09.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 09.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

09.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:43

Nachrichten von Donnerstag, 09.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

Trump ordnet neue Sanktionen gegen Iran an

Die USA verhängen weitere Strafmaßnahmen gegen den Iran, die auf die Metallexporte abzielen. Betroffen sind der Eisen-, Stahl-, Aluminium- und Kupfersektor der Islamischen Republik. Die Industriemetalle sind neben dem Erdöl die wichtigste Branche für Exporterlöse. Zudem nimmt Präsident Donald Trump ausländische Firmen ins Visier, die Geschäfte mit Teheran machen. Der Iran dürfe keine Umsätze mehr erwirtschaften, die in ein Atomwaffenprogramm fließen könnten, so Trump. Frankreich erklärte, man wolle, dass die Finanzkanäle mit dem Iran offenblieben und Exporte möglich seien.

 

US-Justizminister unter Druck

Im Streit um den Bericht von US-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Affäre hat ein Kongressausschuss Justizminister William Barr formell der "Missachtung" der Parlamentsrechte beschuldigt. Mit 24 gegen 16 Stimmen verabschiedete der von den oppositionellen Demokraten dominierte Justizausschuss des Repräsentantenhauses einen entsprechenden Resolutionsentwurf. Der Text wird nun dem Repräsentantenhaus vorgelegt. Hintergrund ist die Weigerung des Justizministers, dem Ausschuss die vollständige, ungeschwärzte Version des Berichts auszuhändigen.

 

Vizechef des venezolanischen Parlaments festgenommen

Agenten des Geheimdienstes haben Edgar Zambrano, den Stellvertreter des venezolanischen Oppositionsführers Juan Guaidó, festgenommen. Das teilte Zambrano, der Vize-Präsident der Nationalversammlung ist, über Twitter mit. Ihm wird Verschwörung, Rebellion und Verrat vorgeworfen. Zambrano war in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem selbst ernannten Interimspräsidenten Guaidó vor dem Luftwaffenstützpunkt La Carlota in Caracas aufgetaucht und hatte das Militär dazu aufgerufen, sich auf die Seite der Opposition zu schlagen.

 

Europarat kritisiert Gewalt bei Abschiebeflug aus München

Der Europarat hat Deutschland aufgefordert, bei der Abschiebung von Flüchtlingen auf "unverhältnismäßige und unangemessene" Gewaltanwendung zu verzichten. Methoden, die bei den Betroffenen ein Erstickungsgefühl auslösten oder ihnen starke Schmerzen zufügten - etwa durch Quetschen der Genitalien -, müssten untersagt werden, forderte das Anti-Folter-Komitee. Drei seiner Experten waren mit an Bord, als Afghanen nach Kabul zurückgeflogen wurden. Zwei der Abgeschobenen setzten sich in der Maschine heftig zur Wehr. Sie wurden von Polizisten ruhiggestellt.

 

Großbritannien eine Woche ohne Kohlestrom

Erstmals seit der Inbetriebnahme des ersten Kohlekraftwerks im Jahr 1882 ist Großbritannien eine Woche lang ohne Kohlestrom ausgekommen. Darauf verwies der britische Netzbetreiber National Grid im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die "kohlefreie" Stromversorgung werde in Zukunft häufiger möglich sein, da in das Energiesystem immer mehr Strom aus erneuerbaren Quellen eingespeist werde, erklärte der Chef des Unternehmens, Fintan Slye. Ab 2025 soll der Strom in Großbritannien ohne Kohlekraftwerke produziert werden.

 

Mann springt in führerlosen Lastwagen auf der Autobahn 1

Mit einer riskanten Rettungsaktion hat ein 43-Jähriger einen führerlosen Lastwagen auf der Autobahn 1 gestoppt. Der Fahrer des Fahrzeuges war zuvor kollabiert und starb. Zeugen hatten den offenbar fahrerlosen Lkw zwischen Leverkusen und Remscheid gemeldet, wie die Polizei mitteilte. Andere Lastwagenfahrer fuhren daraufhin hinter das Fahrzeug, um den restlichen Verkehr aufzuhalten. Währenddessen schlug der 43-Jährige mit einem Nothammer das Fenster der Beifahrerseite ein, sprang in den mit 15 Kilometern pro Stunde rollenden Lastwagen und brachte ihn zum Stehen.

 

Tottenham im Champions-League-Finale

Das rein englische Fußball-Champions-League-Finale ist perfekt. Tottenham Hotspur gewann mit 3 zu 2 beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam und machte damit die 0 zu 1-Heimniederlage aus dem Hinspiel wett. Lucas Moura traf dreifach für das Team aus London, das nun erstmals im Endspiel der Königsklasse steht. Das Finale gegen den FC Liverpool mit seinem deutschen Trainer Jürgen Klopp wird am 1. Juni in Madrid ausgetragen.

 

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