05.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 05.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

05.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:18

Nachrichten von Montag, 05.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

Hongkongs Regierung warnt Protestierende

Zum Auftakt eines massiven Generalstreiks hat Regierungschefin Carrie Lam die Protestbewegung vor gefährlichen Folgen gewarnt. Die Demonstranten brächten die chinesische Sonderverwaltungszone in eine sehr riskante Lage, sagte Lam. Ihre Regierung werde entschlossen Recht und Ordnung durchsetzen. Wegen des Streiks kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu chaotischen Szenen. Viele Bahnen und Busse standen still. Am Flughafen wurden mehr als 200 Verbindungen gestrichen. Die Proteste richten sich gegen die Führung in Hongkong und eine wachsende Einflussnahme vonseiten Chinas.

 

Nach Schießereien spricht sich Trump gegen Hass aus

Nach den Massakern in Texas und Ohio hat US-Präsident Donald Trump den Menschen in den betroffenen Städten sein Mitgefühl ausgesprochen. Er wolle den Menschen in El Paso und Dayton kondolieren, sagte Trump vor Journalisten. Hass habe in den USA keinen Platz und man werde sich darum kümmern, fügte er hinzu. Auf die Frage, ob er etwas gegen die Waffenprobleme im Land tun werde, sagte Trump, seine Regierung habe bereits viel getan. Aber vielleicht müsse mehr geschehen. Bewaffnete Angreifer hatten binnen 24 Stunden in den beiden Städten 29 Menschen erschossen.

 

Schwere Vorwürfe gegen Frontex

Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex duldet nach Medieninformationen Menschenrechtsverletzungen. Dies sollen Hunderte interne Dokumente belegen, die das ARD-Magazin "report München" gemeinsam mit dem britischen "Guardian" und dem Recherchezentrum "Correctiv" ausgewertet hat. Die Berichte dokumentieren demnach etwa die Misshandlung von Flüchtlingen und Hetzjagden mit Hunden. Die Vorwürfe beziehen sich unter anderem auf nationale Einsatzkräfte in Bulgarien, Ungarn und Griechenland. Darüber hinaus sollen Frontex-Beamte bei Abschiebeflügen auch selbst an Menschenrechtsverletzungen beteiligt gewesen sein.

 

Erdogan kündigt Militäreinsatz in Syrien an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen weiteren Militäreinsatz in Nordsyrien angekündigt. Man werde in das Gebiet östlich des Euphrat vorstoßen, sagte er während der Einweihung einer Straße. Die USA und Russland seien über die Pläne informiert. Es wäre der dritte türkische Einsatz in drei Jahren. Teile Nordsyriens werden von der kurdischen YPG-Miliz kontrolliert. Sie ist ein Verbündeter der USA im Kampf gegen die Extremisten-Miliz "Islamischer Staat". Die Türkei stuft sie als Terrororganisation ein.

 

Irak bestreitet Verbindung zu beschlagnahmtem Öltanker

Der Irak hat jegliche Verbindung zu dem im Iran beschlagnahmten Öltanker abgestritten. Mit Schiffen dieser geringen Größe habe das Land nichts zu tun, hieß es aus Bagdad. Zuvor hatte die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA gemeldet, dass es sich bei dem gestoppten Schiff um den irakischen Tanker "Hita" handele, der 700.000 Liter illegales Dieselöl an Bord gehabt habe. Das irakische Ölministerium erklärte, der Irak beschränke seinen Handel auf den Export von Rohöl und anderen Erdölerzeugnissen.

 

Behörden verhängen Ausgangssperren in Kaschmir

Im indischen Teil der Unruheregion Kaschmir haben die Behörden Ausgangssperren in der regionalen Hauptstadt Srinagar und in umliegenden Gebieten verhängt. Wie Korrespondenten berichten, wurden Internetdienste blockiert und die Telefonnetze abgeschaltet. Indien hat in den vergangenen Tagen tausende zusätzliche Soldaten in die Region geschickt. Die Regionalregierung gab zudem eine Terrorwarnung aus und forderte die Menschen zur Abreise auf. Das Auswärtige Amt in Berlin veröffentlichte einen Sicherheitshinweis für die Kaschmir-Region und riet von Reisen dorthin dringend ab.

 

Massiver Stromausfall in Indonesien

Ein massiver Stromausfall hat in der indonesischen Hauptstadt Jakarta erhebliche Verkehrsprobleme verursacht. Auch in den Nachbarprovinzen Banten, West-Java und Zentral-Java waren die Menschen ohne Elektrizität. Der Grund war nach Angaben des Versorgers PLN eine Unterbrechung im Übertragungsnetz. In Jakarta mussten zahlreiche Züge evakuiert werden, die wegen des Stromausfalls stehengeblieben waren. Auch das Ampelsystem fiel in weiten Teilen aus. Betroffen war ein Gebiet, in dem etwa 100 Millionen Menschen leben. Allein die Hauptstadt hat mehr als zehn Millionen Einwohner.

 

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