06.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

06.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:52

Nachrichten von Dienstag, 06.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Deutscher unter den Opfern von El Paso

Unter den Todesopfern des Schusswaffenangriffs im US-Bundesstaat Texas ist auch ein deutscher Staatsbürger. Das hat das Auswärtige Amt in Berlin bestätigt. Nach Angaben der US-Polizei waren unter den insgesamt 22 Toten zudem 13 US-Bürger und sieben Mexikaner. Bei einem Opfer ist die Nationalität noch ungeklärt. Am Samstag hatte ein Mann in El Paso auf Passanten geschossen. Der mutmaßliche Täter stellte sich der Polizei. Die Ermittler gehen von einem rassistischen Tatmotiv aus. Nach Angaben des Bürgermeisters von El Paso wird Präsident Donald Trump die Stadt am Mittwoch besuchen.

 

Seenotrettern drohen hohe Strafen in Italien

Italien hat das Strafmaß für Seenotretter deutlich angehoben. Wer mit Migranten unerlaubt in italienische Hoheitsgewässer fährt, kann mit einer Geldstrafe von bis zu einer Million Euro belegt werden. Der Senat in Rom billigte einen entsprechenden Gesetzentwurf. Die Regierung hatte die Abstimmung mit der Vertrauensfrage verknüpft. Grundlage für das neue Gesetz ist eine Notverordnung, die Innenminister Matteo Salvini vor zwei Monaten erlassen hatte. Darin betrug die höchste Geldstrafe 50.000 Euro. Kritik am neuen Gesetz kommt von Hilfsorganisationen und von den Vereinten Nationen.

 

Nordkorea hat offenbar erneut Raketen getestet

Nordkorea hat offenbar erneut Waffen getestet. Laut südkoreanischen Angaben wurden im Nordwesten des Landes zwei Geschosse abgefeuert. Sie seien vor der Ostküste ins Meer gestürzt. In einer Mitteilung des nordkoreanischen Außenministeriums wurde das gemeinsame Militärmanöver zwischen den USA und Südkorea verurteilt, das am Montag begonnen hatte. Weiter heißt es in der Mitteilung, die Manöver nötigten Nordkorea, mächtige Mittel zu entwickeln, zu testen und einzusetzen, die für die nationale Verteidigung essenziell seien. Bereits in der vergangenen Woche führte Pjöngjang Raketen-Tests durch.

 

Einigung auf Regierungsbildung in Bosnien-Herzegowina

Zehn Monate nach den Wahlen in Bosnien-Herzegowina haben sich die führenden Parteien auf die Bildung einer Regierung geeinigt. Serbische, muslimisch-bosnische und kroatische Vertreter unterzeichneten die Vereinbarung auf einem Treffen, das auf Betreiben des Leiters der EU-Delegation im Land zustande gekommen war. Hauptstreitpunkt war die Haltung zur NATO. Die serbische Bevölkerung ist gegen einen Beitritt, während die beiden anderen Bevölkerungsgruppen dafür sind. Die Regierungsvereinbarung enthält nun eine vage Zusage, die Beziehung zu dem westlichen Verteidigungsbündnis zu vertiefen.

 

USA werfen China Währungsmanipulation vor

Die US-Regierung hat China offiziell als Land bezeichnet, das den Kurs seiner Währung manipuliert. Entsprechend äußerte sich Finanzminister Steven Mnuchin in einer Stellungnahme. China wolle sich unfaire Vorteile im internationalen Wettbewerb sichern, so Mnuchin. Er kündigte Gespräche mit dem Internationalen Währungsfonds an, um dagegen vorzugehen. Präsident Donald Trump hatte zuvor von einem "schwerwiegenden Verstoß" gesprochen. Der Dow Jones verlor wegen des eskalierenden Handelsstreits mit China fast drei Prozent. Der Yuan war gestern auf den tiefsten Stand seit elfeinhalb Jahren gefallen.

 

UN fordern Parteien im Kaschmir-Konflikt zur Mäßigung auf

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat Pakistan und Indien zur Zurückhaltung im Konflikt um die Himalaya-Region Kaschmir aufgefordert. Ein Sprecher der Vereinten Nationen erklärte, die UN verfolgten die Militäraktionen der vergangenen Tage mit großer Sorge. Die indische Regierung hatte angekündigt, den Sonderstatus des größtenteils von Muslimen bewohnten Unionsstaates Jammu und Kaschmir aufzuheben. Dieser Sonderstatus garantiert dem Bundesstaat Eigenständigkeit in fast allen Politikbereichen. Inzwischen gilt ein Ausnahmezustand. Alle Kommunikationsverbindungen sind abgeschaltet.

 

Japan gedenkt des Atombombenabwurfs auf Hiroshima

Bei einer Gedenkzeremonie zum 74. Jahrestag des Abwurfs einer US-Atombombe auf Hiroshima hat der Bürgermeister der japanischen Stadt, Kazumi Matsui, sein Land aufgerufen, dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 beizutreten. Um 8:15 Uhr Ortszeit, dem Zeitpunkt, als der US-Bomber Enola Gay die erste in einem Krieg eingesetzte Atombombe mit dem Namen "Little Boy" über Hiroshima abgeworfen hatte, legten die Menschen eine Schweigeminute ein. Die Bombenabwürfe über Hiroshima und zwei Tage später über Nagasaki führten wenige Tage später zur Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg.

 

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