07.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 07.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

07.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 07.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

UN wollen Handelsstreitigkeiten mit neuem Abkommen schlichten

Mitten im Handelsstreit zwischen den USA und China haben 46 Staaten ein UN-Abkommen - die sogenannte Singapur-Konvention - zur Lösung kommerzieller Konflikte unterschrieben. Auch die Streitparteien, USA und China, haben unterzeichnet. Die Europäische Union (EU) muss noch entscheiden, ob sie als Ganzes mitmacht oder ob Mitgliedsländer einzeln unterschreiben. Ziel der Vereinbarung ist es, grenzüberschreitende Streitigkeiten künftig häufiger durch Vermittlung zu schlichten, statt aufwändige Schiedsverfahren einzuleiten.

 

Amokläufer von Ohio hatte Gewaltfantasien

Der Todesschütze von Dayton im US-Bundesstaat Ohio war nach Angaben der Bundespolizei FBI an "gewalttätigen Ideologien" und Amokläufen interessiert. Angaben, um welche Ideologien es sich handelt, machte das FBI nicht. Es gebe aber keine Hinweise auf rassistische Motive. Der Täter hatte am Wochenende neun Menschen getötet, bevor die Polizei ihn erschoss. Rund 13 Stunden zuvor hatte ein Schütze in der texanischen Stadt El Paso 22 Menschen getötet. In diesem Fall gehen die Ermittler von einem rassistischen Motiv aus. US-Präsident Donald Trump wird die beiden Städte an diesem Mittwoch besuchen.

 

Venezuela verurteilt Strafmaßnahmen der USA

Venezuela hat die neuen US-Sanktionen als "wirtschaftlichen Terrorismus" kritisiert. Die bisherige Blockade habe der venezolanischen Gesellschaft "bereits schwere Wunden zugefügt", erklärte das Außenministerium in Caracas. Neben schon bestehenden Sanktionen hatte US-Präsident Donald Trump am Montag das gesamte Vermögen der Regierung von Nicolás Maduro in den USA einfrieren lassen. Seit Monaten liefern sich Maduro und der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó einen erbitterten Machtkampf. Die USA unterstützen Guaidó.

 

Nordkoreanischer Raketentest galt als "Warnung"

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat den jüngsten Raketentest seines Landes als Reaktion auf eine gemeinsame Militärübung der USA und Südkoreas bezeichnet. Das Manöver verstößt nach Ansicht Nordkoreas gegen diplomatische Absprachen. Es sei eine Gelegenheit gewesen, eine "angemesse" Warnung zu senden, sagte Kim laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Getestet wurden demnach neuartige taktische Lenkflugkörper, die zielgenau eine kleine Insel vor der Ostküste getroffen hätten. Es war Nordkoreas vierter Raketentest binnen zwei Wochen.

 

Nordkorea erbeutet Milliarden bei Hacker-Raubzügen

Nordkoreanische Hacker haben UN-Experten zufolge durch Angriffe im Internet Geldwerte in Milliardenhöhe gestohlen. Viele der Spezialisten arbeiteten unter Leitung des Geheimdienstes des autokratischen Staates und "beschaffen Geld für sein Programm für Massenvernichtungswaffen", heißt es in einem Bericht unabhängiger Experten für den Nordkorea-Sanktionsausschuss der Vereinten Nationen. Der Gesamterlös durch die Online-Raubzüge wird auf bis zu zwei Milliarden Dollar geschätzt, wobei unklar blieb, von welchem Zeitraum die Experten ausgehen.

 

Türkei wirft Deutschem "Terrorpropaganda" vor

In der Türkei ist erneut ein deutscher Staatsbürger festgenommen worden. Wie NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" berichteten, wurde der 36-Jährige mit türkischen Wurzeln vor eineinhalb Wochen bei der Einreise festgehalten. Die türkischen Behörden beschuldigen ihn demnach, über seine Facebook-Seite "Terrorpropaganda" verbreitet zu haben. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm mehrere Jahre Haft. Den Medien zufolge sitzen derzeit sieben Deutsche aus politischen Gründen in der Türkei in Haft. Dem Auswärtigen Amt ist nach eigenen Angaben der aktuelle Fall bekannt.

 

Goldmünzenraub in mexikanischer Prägeanstalt

In Mexiko-Stadt haben mindestens zwei Verbrecher eine staatliche Münzprägeanstalt ausgeraubt. Nach Angaben der Polizei verschafften sie sich Zutritt zum Hauptsitz, überwältigten einen Wachmann und nahmen seine Waffe an sich. Einer der Räuber ging demnach in den offen stehenden Tresor und füllte fast 1600 Goldmünzen in einen Rucksack. Bei den Münzen handelt es sich um sogenannte "Centenarios". Sie wurden erstmals im Jahr 1921 geprägt, um des 100. Jahrestags der Unabhängigkeit von Spanien zu gedenken. Der Gesamtwert der Beute entspricht umgerechnet rund 2,25 Millionen Euro.

 

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