06.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 06.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

06.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:48

Nachrichten von Freitag, 06.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Waffenruhe in Idlib

Seit Mitternacht gilt im nordsyrischen Idlib eine zwischen Russland und der Türkei ausgehandelte Waffenruhe. Nach Berichten von Aktivisten und Menschenrechtlern herrscht seither eine gespannte Ruhe. Zuvor hatten die Konfliktparteien die jeweilige Gegenseite noch mit Luftangriffen und Artilleriebeschuss unter Druck gesetzt. Die EU-Außenminister beraten an diesem Freitag im kroatischen Zagreb über die Lage in den Kriegsgebieten Syriens.

 

Österreichs Kanzler warnt vor Aufnahme weiterer Migranten

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat die EU-Staaten vor einer Aufnahme der Flüchtlinge an der griechisch-türkischen Grenze gewarnt. Die Menschen dort würden vom türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan "ausgenutzt" und "instrumentalisiert", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Kurz argumentierte auch, die Migranten an der Grenze hätten keinen Anspruch auf Asyl. Sie kämen größtenteils nicht aus dem syrischen Kriegsgebiet. Vielmehr lebten die meisten von ihnen bereits jahrelang in der Türkei und würden dort nicht verfolgt.

 

Deutsche Bürgermeister fordern Aufnahme von Flüchtlingskindern

Sieben deutsche Städte haben die Bundesregierung aufgefordert, die Aufnahme von Kindern aus den griechischen Flüchtlingslagern zu ermöglichen. Vor allem alleinstehenden Kindern müsse sofort geholfen werden, heißt es in einem Appell der Oberbürgermeister, der an diesem Freitag bundesweit veröffentlicht werden soll. Unterzeichnet haben ihn die Oberbürgermeister von Köln, Düsseldorf, Potsdam, Hannover, Freiburg im Breisgau, Rottenburg am Neckar und Frankfurt (Oder). Bislang fehlen den Städten die rechtlichen Grundlagen, um Flüchtlinge freiwillig aufnehmen zu können.

 

China wichtigster Handelspartner Deutschlands

Das vierte Jahr in Folge ist China 2019 der wichtigste Handelspartner Deutschlands gewesen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurde Waren im Wert von 205,7 Milliarden Euro zwischen beiden Staaten gehandelt. Die Bundesrepublik importierte aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt Güter im Wert von 109,7 Milliarden Euro und damit so viel wie aus keinem anderen Land. Bei den Exporten verhält es sich etwas anders. Die meisten deutschen Ausfuhren gingen wieder in die USA, gefolgt von Frankreich und China.

 

Coronavirus: Die Mehrheit der Deutschen bleibt noch gelassen

Von der Ausbreitung des Coronavirus lassen sich die meisten Menschen in Deutschland nicht beunruhigen. Im ARD-Deutschlandtrend gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, sie hätten nur geringe Sorge, sich mit dem Virus anzustecken. Im Vormonat sagten dies allerdings noch fast 90 Prozent. - Das für Infektionskrankheiten zuständige Robert Koch-Institut zählt inzwischen 400 Coronavirus-Fälle in Deutschland.

 

Länderspielklassiker steht auf der Kippe

Die Stadt Nürnberg stellt das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Italien wegen des Corona-Virus in Frage. Das Testspiel ist für den 31. März geplant. Wenn die Entscheidung heute zu treffen wäre, würde die Stadtverwaltung eine Absage empfehlen, hieß es in Nürnberg. Schließlich würden viele Fans auch aus den Risikogebieten Norditaliens erwartet. Ob die Begegnung wirklich abgesagt wird, soll im Laufe der kommenden Woche entschieden werden.

 

Post-Brexit-Verhandlungen verlaufen zäh

Die EU und Großbritannien sehen noch große Hindernisse vor einer Einigung auf ein Handelsabkommen nach dem Brexit. EU-Chefunterhändler Michel Barnier sprach nach Abschluss der ersten Verhandlungsrunde von vielen, sehr ernsten Differenzen. Ähnlich äußerte sich die britische Regierung. Wesentliche Streitpunkte sind die Regeln für einen fairen Wettbewerb, die Fischerei oder die Verfolgung von Straftätern. Übereinstimmungen verzeichnete Barnier etwa bei der friedlichen Nutzung der Atomkraft. Die nächste Runde beginnt am 18. März in London.

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