07.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 07.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

07.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 07.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

Frontex befürchtet neue Fluchtroute

Der Chef der europäischen Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri, hat vor einer neuen Hauptroute für Migranten nach Europa gewarnt. Seine größte Sorge gelte derzeit Spanien, sagte der Franzose der "Welt am Sonntag". Im Juni habe man im westlichen Mittelmeer etwa 6000 irreguläre Grenzübertritte aus Afrika nach Spanien gezählt. Die EU hatte sich bei ihrem Gipfel am 28. Juni auf eine Verschärfung ihrer Asylpolitik geeinigt. Künftig können demnach gerettete Bootsflüchtlinge in zentralen Sammellagern in der EU untergebracht werden.

 

Wieder Nukleargespräche zwischen USA und Nordkorea

US-Außenminister Mike Pompeo hat bei seinem Besuch in Nordkorea auf einer nuklearen Abrüstung beharrt. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums sagte, Pompeo sei es dabei vor allem um die Punkte gegangen, auf die sich US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bei ihrem Gipfeltreffen in Singapur im Juni geeinigt hätten: Komplette Denuklearisierung, Sicherheitsgarantien und die Rückführung der im Koreakrieg 1950-53 gefallenen Soldaten in die USA. Kim hatte sich auf dem Gipfel grundsätzlich zur Denuklearisierung bekannt, den Zeitrahmen aber offen gelassen.

 

Giftgaseinsatz im syrischen Duma nachgewiesen

Bei den Kämpfen um die syrische Rebellenhochburg Duma ist internationalen Chemiewaffenexperten zufolge im April Giftgas eingesetzt worden. Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) erklärte in einem Zwischenbericht am Freitag, dass sie in Rückständen von zwei Gaszylindern in der damals noch von islamistischen Aufständischen kontrollierten Stadt Spuren von Chlorgas nachgewiesen habe. Der Westen hatte unmittelbar nach dem Vorfall in Duma am 7. April die syrische Armee beschuldigt, verbotene und geächtete Chemiewaffen eingesetzt zu haben.

 

Britisches Kabinett verfolgt gemeinsame Brexit-Strategie

Die britische Premierministerin Theresa May hat sich mit ihrem Kabinett auf eine gemeinsame Verhandlungsposition für den Austritt aus der EU geeinigt. Demnach will das Königreich ein Freihandelsgebiet mit der EU schaffen. Darin soll es ein gemeinsames Regelwerk für Waren und Agrarerzeugnisse geben. Der Dienstleistungssektor soll dagegen nicht den gegenwärtigen Zugang zum EU-Raum erhalten. Fraglich ist, ob Brüssel sich auf einen solchen Handel einlässt.

 

Thailand: Bewegende Botschaft aus der Höhle

Die seit zwei Wochen in einer thailändischen Höhle festsitzenden Jugendlichen haben einen Brief an ihre Familien geschrieben. Die mit blauer Tinte auf Notizblockpapier verfasste Botschaft wurde am Samstag auf der Facebook-Seite der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals veröffentlicht. Darin heißt es: "Macht euch keine Sorgen, wir sind alle stark." Unterdessen werden die Vorbereitungen für einen Rettungseinsatz zu einem Wettlauf gegen die Zeit, da am Wochenende wieder starke Regenfälle erwartet werden.

 

Polizist räumt falsche Angaben zu tödlichem Schuss in Nantes ein

Nach dem tödlichen Schuss auf einen 22-Jährigen im französischen Nantes hat der verantwortliche Polizist eingeräumt, falsche Aussagen zum Tathergang gemacht zu haben. Sein Anwalt sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Beamte habe anders als bisher dargestellt nicht in Notwehr gehandelt. Bei dem Schuss habe es sich um einen "Unfall" gehandelt. Nach dem Tod des jungen Mannes kam es in der Stadt erneut zu Krawallen. Ein Untersuchungsrichter ordnete die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Polizisten an.

 

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