06.08.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.08.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

06.08.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:18

Nachrichten von Donnerstag, 06.08.2020 – langsam gesprochen als MP3

Lufthansa erwägt auch Kündigungen in Deutschland

Die Lufthansa schließt nach einem Milliardenverlust im zweiten Quartal betriebsbedingte Kündigungen auch in Deutschland nicht mehr aus. Dies teilte der Konzern bei der Vorlage der aktuellen Zahlen in Frankfurt mit. Von April bis Juni verzeichnete die größte deutsche Fluggesellschaft demnach einen Nettoverlust von 1,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum habe es 96 Prozent weniger Fluggäste gegeben. Vor 2024 werde die Nachfrage nach Flugreisen nicht wieder das Niveau von vor der Corona-Krise erreichen, heißt es weiter. Der Konzern will insgesamt 22.000 Vollzeitstellen abbauen.

 

Twitter und Facebook gehen gegen Trump-Äußerungen vor

Twitter hat das Konto der Wahlkampagne von US-Präsident Donald Trump komplett gesperrt. Der Kurzbotschaftendienst begründete die Maßnahme damit, dass eine dort platzierte Botschaft falsche Informationen über die Corona-Pandemie enthalte. Das Konto werde erst wieder entsperrt, wenn Trumps Wahlkampfteam den entsprechenden Tweet lösche. Darin wird behauptet, dass Kinder "fast immun" gegen das Coronavirus seien. Kurz zuvor hatte bereits Facebook eine fast gleichlautende Botschaft des Präsidenten gelöscht. Dabei handelte es sich um einen Video-Ausschnitt aus einem Interview im US-Sender Fox News.

 

USA loben Kopfgeld für Hinweise auf Wahlmanipulierer aus

Die US-Regierung hat ein Kopfgeld von bis zu zehn Millionen Dollar (ungefähr 8,5 Millionen Euro) ausgerufen. Erhalten sollen es diejenigen, die relevante Hinweise auf eine mutmaßliche Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl im November durch ausländische staatliche Akteure liefern. Außenminister Mike Pompeo erläuterte in Washington, es gehe darum, Verdächtige zu erkennen, die im Auftrag von - oder in Zusammenarbeit mit - einer ausländischen Regierung das Internet missbrauchten, um Einfluss auf die Wahlen am 3. November zu nehmen. Dazu gehörten auch Hacker-Angriffe.

 

Internationale Hilfe für Beirut läuft an

Nach der Explosionskatastrophe in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist die internationale Hilfe angelaufen. Zahlreiche Staaten - darunter auch Deutschland - sagten Millionensummen und Hilfsmannschaften zu. In Beirut suchen Rettungskräfte unter den Trümmern weiter nach Überlebenden. Das libanesische Kabinett rief einen zweiwöchigen Ausnahmezustand aus. Die Zahl der Toten durch die gewaltige Detonation in einer Lagerhalle im Hafen stieg auf mindestens 137. Mehr als 5000 Menschen wurden verletzt.

 

Türkische Frauen protestieren gegen Gewalt

Tausende Frauen haben in mehreren türkischen Städten gegen häusliche Gewalt und gegen die Aufkündigung der Istanbul-Konvention protestiert. In Istanbul skandierten sie: "Männer schlagen, der Staat schützt sie." Die Demonstrantinnen hielten Schilder mit den Namen getöteter Frauen hoch oder trugen Oberteile mit den Namen der Opfer. Gewalt gegen Frauen ist in der Türkei weit verbreitet. Die Regierung in Ankara überlegt, aus der Istanbul-Konvention des Europarats auszutreten. Die Vereinbarung aus dem Jahr 2011 soll einen europaweiten Rechtsrahmen schaffen, um Frauen vor Gewalt zu schützen.

 

Japan gedenkt des Atombombenabwurfs auf Hiroshima vor 75 Jahren

Angesichts der Sorgen vor einem neuen atomaren Wettrüsten hat der Bürgermeister von Hiroshima zur nuklearen Abrüstung aufgerufen. Bei einer Gedenkzeremonie zum 75. Jahrestag des Abwurfs einer US-Atombombe auf die japanische Stadt forderte Bürgermeister Kazumi Matsui die Welt auf, sich gegen die Bedrohungen für die Menschheit zusammenzuschließen. Am 6. August 1945 wurden durch den ersten Atombombenabwurf schätzungsweise 70.000 Menschen sofort getötet. Drei Tage später fiel eine weitere US-Atombombe auf Nagasaki. Bis 1950 verloren 340.000 Menschen in Folge der Atomwaffenangriffe ihr Leben.

 

Europa League: Wolfsburg scheitert an Donezk

Der VfL Wolfsburg ist im Europa-League-Achtelfinale ausgeschieden und hat damit das Endrunden-Turnier verpasst. Die Niedersachsen unterlagen im Rückspiel beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk in Kiew 0:3. Schon das Hinspiel hatte der VfL kurz vor der Corona-Pause 1:2 verloren.

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