06.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.04.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

06.04.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei

Audio anhören 06:27

Nachrichten von Samstag, 06.04.2019 – langsam gesprochen als MP3

UN-Sicherheitsrat ruft libyschen General zu Ende von Offensive auf

Der UN-Sicherheitsrat hat die Truppen des abtrünnigen libyschen Generals Chalifa Haftar zur Beendigung ihres Vormarsches auf Tripolis aufgerufen. Haftars Libysche Nationale Armee sei aufgefordert, "alle militärischen Bewegungen zu stoppen", sagte der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen nach einem Treffen des Sicherheitsrats in New York. Deutschland hat derzeit den Vorsitz in dem Gremium inne. Zuvor hatten die Außenminister der G7-Staaten die sofortige Einstellung der Kämpfe angemahnt. Es gebe keine militärische Lösung für den Konflikt in dem nordafrikanischen Krisenland.

 

US-Regierung verhängt weitere Sanktionen gegen Venezuela

Die USA haben weitere Sanktionen gegen die venezolanische Führung unter Staatschef Nicolás Maduro verhängt. Die Strafmaßnahmen zielen auf zwei Firmen aus dem Ölsektor des Landes, auf einen Tanker, der Öl nach Kuba transportiert hat, sowie auf 34 weitere Schiffe ab, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Mit dem Schritt will Washington auch Kuba treffen. Das Land sei ein wichtiger Importeur von venezolanischem Öl und unterstütze das unrechtmäßige Regime von Maduro. In Venezuela liefern sich Maduro und der Oppositionsführer Juan Guaidó einen erbitterten Machtkampf.

 

Trump bekräftigt Notstand an Grenze zu Mexiko

"Unser Land ist voll. Also kehrt um, so ist es nun mal." Diese deutliche Botschaft hat US-Präsident Donald Trump bei einem Besuch an der Grenze zu Mexiko an potenzielle Migranten gerichtet. Trump sprach erneut von einem Notstand an der Grenze und beklagte schwere Mängel im Einwanderungssystem der USA. Gegen den von Trump verhängten Notstand will das von den Demokraten kontrollierte US-Repräsentantenhaus rechtlich vorgehen und hat Klage eingereicht. Mit Hilfe der Notstandserklärung will Trump zusätzliche Milliarden für den Bau einer Mauer an der mexikanischen Grenze beschaffen.

 

USA betrachten iranische Revolutionsgarden als Terrororganisation

Die USA wollen nach Informationen von Regierungsvertretern die iranischen Revolutionsgarden als ausländische Terrororganisation einstufen. Die offizielle Entscheidung der Regierung in Washington könnte bereits am kommenden Montag bekanntgegeben werden, heißt es. Die iranischen Revolutionsgarden sind eine mächtige militärische Einheit innerhalb des Staates, die für den Machterhalt des Regimes gegründet wurde. Das Außenministerium und das Weiße Haus lehnten einen Kommentar dazu ab.

 

Tausende Menschen protestieren in Mali gegen ethnische Gewalt

In Malis Hauptstadt Bamako sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Nachrichtenagentur AFP sprach unter Berufung auf Polizeiangaben von mindestens 30.000. Sie protestierten gegen Präsident Boubacar Keita. Die Demonstranten warfen ihm vor, nicht genug gegen die ethnische Gewalt im Land zu unternehmen. Im März hatte die Volksgruppe der Dogon ein schweres Massaker gegen ein Dorf des Nomadenvolks der Fulani verübt. Mehr als 150 Menschen wurden getötet. Mali kämpft um Stabilität. Vor sieben Jahren übernahmen militante Islamisten den Norden des Landes. Frankreich intervenierte daraufhin.

 

EU-Kommissionsvize mahnt AKP zur Einhaltung demokratischer Grundsätze

Nach den Kommunalwahlen in der Türkei hat EU-Vizekommissionpräsident Frans Timmermans die Regierungspartei AKP zur Einhaltung demokratischer Grundsätze aufgerufen. Die Türkei habe sich in den vergangenen Jahren "mit großer Geschwindigkeit von den europäischen Werten entfernt", sagte Timmermans der "Welt am Sonntag". Er hoffe, dass dies nicht schlimmer werde, weil die AKP den Wahlausgang nicht akzeptiere. Die Partei von Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte bei der Wahl am Sonntag nach vorläufigen Ergebnissen die Bürgermeisterposten in Istanbul und Ankara an die Mitte-Links-Partei CHP verloren.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema