08.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 08.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

08.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:36

Nachrichten von Donnerstag, 08.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Proteste bei Trumps Besuch in El Paso und Dayton

Nach den tödlichen Schießereien in El Paso und Dayton ist der Besuch von US-Präsident Donald Trump in beiden Orten von Protesten begleitet gewesen. Demonstranten gaben Trump zu verstehen, er sei "nicht willkommen". Der Präsident besuchte gemeinsam mit seiner Frau Melania in Krankenhäusern Verletzte, Angehörige, Rettungskräfte und Polizisten. Diese hätten sich über den Besuch gefreut, sagte die Bürgermeisterin von Dayton, Nan Whaley. Die Demokratin sagte, es sei eine gute Entscheidung von Trump gewesen, nicht zum Tatort zu gehen. Whaley hatte Trump im Vorfeld für seine Rhetorik kritisiert.

 

Malta verbietet Auftanken von Seenotrettungsschiff

Malta hat dem Rettungsschiff „Ocean Viking“ nach Angaben der Besatzung einen Tankstopp in seinen Hoheitsgewässern verboten. Die Regierung in Valletta habe ihre Zustimmung kurzfristig und ohne Angabe von Gründen zurückgezogen, hieß es in mehreren Mitteilungen. Man habe noch genug Treibstoff für zehn bis zwölf Tage an Bord. Daher werde die "Ocean Viking" ihren Einsatz vor der libyschen Küste fortsetzen. Von Seiten Maltas gab es zunächst keine Stellungnahme. Das Schiff der Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen war am Sonntag in Marseille in See gestochen.

 

Raketentests sind für USA kein Hindernis für Verhandlungen

US-Außenminister Mike Pompeo sieht die jüngsten nordkoreanischen Raketentests nicht als Hindernis für neue Verhandlungen. Die Strategie seiner Regierung sei unverändert, sagte Pompeo in Washington. Man strebe weiterhin eine vollkommene und endgültige Denuklearisierung Nordkoreas an. Er hoffe auf neue Gespräche über eine atomare Abrüstung in den kommenden Wochen, fügte Pompeo hinzu. Das Regime in Pjöngjang hatte am Dienstag zwei Kurzstreckenraketen abgefeuert. Machthaber Kim Jong Un bezeichnete den Test als Warnung an Südkorea und die USA, die ein gemeinsames Militärmanöver begonnen hatten.

 

Großrazzia gegen illegale Einwanderer in US-Fabriken

Beim Vorgehen gegen die illegale Einwanderung haben US-Behörden im südlichen Bundesstaat Mississippi 680 Migranten ohne gültige Papiere festgenommen. Ein Staatsanwalt sagte, die Menschen seien von der Einwanderungspolizei ICE bei Razzien in lebensmittelverarbeitenden Betrieben in Gewahrsam genommen worden. Bei den meisten Festgenommenen handele es sich um Lateinamerikaner. Nach Angaben des ICE-Direktors könnte es die größte Razzia dieser Art in einem US-Bundesstaat gewesen sein. Präsident Donald Trump hat den Kampf gegen die illegale Einwanderung zu einem seiner Hauptanliegen gemacht.

 

Venezuelas Regierung sagt Verhandlungen ab

Wegen neuer US-Sanktionen hat Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro die Gespräche mit der Opposition vorerst gestoppt. Maduro sagte die Reise einer Verhandlungsdelegation auf die Karibikinsel Barbados ab. Dort waren am Donnerstag und Freitag Gespräche mit Oppositionsvertretern geplant. Norwegen tritt in den Verhandlungen als Vermittler auf. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag das gesamte Vermögen der venezolanischen Regierung in den USA einfrieren lassen. Caracas verurteilte das Vorgehen als "wirtschaftlichen Terrorismus". Die US-Regierung gehört zu den schärfsten Kritikern Maduros.

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