05.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 05.06.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

05.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 05:45
Jetzt live
05:45 Min.

Nachrichten von Dienstag, 05.06.2018 – langsam gesprochen als MP3

Amnesty: Kriegsverbrechen der Westmächte in Syrien

Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen die USA, Großbritannien und Frankreich im Syrien-Krieg. Die US-geführte Koalition habe bei ihren Angriffen auf Al-Rakka, die Hochburg der Terrormiliz IS, Hunderte Zivilisten getötet. Tausende Bewohner seien verletzt worden. Die Artillerie- und Luftangriffe könnten als Kriegsverbrechen bewertet werden. Der Nahost-Experte von Amnesty, Ilyas Saliba, warf vor allem dem US-Militär vor, in dicht bewohnten Stadtteilen unpräzise Waffen eingesetzt zu haben. Amnesty fordert eine umfassende Untersuchung und Wiedergutmachung für Hinterbliebene.

 

Trumps Ex-Wahlkampfchef beschuldigt

US-Sonderermittler Robert Mueller wirft dem früheren Wahlkampfmanager von US-Präsident Donald Trump versuchte Zeugenbeeinflussung vor. Mueller teilte in einem Gerichtsdokument mit, Paul Manafort habe versucht, mit zwei Personen aus der Lobbygruppe "Hapsburg Group" Kontakt aufzunehmen. Er habe Zeugenaussagen beeinflussen und Beweise verheimlichen wollen, heißt es in dem Dokument. Mueller bat den zuständigen Richter, Manafort in Haft zu nehmen. Dem Ex-Wahlkampfchef werden eine Reihe von Vergehen vorgeworfen, darunter Geldwäsche, Bank- und Steuerbetrug. Er bestreitet die Vorwürfe.

 

Ex-US-Geheimdienstler unter Spionageverdacht

Ein früherer Offizier des US-Militärgeheimdienstes DIA ist unter dem Verdacht der Spionage für China festgenommen worden. Das Justizministerium in Washington teilte mit, der 58-Jährige habe versucht, militärische Informationen nach China zu liefern, und dafür mehrere Hunderttausend US-Dollar erhalten. Einsatzkräfte hätten ihn gestoppt, als er auf dem Weg zum Flughafen war, um nach China zu reisen. Der Mann spreche fließend Mandarin und Russisch und habe jahrelang die Freigabe für die höchste Geheimhaltungsstufe gehabt.

 

Zahl der Todesopfer des Vulkanausbruchs in Guatemala steigt auf 62

Mindestens 62 Tote, Dutzende Verletzte und Tausende Anwohner auf der Flucht - das ist die vorläufige Bilanz des schwersten Vulkanausbruchs in Guatemala seit vier Jahrzehnten. In den Trümmern der Dörfer an der südlichen Flanke des Feuervulkans (Volcán de Fuego) wurden am Montag weitere Tote gefunden. Dort waren zuvor mehr als 4500 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Gestein, Schlamm und glühende Asche begruben viele Häuser. Von dem 16-stündigen Vulkanausbruch sind etwa 1,7 Millionen Menschen betroffen. UN-Generalsekretär Antonio Guterres kündigte Hilfe an.

 

Autobauer PSA zieht sich aus dem Iran zurück

Der französische Autobauer PSA mit den Marken Peugeot und Citroen stellt wegen der drohenden US-Sanktionen bis auf weiteres seine Geschäfte im Iran ein. Man habe begonnen, die Aktivitäten der Gemeinschaftsunternehmen mit iranischen Herstellern auszusetzen. Derzeit versuche man, bei den US-Behörden eine Ausnahme zu erreichen. Die USA drohen allen Firmen Handelsbeschränkungen an, die Geschäfte mit Teheran machen. PSA verkaufte im Vorjahr 444.600 Autos im Iran, der damit der größte Auslandsmarkt für den Konzern war. Die Geschäfte im Iran machen aber nur knapp ein Prozent des Konzernumsatzes aus.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema