05.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 05.05.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

05.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:43

Nachrichten von Dienstag, 05.05.2020 – langsam gesprochen als MP3

US-Behörden prognostizieren starken Anstieg der Corona-Toten

US-Behörden warnen einem Medienbericht zufolge vor einem starken Anstieg der Zahl der täglichen Coronavirus-Toten in dem Land. Die "New York Times" berichtet über eine Prognose, wonach die Zahl der Toten bis Anfang Juni auf bis zu 3000 täglich ansteigen könnte. Derzeit sterben in den USA bis zu 2000 Menschen täglich an COVID-19. Die Zahl der Neuinfektionen könnte der Prognose zufolge von derzeit bis zu 30.000 auf 200.000 täglich anwachsen. Das Weiße Haus sprach von einem "internen Dokument" der Gesundheitsbehörde CDC, das aber nicht mit anderen Behörden abgestimmt worden sei.

 

Mehr als eine Viertelmillion Coronavirus-Tote weltweit

An der Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind nach Angaben der US-Universität Johns Hopkins inzwischen weltweit mehr als 250.000 Menschen gestorben. Die Universität verzeichnet zudem knapp 3,6 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus. Mit 1,2 Millionen Infizierten und rund 69.000 Opfern sind die USA demnach von der Pandemie am stärksten betroffen. Für Deutschland meldet Johns Hopkins mehr als 166.000 Infizierte und fast 7000 Tote. Die Zahlen der Universität sind in der Regel höher als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelmäßiger aktualisiert werden.

 

Deutschland verlängert Grenzkontrollen erneut

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die wegen der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark um weitere elf Tage bis zum 15. Mai verlängert. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, gilt die Verlängerung auch für Reisende, die mit Flügen aus Spanien und Italien nach Deutschland kommen. Mit den Grenzkontrollen "sollen die Infektionsgefahren durch das Coronavirus weiter erfolgreich eingedämmt werden", so das Ministerium. Seehofer hatte die Grenzkontrollen Mitte März angeordnet und im April bis zum 4. Mai verlängert.

 

Polnisches Reparationsgutachten wird unter Verschluss gehalten

Eine polnische Parlamentskommission hat ihren Bericht zu den von Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg angerichteten Kriegsschäden fertigstellt. Er wird aber bis auf weiteres unter Verschluss gehalten. Die Arbeit sei abgeschlossen, er wolle sich aber noch nicht zu Details äußern, sagte der bisherige Kommissionsleiter aus der Regierungspartei PiS, Arkadiusz Mularczyk, der Deutschen Presse-Agentur in Warschau. Die Parlamentskommission war 2017 eingesetzt worden, um die Kriegsschäden in dem 1939 von Deutschland überfallenen und bis 1945 besetzten Polen festzustellen. 

 

Venezuela meldet Festnahme von zwei US-Bürgern

Die venezolanischen Sicherheitskräfte haben nach Angaben von Staatschef Nicolás Maduro zwei US-Bürger festgenommen, die an einer versuchten Invasion des Landes beteiligt gewesen sein sollen. Die Männer im Alter von 34 und 41 Jahren gehörten zum Sicherheitspersonal von US-Präsident Donald Trump, sagte Maduro in einer im Fernsehen ausgestrahlten Ansprache. Insgesamt seien bei dem Versuch der Invasion am Sonntag und Montag 15 Menschen von Armee und Polizei an der Küste gefasst worden. Die Generalstaatsanwaltschaft beschuldigt Oppositionschef Juan Guaidó, den Angriff auf die Regierung organisiert zu haben.

 

Bolsonaro macht Vertrauten seines Wunschkandidaten zum Polizei-Chef

Nach einem erbitterten Streit mit der Justiz hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro mit Rolando de Souza einen neuen Chef der Bundespolizei ernannt. De Souza arbeitete bisher als enger Vertrauter von Bolsonaros Wunschkandidaten, Alexandre Ramagem, beim Geheimdienst. Dessen Ernennung zum obersten Bundespolizisten hatte Brasiliens oberstes Gericht gestoppt, nachdem der damalige Justizminister Sergio Moro dem Präsidenten politische Einflussnahme auf die Bundespolizei vorgeworfen hatte. Bolsonaro hatte zuvor deren Chef, einen Vertrauten Moros, entlassen. Moro war daraufhin zurückgetreten.

 

Drei Pulitzer-Preise für die "New York Times"

Mit Auszeichnungen in drei Kategorien ist die "New York Times" das erfolgreichste Medium bei der diesjährigen Vergabe des Pulitzer-Preises. Die Tageszeitung gewann die renommierte Auszeichnung in den Kategorien Auslandsberichterstattung, Investigativer Journalismus und Kommentar. Fotopreise gingen an die britische Nachrichtenagentur Reuters für Bilder von den Protesten in Hongkong sowie an die US-Agentur AP für eine Bilderserie über das Leben in der zwischen Indien und Pakistan umstrittenen Region Kaschmir. Wegen der Corona-Krise wurden die Preisträger erstmals per Livestream bekanntgegeben.

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