06.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.11.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

06.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:07

Nachrichten von Mittwoch, 06.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

Weiterer US-Botschafter belastet Trump in der Ukraine-Affäre

In der Ukraine-Affäre gerät US-Präsident Donald Trump durch eine revidierte Aussage des US-Botschafters bei der EU, Gordon Sondland, weiter unter Druck. Sondland erklärte nun ebenfalls, dass er den Eindruck gehabt habe, dass es einen Zusammenhang zwischen den zurückgehaltenen US-Hilfen für die Ukraine und Trumps Dringen auf Ermittlungen zu den Ukraine-Geschäften seines innenpolitischen Rivalen Joe Biden gegeben habe. Zuvor hatte bereits der geschäftsführende US-Botschafter in Kiew, William Taylor, ausgesagt, dass Trump Militärhilfen für die Ukraine gezielt zurückgehalten habe.

 

US-Regierung verurteilt Irans Urananreicherung

Die USA verurteilen die Aktivitäten Irans zur Urananreicherung scharf. Die Ausweitung der Urananreicherung unter Missachtung der nuklearen Verpflichtungen aus dem Atomabkommen sei "ein großer Schritt in die falsche Richtung", sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Hintergrund ist die Ankündigung der Regierung in Teheran, Urangas in die Zentrifugen in der unterirdischen Anreicherungsanlage Fordow zu injizieren. Die USA waren 2018 einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen. Nach diesem Abkommen darf der Iran die Zentrifugen zwar laufen lassen, aber kein Gas einleiten.

 

Große Koalition zieht positive Halbzeitbilanz

Die Bundesregierung hat zur Halbzeit der Legislaturperiode den Anspruch zum Weitermachen bekräftigt. Zusammen mit den Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD habe die Koalition viel erreicht und umgesetzt - aber es bleibe auch noch viel zu tun, heißt es in der gut 80-seitigen Zwischenbilanz, die verschiedenen Zeitungen vorliegt. Die Bestandsaufnahme orientiert sich demnach an den 13 Kapiteln des Koalitionsvertrages und listet alle Vorhaben auf, die bis Anfang November 2019 bearbeitet wurden.

 

Britisches Parlament vor Neuwahl aufgelöst

Das britische Unterhaus ist kurz nach Mitternacht aufgelöst worden. Am 12. Dezember sollen die Briten ein neues Parlament wählen. Zusammentreten sollen die Abgeordneten dann erstmals wieder am 16. Dezember. Premierminister Boris Johnson will mit dem vorgezogenen Urnengang das Patt im Brexit-Streit auflösen. Ob ihm das gelingen wird, ist jedoch ungewiss. Obwohl seine Konservativen in den Umfragen führen, ist nicht ausgeschlossen, dass es wieder keiner der beiden großen Parteien für eine absolute Mehrheit reicht.

 

Über 11.000 Wissenschaftler warnen vor Klima-Notfall

Mehr als 11.000 Wissenschaftler aus 153 Ländern warnen in einer gemeinsamen Erklärung vor einem weltweiten Klima-Notfall. Wenn sich das menschliche Verhalten nicht grundlegend und anhaltend ändere, sei "unsägliches menschliches Leid" nicht mehr zu verhindern, heißt es in der Erklärung. Die Forscher fordern den Umstieg auf erneuerbare Energien, die Reduzierung des Ausstoßes von Stoffen wie Methan und Ruß, besseren Schutz von Ökosystemen, Konsum von mehr pflanzlichen und weniger tierischen Produkten, nachhaltige Veränderung der Weltwirtschaft und Eindämmung des Anwachsens der Weltbevölkerung.

 

Mindestens 15 Tote bei Angriff in Thailand

Bei einem Angriff mutmaßlicher Separatisten sind im muslimischen Süden Thailands mindestens 15 Menschen getötet worden. Die Angreifer hätten Sicherheitskräfte und Bewohner in dem Dorf in der Provinz Yala attackiert, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Die Täter gehörten jenen Gruppierungen an, "die den Frieden in den drei südlichen Grenzprovinzen stören" - mit solchen Worten werden die muslimischen Aufständischen im Süden des Landes beschrieben. Einem örtlichen Armeesprecher zufolge galt der Überfall einem Wachposten, der mit freiwilligen Sicherheitskräften besetzt war.

 

Dortmund und Leipzig siegen in der Champions-League

Die Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und RB Leipzig haben ihre Partien am 4. Spieltag der Champions League gewonnen. Dortmund siegte nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch 3:2 gegen Inter Mailand und rückte damit in seiner Gruppe auf Platz 2 vor. RB Leipzig kam beim russischen Meister Zenit St. Petersburg zu einem verdienten 2:0. Damit stehen die Sachsen dicht vor dem erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde der Königsklasse. Ein Remis im nächsten Gruppenspiel würde Leipzig bereits zum Einzug ins Achtelfinale reichen.

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