06.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.11.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

06.11.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:40

Nachrichten von Dienstag, 06.11.2018 – langsam gesprochen als MP3

Kongresswahlen in den USA

In den Vereinigten Staaten finden an diesem Dienstag Zwischenwahlen statt, die sogenannten "Midterms". Dabei werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der insgesamt 100 Sitze im Senat neu vergeben. Derzeit haben die Republikaner von US-Präsident Donald Trump in beiden Kongresskammern die Mehrheit. Umfragen zufolge könnte sich das im Repräsentantenhaus ändern. Trump müsste dann mit erheblichem Widerstand von Seiten der Demokraten rechnen. Sie könnten unter anderem Untersuchungsausschüsse einsetzen, zum Beispiel zur Russland-Affäre.

 

Facebook blockiert vor US-Wahl verdächtige Nutzerkonten

Facebook hat kurz vor der Zwischenwahl in den USA rund 30 verdächtige Nutzerkonten wegen mutmaßlicher ausländischer Einflussnahme gesperrt. Auch 85 Nutzerkonten von Instagram wurden blockiert. Der Internet-Konzern wurde nach eigenen Angaben von US-Behörden über Online-Aktivitäten informiert, die in Verbindung zu ausländischen Akteuren stehen könnten. Die gesperrten Konten würden jetzt genauer untersucht. Die meisten Facebook-Seiten, die mit diesen Accounts verbunden sind, seien offenbar in Französisch oder Russisch verfasst, die Instagram-Konten in englischer Sprache.

 

US-Sender boykottieren Trump-Werbespot

Mehrere amerikanische Fernsehsender und das soziale Netzwerk Facebook haben einen Spot des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump aus ihrem Programm verbannt, weil sie ihn für flüchtlingsfeindlich halten. Neben dem Sender NBC will auch der konservative Kanal Fox News den Spot nicht mehr ausstrahlen. Der Nachrichtensender CNN hatte die Wahlwerbung von Vornherein als rassistisch kritisiert und deshalb nicht gezeigt. In dem Spot werden Flüchtlinge mit einem mexikanischen Polizistenmörder auf eine Stufe gestellt und die Demokraten beschuldigt, sie ins Land zu lassen.

 

EU-Kommissar fordert Ende der Beitrittsgespräche mit Türkei

EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn hat sich für ein endgültiges Aus für die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ausgesprochen. Eine Mitgliedschaft des Landes in der Europäischen Union sei auf absehbare Zeit nicht realistisch, sagte Hahn der Zeitung "Die Welt". Die Gespräche liegen bereits seit einiger Zeit auf Eis. Hintergrund sind unter anderem die Massenverhaftungen von Regierungskritikern nach dem gescheiterten Putsch im Sommer 2016.

 

Keine Einigung im Haushaltsstreit mit Italien in Sicht

Die Euro-Länder machen Italien im Streit über den geplanten Schuldenkurs des Landes zusätzlich Druck. Eurogruppen-Chef Mário Centeno erklärte nach einem Finanzminister-Treffen in Brüssel, man unterstütze die Forderung der EU-Kommission nach einem überarbeiteten Budgetentwurf. Italien hat noch eine Woche Zeit, einen nachgebesserten Entwurf vorzulegen. Ansonsten droht dem Land ein Defizitverfahren. Die Regierung aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und fremdenfeindlicher Lega will die Sparpolitik in Italien beenden und sich den Forderungen aus Brüssel weiterhin nicht beugen.

 

Scholz bremst Digitalsteuer aus

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Plänen der Europäischen Union, schnell eine neue EU-Steuer für große Internetkonzerne einzuführen, eine Absage erteilt. Deutschland setze zunächst auf eine Einigung auf internationaler Ebene, erklärte der SPD-Politiker. Die EU-Kommission will der Praxis von Unternehmen wie Google, Facebook oder Amazon einen Riegel vorschieben, in Europa Milliarden umzusetzen, die Gewinne aber anderswo zu versteuern. In Brüssel wollen die EU-Finanzminister an diesem Dienstag über die Pläne beraten.

 

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