08.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 08.10.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

08.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:26

Nachrichten von Dienstag, 08.10.2019 – langsam gesprochen als MP3

Republikaner kritisiert Trump

In den USA stößt Präsident Donald Trump wegen des Truppenabzugs aus Nordsyrien parteiübergreifend auf Kritik. Der republikanische Senator Lindsey Graham – eigentlich ein Vertrauter Trumps – und die demokratische Anführerin im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, warfen dem Präsidenten vor, die kurdischen Verbündeten in der Region im Stich zu lassen. Die USA hatten mit dem Rückzug ihrer Truppen aus der Region begonnen und erklärt, eine angekündigte türkische Offensive gegen kurdische Kräfte weder zu behindern noch zu unterstützen.

 

Lam warnt vor chinesischer Intervention

Hongkongs umstrittene Regierungschefin Carrie Lam hat erstmals davor gewarnt, dass Chinas Militär in den Konflikt in der Sonderverwaltungszone eingreifen könnte. Wenn sich die Situation verschlimmere, könne keine Option ausgeschlossen werden. Allerdings sei sie weiterhin fest davon überzeugt, dass man alleine eine Lösung finden sollte, fügte Lam hinzu. Mehr als 10.000 chinesische Soldaten sind seit der Rückgabe der britischen Kronkolonie 1997 an China in Hongkong stationiert. Nach geltendem Recht könnte Hongkongs Regierung die Führung in Peking um militärische Hilfe bitten.

 

Neue US-Sanktionen

Wegen des Vorgehens gegen die Minderheit der Uiguren haben die USA 28 chinesische Regierungsorganisationen und Unternehmen sanktioniert. US-Handelsminister Wilbur Ross erklärte in Washington, man werde die brutale Unterdrückung von ethnischen Minderheiten in China nicht tolerieren. Die betroffenen Organisationen und Firmen dürfen fortan keine US-Produkte mehr kaufen. Unter ihnen sind Videoüberwachungsfirmen und Unternehmen, die auf künstliche Intelligenz spezialisiert sind. Man wolle verhindern, dass US-Technologie zur Unterdrückung "wehrloser Minderheiten" eingesetzt werde, sagte Ross.

 

Iraks Präsident verurteilt Schüsse

Im Irak hat Präsident Barham Salih die Schüsse der Sicherheitskräfte auf regierungskritische Demonstranten verurteilt. Polizei und Armee müssten die Rechte aller Iraker wahren, sagte er in einer Fernsehansprache. Er rief das Parlament auf, Reformen auf den Weg zu bringen und unter anderem das Wahlrecht zu ändern. Seit Beginn der Proteste in der vergangenen Woche wurden nach Regierungsangaben mehr als 100 Demonstranten und acht Sicherheitskräfte getötet. Die Proteste richten sich gegen die hohe Arbeitslosigkeit, verbreitete Korruption sowie die mangelhafte Strom- und Wasserversorgung im Land.

 

Medien: Attentäter hatte IS-Propagandavideos

Nach der Messerattacke in der Pariser Polizeipräfektur verdichten sich die Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund. Die Zeitung "Le Parisien" schreibt unter Verweis auf Ermittler, bei dem 45-jährigen Täter sei ein Daten-Stick mit Propaganda-Videos der IS-Terrormiliz gefunden worden. Der langjährige Mitarbeiter der Pariser Polizeipräfektur hatte vier Kollegen erstochen und zwei weitere verletzt. Wegen der Tat steht der französische Innenminister Christophe Castaner unter Druck. Ihm wird vorgeworfen, Anzeichen einer Radikalisierung des Angreifers unter Verschluss gehalten zu haben.

 

US-japanisches Handelsabkommen

Die Vereinigten Staaten und Japan haben ein Handelsabkommen unterzeichnet, auf das sich beide Länder nach monatelangen Gesprächen verständigt hatten. US-Präsident Donald Trump und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hatten die grundsätzliche Einigung für die Sektoren Landwirtschaft und Digitales Ende September am Rande der UN-Vollversammlung in New York bekanntgegeben. Die Verträge sollen den gegenseitigen Warenaustausch ankurbeln. Dank niedrigerer oder abgeschaffter Zölle können künftig mehr landwirtschaftliche Produkte nach Japan exportiert werden. Der wichtige Automobilsektor ist nicht erfasst.

 

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