06.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.10.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

06.10.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:32

Nachrichten von Samstag, 06.10.2018 – langsam gesprochen als MP3

Umstrittener Richterkandidat Kavanaugh hat Mehrheit zusammen

US-Präsident Donald Trump und sein umstrittener Richterkandidat Brett Kavanaugh haben es fast geschafft: Zwei bisherige Wackelkandidaten unter den 51 Senatoren der US-Republikaner und ein Senator der Demokraten stellten sich hinter Kavanaugh. Damit gilt eine Mehrheit für den unter Vorwürfen sexueller Übergriffe in die Schusslinie geratenen Juristen bei der entscheidenden Senatsabstimmung an diesem Samstag als praktisch gesichert. US-Kommentatoren betrachteten die Entwicklung als großen innenpolitischen Sieg für Trump.

 

Frankreich verlängert Grenzkontrollen

Als erstes Land des Schengenraums hat Frankreich die Verlängerung seiner Grenzkontrollen bis ins kommende Jahr hinein angekündigt. Die Kontrollen würden wegen akuter Terrorgefahr für weitere sechs Monate bis Ende April 2019 fortgesetzt, heißt es in einem Schreiben der französischen Regierung an die EU. Paris fürchtet demnach Anschläge durch die verstärkte Rückkehr von aus Europa stammenden Dschihadisten aus Syrien. Im Schengenraum sind normalerweise Reisen und Gütertransporte ohne Grenzkontrollen möglich. Frankreich hatte die Kontrollen nach den Anschlägen in Paris vom November 2015 eingeführt.

 

Erzbischof aus Chile missbraucht Schutzbefohlenen

Ein katholischer Erzbischof aus Chile wird nach Informationen der Deutschen Welle beschuldigt, in Deutschland mindestens einen Schutzbefohlenen missbraucht zu haben. Die deutsche Justiz ermittelt demnach gegen den heute 84 Jahre alten Geistlichen, der der Schönstattbewegung angehört. Er lebt seit rund 15 Jahren in Vallendar bei Koblenz. Das haben der Generalobere der Schönstattbewegung, Juan Pablo Catoggio, und der chilenische Provinzobere Fernando Baeza bestätigt. Die deutsche Staatsanwaltschaft und das Bistum Trier wollten sich dem Bericht zufolge noch nicht zu dem Vorgang äußern.

 

EU-Kommission kritisiert Italien wegen Neuverschuldung

Die EU-Kommission hat Italien angesichts der geplanten Neuverschuldung im kommenden Jahr von 2,4 Prozent der Wirtschaftsleistung eine "deutliche Abweichung" von der gemeinsamen Wirtschaftspolitik vorgeworfen. Dies sei ein Grund zu ernsthafter Sorge, schrieben Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis und Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici in einem Brief nach Rom. Zuvor hatte Italien die Haushaltsplanungen für die kommenden drei Jahre veröffentlicht. Nach EU-Regeln ist das Land angesichts seines gewaltigen Schuldenbergs in Höhe von 2,3 Billionen Euro dazu verpflichtet, besser zu haushalten.

 

US-Polizist muss wegen tödlicher Schüsse auf schwarzen Teenager ins Gefängnis

In der US-Metropole Chicago muss ein weißer Polizist ins Gefängnis, der 2014 einen schwarzen Teenager erschossen hat. Er wurde wegen Totschlags und 16-facher gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen. Videoaufnahmen zeigen, dass der Beamte mehrmals auf den jungen Mann feuerte, als der mit einem Messer in der Hand vor ihm weglaufen wollte. Dem Polizisten droht nun eine jahrzehntelange Gefängnisstrafe. Der Fall hatte zu Massenprotesten in Chicago geführt.

 

Tokios Tsukiji-Fischmarkt schließt

Tokios berühmter Fischmarkt Tsukiji hat nach 83 Jahren den Betrieb eingestellt. Rund 1700 Tonnen Fisch und Meeresfrüchte wechselten hier täglich die Besitzer. Der Fischumschlagplatz in der japanischen Hauptstadt wird in neue Hallen auf einer künstlichen Insel im nahe gelegenen Stadtteil Toyosu umziehen. Der alte Markt wird abgerissen, um Platz für die Olympischen Spiele 2020 zu schaffen. Die im Tsukiji ansässigen Fischhändler hatten zwei Jahre auf den Umzug gewartet, da das neue Gelände in Toyosu wegen Verseuchung mit Umweltgiften zunächst saniert werden musste.

 

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