt des 15. Spieltags am Freitagabend beim Aufsteiger mit 2:0 und rückte zumindest über Nacht auf den vierten Tabellenplatz vor.

 

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