08.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 08.01.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

08.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 8. Januar 2018 – langsam gesprochen als MP3

Golden Globe für deutschen Film "Aus dem Nichts":

Der deutsche Thriller "Aus dem Nichts" von Regisseur Fatih Akin ist mit dem Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet worden. In Akins an die NSU-Morde angelehntem Rachethriller spielt die Schauspielerin Diane Kruger die Hauptrolle. Im vergangenen Jahr war Maren Ades Tragikomödie "Toni Erdmann" in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" nominiert worden, bei der Verleihung aber leer ausgegangen. Die Verleihung der Golden Globes stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der #MeToo-Bewegung. Viele Stars trugen aus Protest gegen sexuelle Belästigung Schwarz.

 

Washington: Ex-Trump-Berater Bannon äußert Bedauern:

Der frühere Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, hat sich für Äußerungen über den inneren Zirkel der Administration in dem Buch "Fire and Fury" entschuldigt. Er bedauere, dass seine späte Reaktion über die, wie er sagte, fehlerhafte Berichterstattung bezüglich Präsidenten-Sohn Donald Trump junior die "Aufmerksamkeit von den historischen Leistungen" des Staatschefs abgelenkt habe, zitiert die Nachrichten-Webseite Axios aus einer Erklärung Bannons. Konkret geht es ihm um den Vorwurf, Trump Junior habe sich bei einem Treffen mit einer russischen Anwältin in der Firmenzentrale Trump Tower "verräterisch" und "unpatriotisch" verhalten. Damit habe er vor allem den damaligen Wahlkampfleiter Paul Manafort gemeint, erklärte Bannon nun, der mit seiner Mitwirkung an dem Buch des Journalisten Michael Wolff endgültig die Gunst Trumps verloren haben dürfte.

 

Macron erstmals als Präsident zu Gast in China:

Mit einem Besuch in Xi'an, dem Startpunkt der alten Seidenstraße, hat der französische Präsident Emmanuel Macron seinen China-Besuch begonnen. Dort will er eine Rede zur Zukunft der Beziehungen zur Volksrepublik halten. Geplant sei eine "globale strategische Partnerschaft" zwischen Paris und Peking, hieß es aus Macrons Umfeld. Zum Auftakt des Besuchs äußerte sich der Staatschef zur Krise mit Nordkorea und zu den Sanktionen, um den isolierten Staat an den Verhandlungstisch zurückzuholen. Er erwarte viel von dem unerlässlichen Druck, den China auf Nordkorea ausüben könne, um es zu einem Kurswechsel zu ermutigen, sagte Macron in einem Interview.

 

Nach den Protesten: Gabriel will Irans Außenminister treffen:

Angesichts der regierungskritischen Proteste im Iran will Bundesaußenminister Sigmar Gabriel schon bald mit seinem iranischen Kollegen Mohammed Dschawad Sarif sprechen. Er habe mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini verabredet, den iranischen Außenminister einzuladen, wenn möglich schon in der nächsten Woche, sagte der SPD-Politiker im ZDF. Auf einer Sondersitzung des iranischen Parlaments hat dessen Präsident Ali Laridschani von Polizei und Geheimdienst eine lückenlose Aufklärung der Vorgänge verlangt.

 

Union und SPD wollen kein "Weiter so" in einer Koalition:

Auf der Suche nach einer neuen Bundesregierung haben sich die Parteispitzen von CDU, CSU und SPD in Berlin erstmals zu Sondierungsgesprächen getroffen. Man sei sich der Verantwortung für die Zukunft Deutschlands bewusst, ein „Weiter so“ könne es nicht geben, sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil nach der ersten Runde in der Parteizentrale der Sozialdemokraten. Die CDU-Chefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, hatte zum Auftakt deutlich gemacht, dass auf die neue Regierung gewaltige Aufgaben warteten. Die Parteien der bisherigen großen Koalition haben sich für die Sondierungen nur diese Woche Zeit gegeben. Am Freitag bereits will die SPD-Spitze, die nach den Verlusten bei der Bundestagswahl ein erneutes Regierungsbündnis unter Kanzlerin Merkel zunächst ausgeschlossen hatte, entscheiden, ob sie die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen empfehlen will.

 

Simone Peter gibt Vorsitz bei deutschen Grünen auf:

Die Vorsitzende der Grünen in Deutschland, Simone Peter, wird nicht wieder für den Parteivorsitz kandidieren. Sie wolle sich der Erneuerung der Parteispitze nicht verschließen, schrieb die 52-Jährige in einem Brief an die Partei. Bündnis 90/Die Grünen wählen Ende Januar auf einem Bundesparteitag in Hannover eine neue Führung. Der zweite in der bisherigen Doppelspitze der Partei, Cem Özdemir, verzichtet nach mehr als neun Jahren an der Spitze der Grünen ebenfalls auf eine erneute Kandidatur. Traditionell besetzen die Grünen ihre beiden Chefposten mit Vertretern aus dem realpolitischen und dem linken Parteiflügel, zudem muss mindestens eine Frau der Partei vorsitzen.

 

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