07.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 07.09.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

07.09.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:48

Nachrichten von Samstag, 07.09.2019 – langsam gesprochen als MP3

Bundeswehr unterstützt Hilfseinsatz auf Bahamas

Nach den verheerenden Zerstörungen des Hurrikans "Dorian" will sich die Bundeswehr an einem Hilfseinsatz in der Karibik beteiligen. 70 deutsche Soldaten sollen humanitäre Hilfe auf den Bahamas leisten, wie die Bundeswehr mitteilte. Das Hauptaugenmerk liege auf der Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Medikamenten. "Dorian" hatte auf den Bahamas als Wirbelsturm der höchsten Kategorie 5 gewütet. Inzwischen schwächte er sich auf seinem Weg entlang der Südostküste der USA auf Stufe 1 ab.

 

Iran will jetzt wieder schneller Uran produzieren

Der Iran will leistungsstärkere Zentrifugen zur Uran-Anreicherung in Betrieb nehmen. Das gab die iranische Atomorganisation bekannt. Das Land macht damit einen weiteren Schritt, um aus dem Atomabkommen von 2015 auszusteigen. Eigentlich dürfen nur leistungsschwächere Geräte betrieben werden. Der Schritt ist eine weitere Reaktion des Iran auf den einseitigen Ausstieg der USA aus dem Atomprogramm im Mai 2018. Europäische Union und deutsche Bundesregierung wollen den Vertrag stattdessen aufrechterhalten, sie fordern aber vom Iran, sich weiter an die festgelegten Vereinbarungen zu halten.

 

Britisches Oberhaus billigt Brexit-Verschiebung

Trotz anfänglich heftigen Widerstands der Regierung hat das Gesetz gegen einen ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens die letzte parlamentarische Hürde genommen. Das britische Oberhaus hat die vom Unterhaus beschlossene Verschiebung des Brexit gebilligt. Nun fehlt noch die Unterschrift von Königin Elizabeth II., damit es ab Montag in Kraft treten kann. Das Gesetz verpflichtet Premierminister Boris Johnson dazu, in Brüssel eine Verschiebung des für Ende Oktober geplanten EU-Austritts um drei Monate zu beantragen, falls es bis zum 19. Oktober kein gültiges Austrittsabkommen geben sollte.

 

Palästinenser an Gaza-Grenze getötet

Bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben zwei Jugendliche erschossen worden. Sie seien 14 und 17 Jahre alt gewesen, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza-Stadt mit. Etliche Menschen sollen verletzt worden sein. Nach Darstellung der israelischen Armee hatten sich mehr als 6000 Palästinenser an mehreren Punkten entlang des Grenzzaunes versammelt. Sie hätten Sprengsätze und Brandbomben geworfen, sagte ein Militärsprecher.

 

Venezuelas Justiz will Guaidó wegen Hochverrats belangen

Venezuelas Generalstaatsanwaltschaft hat ein Verfahren gegen Oppositionsführer Juan Guaidó wegen "Hochverrats" angekündigt. Der selbst ernannte Interimspräsident hintertreibe die jahrelangen Bemühungen der venezolanischen Regierung zur Rückgabe der rohstoffreichen Region Esequibo, sagte Generalstaatsanwalt Tarek William Saab. Venezuela beansprucht die zum Nachbarland Guayana gehörende Region seit mehr als 100 Jahren. 2015 war der Konflikt wieder aufgeflammt, weil Guyana dem US-Ölkonzern Exxon Mobil Förderlizenzen in dem Gebiet erteilt hatte.

 

Kontakt zu indischer Mondsonde abgerissen

Die indische Raumfahrtbehörde hat kurz vor ihrer ersten geplanten Mondlandung den Kontakt zur Sonde "Vikram" verloren. Die entsprechenden Daten würden nun ausgewertet, teilte die Behörde in Bangalore mit. Indien wollte mit der "Chandrayaan"-Mission die vierte Nation werden, der eine kontrollierte Landung auf dem Erdtrabanten gelingt - nach den USA, der Sowjetunion und China. Für Indien ist die Mondlandemission ein Prestigeprojekt. Auch in die bemannte Raumfahrt möchte das südasiatische Land einsteigen.

 

Rückschlag für deutsche Nationalelf

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation gegen den Erzrivalen Niederlande einen Dämpfer einstecken müssen. Sie unterlag dem Oranje-Team am Freitagabend in Hamburg mit 2:4 Toren. Damit kassierte das DFB-Team im vierten Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 2020 die erste Niederlage.

 

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