08.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 08.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

08.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:10

Nachrichten von Samstag, 08.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

Druck auf Maaßen nimmt zu

Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) hat nach den Äußerungen von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen über die Chemnitzer Ausschreitungen Zweifel an dessen Eignung geäußert. Dass Maaßen "Hetzjagden" auf Ausländer in Chemnitz bezweifele und gezielte Falschinformationen vermute, ohne Beweise vorzulegen, sei irritierend, sagte Weil der Funke-Mediengruppe. Der CDU-Sicherheitspolitiker Patrick Sensburg verlangte, dass Maaßen im Geheimdienstgremium des Bundestages für Aufklärung sorgt. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden erklärte inzwischen, dass sie das Video mit der Hetzjagd für echt hält.

 

Bericht über antisemitischen Angriff in Chemnitz

Am Rande der teils fremdenfeindlichen Proteste in Chemnitz vor knapp zwei Wochen soll sich in der Stadt laut einem Medienbericht auch eine antisemitische Attacke ereignet haben. Dabei sei das Restaurant "Schalom" von mehreren schwarz gekleideten Vermummten angegriffen worden, meldet die "Welt am Sonntag". Die Angreifer sollen "Hau ab aus Deutschland, Du Judensau" gerufen und das Lokal mit Steinen, Flaschen und einem Stahlrohr beworfen haben. Das sächsische Landeskriminalamt erklärte, ein antisemitischer Hintergrund der Tat liege nahe, die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen.

 

Obama greift Trump an

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat seinen Nachfolger Donald Trump scharf attackiert. Was derzeit in der amerikanischen Politik passiere, sei "nicht normal", sagte Obama vor Studenten im Bundesstaat Illinois. Konkret warf er Trump vor, die Spaltung der Gesellschaft zu vertiefen, in die Unabhängigkeit der Justiz eingreifen zu wollen und die Pressefreiheit zu bedrohen. Obama betonte, bei den Kongresswahlen im November hätten die Wähler die Chance, den Anschein von Vernunft in der Politik wiederherzustellen.

 

Ex-Trump-Berater zu 14-tägiger Haftstrafe verurteilt

Der ehemalige Wahlkampfberater von US-Präsident Donald Trump, George Papadopoulos, muss für zwei Wochen ins Gefängnis, weil er das FBI bei einer Befragung zu seinen Russland-Kontakten belogen hat. Ein Gericht in Washington verurteilte den 31-Jährigen außerdem zu einer Geldstrafe von 9500 Dollar und 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Papadopoulos hatte sich im Wahlkampf 2016 mit Informanten getroffen, die Kontakte zum russischen Geheimdienst gehabt haben sollen. Dabei wollte er sich offenbar belastendes Material über Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton verschaffen.

 

Alibaba-Gründer Jack Ma kündigt Rückzug an

Der chinesische Milliardär Jack Ma gibt nach Informationen der "New York Times" bei dem von ihm mitgegründeten Online-Handelsriesen Alibaba den Posten des Verwaltungsratsvorsitzenden auf. Ma wolle sich künftig stärker auf philanthropische Bildungsprojekte konzentrieren, heißt es. Dem Verwaltungsrat soll Ma aber weiterhin angehören. Bereits 2013 hatte der Internetunternehmer das Amt des Konzernchefs abgegeben. Laut "Forbes"-Liste ist Ma der drittreichste Chinese mit einem Nettovermögen von 36,6 Milliarden Dollar.:

 

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